Unterwegs..... 2017

Und schon wieder ein Jahr rum 

Jetzt liege ich hier nach zufrieden beendeter Festive 500 auf dem Bett in unserem Bungalow auf Sizilien. In den letzten 7 Tagen haben wir mal schnell auf unserer Lieblingsinsel 1400km abgespult, glücklicherweise fast nur in der Sonne. Wäre ein düsterer Magen-Darm Tag nicht dazwischen gekommen, hätten wir erstmals ein Tripple geschafft. Aber egal, wir sind wieder wunderschöne Touren gefahren. Eine traumhafte Landschaft und eine Farbenpracht.
Hab halt nen  super Guide ?

Wenn ich so das letzte Jahr Revue passieren lasse, dann eigentlich ganz zufrieden. 
Nachdem es doch schon sehr bescheiden angefangen hat mit Timos Diagnose der Hüftkopfnekrose, hat sich aber dann doch alles ganz gut entwickelt. 
Wir haben halt das beste draus gemacht. Timo hat mich auf dem Weg zu meinem ersten Ultralauf halt notgedrungen auf dem Rad begleitet.
Hierfür vielen Dank!
Dann Mitte des Jahres das GO für Timo, ja so gut wie geheilt. 
Weg mit den Krücken.
Gesagt, getan und es gleich mal bei Rad am Ring in gewohnter Marnier als Mixed Team so richtig krachen lassen. War ein geiles Event.
Hier nochmal herzlichen Dank an Carina!
Zu unserem Wohnwagen kam auch noch ein Dachzelt für unsere Reisen hinzu, auch ne geile Sache. Freue mich schon auf kommende Saison!
War ne geile Zeit mit all denen, die mit uns Campen waren!
Auch super schön war der Comeback beim Saarschleife Trail, Timo konnte die 30 erfolgreich finishen.
Und auch hier Danke an Kaddy und Jörg für dieses schöne Wochenende. 
Besonderen Dank an Kaddy, weißt schon wofür, einfach so ?
 
Und 2018? Was wird es bringen? Ja hoffentlich Gesundheit!!!
Neue Ziele gibt es auch,  wir wollen, keine Ahnung, was uns da geritten hat, mal einen Triathlon in Angriff nehmen. 
Volker, du wirst dich noch umschauen,  wenn du uns das schwimmen beibringen darfst!
Es bleibt also spannend...
Aber jetzt erstmal allen Freunden einen guten Rutsch und ein wunderschönes 2018!
Und herzlichen Dank an alle, die uns  bei dem, was wir tun, unterstützen! 

Saarschleife Trail 29.10.2017 oder

 „not my Day“

Am Samstagvormittag machten wir uns auf den Weg an die Saarschleife. Dort fand am letzten Sonntag die 2. Austragung des Saarschleife Trail`s statt.

Dort angekommen, trafen wir uns mit Kaddy und Jörg und verbrachten einen echt lustigen Tag mit den beiden. Danke dafür!

Um 18.00 konnten wir die Startnummern abholen. Gemeldet waren wir ja für die 61km, konnten aber zum Glück auf die 31km mit 1000hm downgraden. (nachdem ich Timo dazu überreden konnte. Immerhin konnte er froh sein, nach der Hüftkopfnekrose überhaupt starten zu können und ich hatte seit Wochen Schmerzen in den Fersen und konnte kaum trainieren).

Unsere vermutlich letzte Campingnacht 2017 in unserem Dachzelt verbrachten wir bei Sturm und Regen….oh es war so gemütlich da oben ;-)

Am nächsten Morgen hatte es fast aufgehört zu regnen und der Wind wurde auch weniger. Wie wir später erfuhren, hatte es aber ziemlich gewütet in der Nacht. Immerhin musste die Strecke verlegt werden, wegen Windschaden. Danke an das gesamte Orga Team für den nächtlichen Einsatz!

Um halb neun ging es los. Timo und ich hatten vor, gemeinsam die 31km zu laufen. Der Start verlief gut, es war recht nass und rutschig, aber das gehörte dazu. Ich fühlte mich gut.

Leider hielt das nicht lange an. Der erste richtige Anstieg im Trail zwang mich zum Gehen. Ok, dachte ich, mach langsam, das wird. Aber es wurde nicht, im Gegenteil, mir war schwindelig, ich war kaum noch in der Lage die Beine zu bewegen, geschweige denn, vernünftig zu Laufen.

Timo stand oben am Trail und wartete geduldig. Für mich war klar, so ging es nicht weiter. Warum auch immer, mein Kreislauf war total im Eimer.

Einmal ist immer das erste Mal: DNF!

Immerhin konnte ich Timo überreden, weiter zu laufen, er brachte mich zu einem Streckenposten und dann trennten sich unsere Wege.  Danke Timo, dass du auf mich gewartet hast und dadurch so viel Zeit verloren hast.

Ich ging langsam hoch zum Start/Zielbereich und meldete mich ab. Das wars!

Mir ging es dann auch wieder besser, nicht gut, aber ok!

Zusammen mit Jörg wartete ich auf Kaddy und Timo. Beide kamen unversehrt ins Ziel. Chapeau an euch, seid echt gut gelaufen. Ich freue mich schon auf den MTUT 2018 , bei dem wir vier  an den Start gehen! 

 

Dann ging es weiter in die Pfalz, wo wir Erik und Nancy besuchten.

Nach einem lustigen Abend mit gutem Essen und Wein, radelten wir am nächsten Tag mit Erik mal kurz nach Frankreich zum Kaffeetrinken. ;-) War ne schöne Tour!

 Herzlichen Dank an Euch!

Bassano del Grappa ...

                        ...oder im Land der Serpentinen!

Endlich stand wieder ein Feiertag und somit ein langes Campingwochenende vor der Tür...

Und so starteten wir Donnerstag auf Freitagnacht schon um Halb Eins in Richtung Bella Italia.  Leider war die Freude über die freien Straßen schnell vorbei und unsere Anreise wurde aufgrund eines Unfalles mit Vollsperrung der Straße mal ganze drei Stunden länger, aber dadurch liesen wir uns den Spaß nicht verderben.

Immerhin kamen wir um die Mittagszeit in Bassano del Grappa bei Sonnenschein an! Nachdem wir unser Camp aufgebaut hatten, ging es schnell aufs Rad um  "Forza, forza Nibali" ein Teil des Giro d'Italia abzufahren. Die ersten Kilometer ging es flussaufwärts an der Brenta entlang bis es links Richtung Foza ging. Serpentine an Serpentine schraubte sich das kleine Sträßchen aufwärts, oh ja wir waren uns einig, eine klasse Rennradregion. Am Ende der ersten Runde Standen knapp 94 Km und 1450hm auf dem Rox.

Am Abend waren wir schnell im Dachzelt verschwunden, waren müde von der langen Anreise.  
Nach einem luxuriösen Campingfrühstück ging es am nächsten Tag in die Fußstapfen der Transalp. Die Auffahrt zum Monte Grappa war frisch und oben nebelig, aber alles in allem super Wetter. Eine Gegend voller Serpentinen und kleinen Sträßchen.  
Nach der bergigen Etappe vom Vortag wollten wir unser Grundlagentraining dann mal flacher gestalten und los ging es auf einer Tour die wir aus GPSies runter geladen hatten RTF Strecke fürs Rennrad ;-) schon klar nach 20 km ging es auf einen Schotterweg. Egal dann eben nach Venedig, wir hatten ja einen Garmin zum Testen dabei. Zieleingabe an der Küste und los. Anfangs auf kleinen Straßen und dann nur noch auf breiten Straßen navigierte er uns zwar ans Meer. Aber nicht wirklich auf Traumstraßen. Als wir uns zurück navigieren lassen wollten wurde wieder nur auf Staatsstraßen und mit einem ordentlichen Umweg vorgeschlagen. Also Plan B Ortsnamen auf der Wunschstrecke merken und nach Himmelsrichtung navigieren! Und das klappte problemlos und so kamen wir nach flachen 160km wieder am Camp an! (ok, Berge machen mehr Spaß,  aber auch das muss mal sein) 
Der Abend war etwas feucht,  also schnell ins Zelt ... der kommende Tag versprach Sonne pur!

Und wir wurden nicht enttäuscht ...tiefblauer Himmel! 
Kurz-Kurz im Oktober über die Strada del Prosecco in die Berge, Serpentine an Serpentine, Passo St. Baldo mit seinen spektakulären Tunnels, Monte Grappa mal ganz anders über kleine, enge Sträßchen  (die Steigung vergisst man, wenn man oben überwältigt herunterschauen darf) und dann eine Wahnsinns schöne Abfahrt.  Und zum Schluss ging es über den Monte Tomba nochmal auf die Höhenstraße Richtung Monte Grappa, der absolute Hammer!

Irgendwie schon krass wenn man bedenkt dass diese Traumsträßchen die uns heute solche Freude bereiten nur da sind weil an dem Berg im ersten Weltkrieg erbitterte Kämpfe tobten und Zehntausende ihr Leben ließen. Das sollte man bei all der Freude nie vergessen!
 

Selten so begeistert von einer Tour kamen wir am Abend völlig geflasht zum Campingplatz zurück und genossen den letzten Abend in einer Pizzeria mit ‘nem Aperol, leckerem Hauswein und Pizza. 
Timo's Kopf ist voller kleiner Straßen die zu schönen Touren geplant werden wollen und eines ist sicher, wir kommen bald wieder!  

So ging leider ein viel zu kurzes Wochenende zu Ende, aber in drei Wochen dürfen wir nochmals zum Campen an die Saarschleife.

Pfalztrail, Halftrail 32km und 770 hm

Die Schmerzen in meinen Beinen erinnern mich ständig an den gestrigen Lauf...aber wie ist unser Motto: der Schmerz geht, der Stolz bleibt!  Also muss das wohl so sein! :-) 
Aber jetzt mal von vorne. Wir waren ja schon ewig für dieses Event angemeldet,  ich für den Halftrail und Timo wollte den Ultra mit 85km laufen. 
Hier muss mich mal kurz anmerken, wie unflexibel der Veranstalter ist. Weder eine Gutschrift für das nächste Jahr, noch ein Downgrade waren möglich, trotz ärztlichem Attest! 
Echt schade, sonst ne super organisierte Veranstaltung. 
Aus diesem Grund musste ich alleine an den Start gehen. 
Ok, nicht alleine, Mama und Papa waren für den Quarterwalk gemeldet und Kaddy und Danny für den Quartertrail! Glückwunsch an euch für eure Leistung!  
Timo begleitete mich auf breiten Stollen,  danke dafür! 

Ehrlich gesagt, war ich Freitag Abend noch nicht sicher, ob ich starten sollte. 
Eine hartnäckige, oder wahrscheinlich nicht auskurierte Erkältung sorgt dafür, dass ich mich seit fast drei Wochen nicht fit fühle. 
Ich weiß nicht, ob es falscher Ehrgeiz war, aber schließlich stand ich dann doch pünktlich am Start. 
Die ersten 15km liefen auch ganz gut,  Timo zu sehen, tat jedes Mal gut und machte Mut. Die Strecke war schon, traillastig und nicht zu nass, eigentlich perfekte Verhältnisse.  In weißer Voraussicht lies ich mir gar nicht erst den Puls anzeigen, der war viel zu hoch :-(
Egal, es ging weiter, die letzten Kilometer waren doch schon sehr zäh...
5 Kilometer vorm Ziel traf ich meine Eltern, sehr gut....Mama scheint ihre Wunschzeit zu schaffen!  Respekt!  
Und dann endlich dieser Zielbogen in Sicht. Yesss! 
Naja 6. in meiner AK geht ja noch!
Jetzt muss ich aber wirklich mal en bissl auskurieren um mich dann auf die 61km an der Saarschleife vorzubereiten...und das schönste, wenn alles gut läuft, wechselt Timo die Stollenreifen gegen die Trailschuhe! 

 

Alpenbrevet 276km, 7031hm

Yiiipppiiieeeee endlich Sommerurlaub!!!
Bereits am Mittwoch Mittag ging es in die Schweiz nach Meiringen. So konnten wir ganz entspannt unser neues Dachzelt mit Markise aufbauen und testen. Einfach genial, fast schon Clamping :-)
Am Donnerstag nutzten wir das schöne Wetter für eine Tour zur grossen Scheidegg und zurück über den Brienzersee.
Am Freitag dann ganz gechillt zum See und danach die Startunterlagen holen.
 

Und ruck zuck war dann auch schon Samstag!

Als ich um 5 Uhr aus dem Dachzelt kroch, war es sternenklar-perfekt (dachte ich bis dahin noch)
Auf dem weg zum Start kein Stern mehr zu sehen,  im Gegenteil nur dunkle Wolken...egal pünktlich um 6.45 fiehl der Startschuss.
2500 Radfahrer setzten sich in Bewegung. Am Grimsel kam dann mäßiger Regen, aber angenehm warm (immerhin etwas)
Die Abfahrt war natürlich nass, nicht so mein Ding, aber es ging ja kurz danach wieder hoch zum Nufenen. Ab da wurde es dann auch recht schön und warm.
Zusammen fuhren wir nach Airolo,  dort gab Timo mir dann den Laufpass - ganz klare Ansage von ihm, auf keinen Fall auf ihn zu warten.

Am Einstieg vom Lukmanier fuhren wir noch zusammen,  dann jeder seinen Tritt. 
Der Lukmanier glich einem zähen ausgedienten Kaugummi, 30km moderat bergauf, aber halt immer hoch.
Aber alles hat ein Ende, so auch der längste der 5 Pässe und immerhin waren es ja "nur noch 2" :-)
Danach kam der Oberalbpass und damit dunkle Gewitterwolken.
Bereits im Aufstieg wurde es nass, oben angekommen,  war eigentlich der Plan, gleich runter zu fahren. Doch dann kam der Hagel, die Straße war ruckzuck weiß wie im Winter. Zusammen mit anderen Fahrern standen wir nass bis auf die Haut auf der Passhöhe und warteten bis aus Hagel Starkregen wurde, dann ging es weiter. Oh ja ich hatte Spaß!  Aber war ja nur Wasser! 
Runter nach Andermatt und rein in den Susten.
Kurz danach die SMS: Timo war auch über die Matte und nun auch im Susten. Yesss,  trotz der langen Entlastung nach der Hüftkopfnekrose, so ne geile Leistung. 
Bin soooo stolz auf dich!

Diesmal waren die Wolken noch dunkler und die Hagelkörner noch größer...
Ist das Rad eigentlich gegen Hagelschaden versichert?
Vollkommen durchnässt kam ich dann endlich oben an, Jacke drüber und auf ging es in die kalte Abfahrt...und dann endlich der Gegenanstieg und runter nach Meiringen.
Dort kam ich dann nach 12 Stunden 34 Minuten als 3. Frau ins Ziel.
Schnell zum Truck, was warmes Anziehen und dann Timo im Ziel erwarten.
Auch er kam unversehrt ins Ziel...jetzt kann unser Urlaub entspannt weiter gehen.
Ich muss mich jetzt wieder aufs Laufen konzentrieren,  hab da noch zwei kleine Events und Timo will sich auch wieder die Laufschuhe anziehen und vorsichtig (das hoffe ich zumindest) antesten. 

Rhön 300! Eine Prüfung!

Letztes Wochenende war es soweit. Der Rhön 300 Marathon stand vor der Tür. 
300km und über 4500hm quer durch die Bayrische Rhön mit kurzen Abstechern nach Hessen und Thüringen und das auch noch unter Zeitdruck ;-)
Samstagmittag reisten wir an, die erste Nacht in unserem Dachzelt stand bevor. Perfekt um alles auf Wasserdichtigkeit zu testen. 
Die Motivation hielt sich in Grenzen, den bereits am Samstag stand fest: der Start um 6 Uhr in Schondra würde nass werden!
Und so war es auch. Nach einer total gemütlichen, mulmig, warmen Nacht im Dachzelt mussten wir um halb fünf (MORGENS grrrrrr) aufstehen um uns für die bevorstehenden 300km zu rüsten. 
Das übliche: wie doof muss man eigentlich sein, …  ;-)

Egal um 6 Uhr standen wir mit unseren Freunden Axel und Volker am Start, der dann ganze 15 min nach hinten verlegt wurde (wegen des Wetters, ha, ha, ha ) 

Dummerweise standen wir ziemlich weit hinten und hatten irgendwie auch nicht so auf dem Schirm, dass sich da vorne eine schnelle Gruppe bilden würde. 
Es war die erste Austragung des wirklich sehr gut organisierten Marathons und noch ziemlich überschaubar. Also mussten wir versuchen etwas ranzufahren, immerhin wurden die ersten 40km mit knapp 1000hm als Rennen gewertet. 
Mit ging`s so gar nicht gut, Puls hoch, Beine schlecht…Timo musste mich aufmuntern. Danke!
Aber dennoch konnte ich mir als 3. Frau die Bergwertung sichern. Aber auch danach konnte man die Beine  nicht Hoch nehmen denn es galt ein Zeitlimit von 12 Stunden, also einen 25er Schnitt inc. aller Pausen einzuhalten. Ansonsten wurde man aus dem Marathon genommen.  Auch nur wer das Zeitlimit schaffte wurde am Schluss in der Bergwertung gewertet.
Irgendwann war es dann nur noch von unten nass und wir spulten Kilometer für Kilometer ab. Hinter Timo`s starken Rücken (geile Leistung mal wieder!) fanden sich noch ein paar Mitstreiter, ab der ersten Verpflegung waren wir mit Felix und Raphael mindestens zu viert unterwegs, so dass ich nur ab und zu in den Wind musste. 
So ab Kilometer 180 fühlte ich mich dann auch wohler, bin halt wie ein Diesel ;-)
Eine kurze Schrecksekunde im nassen Kreisel: Vor uns rutschte ein Radkollege unserer Gruppe weg, Timo versuchte noch auszuweichen. 
Aber er lag dann doch mit seinem Domane in der li. Hand auf dem Boden und war froh, dass er es gehalten hat. Und ich dagegen war überglücklich, dass die Hüfte gehalten hat. 
Zum Glück nur blaue Flecken und leichte Schürfungen. (Raphael hoffen es geht Dir wieder besser)
Also ging es zügig weiter, mittlerweile war sogar die Sonne draußen! 
An den Verpflegungen konnten wir Getränke auffüllen und die Speicher füllen. Zum Ende hin kamen dann noch ein paar fiese Rampen mit 18% Steigung, doch auch die meisterten wir und kamen schließlich nach knapp 11 Stunden Fahrzeit und einem 27er Schnitt in Schondra an. 

Ein geiles Gefühl, wenn man da den Sprecher von weitem hört: Achtung hier kommt die erste Frau!!! ;-)
Und dazu noch so einen tollen Empfang: unsere Freunde Axel und Volker erwarteten uns schon im Ziel. Danke! 
Danach folgten noch die Siegerehrung und die Heimfahrt. Alles in allem ein geiles Event.

Kaum begreiflich warum wir am Abend vorher so motivationslos waren ;-) 

 

Ein toller Marathon mit kleinen Schwächen die aber bei der ersten Austragung zu verzeihen sind.
Grundsätzlich ist zur Strecke zu sagen durch das Profil und das Zeitlimit nicht einfach am Anfang Berge, da muss man schauen das man im Zeitlimit bleibt, im eher flachen Mittelteil muss man dann aufpassen das man nicht alle Körner verschießt damit man am Ende für die letzten Hügel mit bis zu 18% Steigung noch etwas in den Beinen hat.
Zur Ausschilderung ist zu sagen es waren zwar genug Schilder  vorhanden nur die Position, die Schilder sollten schon vor der Kreuzung und nicht erst in der Kreuzung sein, war teilweise etwas verwirrend.  Die Helfer an der Anmeldung, den Verpflegungen und an der Strecke waren alle Super. Eine Info über die Strecke an den Verpflegungen und ein Erste Hilfe Koffer wären auch noch etwas was man verbessern könnte. Und zum Schluss das Zeitlimit es ist wirklich eine Herausforderung und macht die Rhön 300 zur echten Prüfung, nur entweder es gibt ein Zeiltlimit oder nicht am Anfang werden die Leute rausgenommen und am Ende wird es dann doch um eine Stunden verlängert. Ist für alle die vorher rausgenommen wurden dann wirklich schade.


Vielen Dank an alle Helfer, die Polizisten auf ihren Motorrädern! Und natürlich an alle Mitradler!


Timo vielen Dank für deine Motivation am Anfang und dein Qualitätswindschatten ;-)


Jetzt etwas regenerieren, bevor es in 2 Wochen zum Alpenbrevet in die Schweiz geht.

RAD AM RING 

24 Stunden auf der Grünen Hölle

24 Stunden Radfahren, mitten in der Nacht, die Nacht zum Tag machen...ne nicht wirklich mein Ding! So dachte ich bis vor 3 Tagen und ich wurde des Besseren belehrt. 
Zurück zum Anfang: relativ planlos fingen wir an alles mögliche an Kleidung und Essen, Lampen und Sonstiges zusammen zu packen. Freitag Mittag nach der Arbeit ging es dann los. 
Wir trafen uns mit Carina und André, Anabel und Tobi an unserer Parzelle. Das Fahrerlager wurde aufgebaut - klein aber fein! 
Am Abend war Chillen und netten, lange nicht gesehenen Freunden Hallo sagen angesagt! 

 

Samstag Morgen erst mal zur Fahrerbesprechung, AAAAHHHH Panik… nur Gefahrenpunkte ich weiß warum ich mir so was nicht anhören will.
Mittags 12:00Uhr ging es dann los erst die Kürzeren Rennen und um 12:22Uhr ging Startblock mit den 24 Stunden Fahrern auf die Reise durch die Grüne Hölle: unser Plan - Wechsel nach 2 Runden. (Pro Runde 26 km und 500hm) 
Das funktionierte gut, eine perfekte Unterstützung bekamen wir von Carina. Sie sorgte für schnelle Transponderübergabe, volle Flaschen und Akkus, stets das gewünschte Essen auf dem Tisch und war ein liebevoller Weckruf in der Nacht! Carina du warst klasse! 
Die Zeit verging erstaunlich schnell.   Auch die Nachtfahrten waren wider Erwarten schnell und problemlos. Generell eine geile Strecke mit super Organisation.
Die Ruhezeiten waren erholsam und auch immer wieder lustig. Auch bei André und Tobi lief alles gut! Wir waren ein tolles Team auf unserer Parzelle! 

Und schwups durfte ich mit Runde 23 und 24 in den Sonnenaufgang fahren. Die hohe Acht wurde immer höher ;-) ( Ich glaube die ham im dunkeln da noch ein paar Schippen Erde draufgekippt), ein letzter Wechsel - Timo fuhr die Runde 25 und gemeinsam fuhren wir müde aber glücklich über die Ziellinie! 
Es war das perfekte Rennen! Wir funktionieren als Team einfach perfekt. 
Da es keine Mixed Wertung gab, wurden wir bei den Männern gewertet: mit Platz 18 Gesamt und 4. in unserer Altersklasse sind wir sehr zufrieden! 
Großer Dank an alle die mit uns mitgefiebert haben. Danke Carina für deinen Support. 
Herzlichen Dank Peter für die lieben Geschenke! 

Mein erster Ultratrail...

15.07.17 MTUT Würzburg, 64,5km und 1700hm

Die Zeit und somit auch meine Vorbereitungszeit verging rasend schnell und schwups stand mein erster Ultra Trail Run vor der Tür! 
Geplant war das alles ja anders: ursprünglich wollte mich Timo nach seinem sehr erfolgreichen Ultra vom letzten Jahr jetzt begleiten, aber leider war das ja nach seiner Hüft-Diagnose schnell vom Tisch! ;-( 
So ist auch die Vorbereitung anders gelaufen. Zu Fuß war ich stets alleine unterwegs, hatte aber einen strengen Trainer, der geduldig mit dem Rad neben mir her fuhr und mir die Strecke ansagte. 
Oder er wartete bei meinen „Treppenläufen“ bis ich angekrochen kam! Hierfür ein großes Dankeschön – ohne dich hätte ich das so nicht durchgezogen! 
Wir reisten bereits am Freitagnachmittag an um das ganze stressfreier zu gestalten. 
Am Abend trafen wir uns mit unserem Strava-Freund Andreas, der sich kurzentschlossen auch angemeldet hat. 
Die Nacht verbrachten wir im Truck, lange konnte ich dem Geprassel des Regens auf unserem Dach zuhören…ok die Schuhe würden wohl dreckig werden! ;-)

Um Sieben war Start der Ultra- und Staffelläufer. 
Hier schon mal ein Lob an die Organisation: tatsächlich wurde die Pflichtausrüstung geprüft, fand ich gut! 
Ja, und dann ging es los. Es dauerte eine Weile bis ich meinen Schritt gefunden hatte, Hauptsache nicht zu schnell am Anfang, dachte ich mir. 
Es ging hoch und runter, fast alles nur im Trail, schöne Strecke und schöne Landschaft, zum Teil ganz schön matschig und rutschig, aber alles in allem super Verhältnisse und angenehme Temperaturen. Ich fühlte mich gut. 
Dank unserer neuen Kleidung (die glücklicherweise kurz vorher eintraf) durfte ich in PINK starten und auch mein Super-Support-Timo leuchtete in PINK schon von weitem. 
Das war immer ein Lichtblick, wenn ich das Leuchten sah!
Dann endlich ein Schild mitten im Wald „noch 50km“ … super, dachte ich mir, keine zwei Stunden mehr! Oh sch…mir fiel ein, ich war ja gar nicht mit dem Rad unterwegs ;-) 
Und so ging es dann weiter, von Schild zu Schild, Verpflegung zu Verpflegung. Ab Kilometer 45 machte mir meine Achillessehne Probleme, aber ich konnte sie mit Ignoranz besiegen. 
Getreu unserem Motto „erst wenn`s weh tut, macht`s Spaß“ hatte ich zum Ende hin sehr viel Spaß. Das „ noch 3km“ Schild sorgte dann für Pipi in den Augen…ich hatte es tatsächlich geschafft. 
Nach 7 Stunden 40 Minuten kam ich als 5. Frau und 2. in meiner Altersklasse glücklich ins Ziel. 
Es war ein super Lauf mit einer tollen Organisation. Verpflegung, Streckenmarkierung, … alles TOP!
Ich freue mich jetzt schon nächstes Jahr mit Timo zusammen zu Laufen. 
Nach der Siegerehrung „tänzelte“ ich zur Dusche, oh war das alles spaßig ;-)
Wir warteten noch auf Andreas, der auch viel Spaß hatte und fuhren dann zum Chill und Grill auf der Hautevolee.
Es war ein sehr schönes Wochenende, generell scheint es im Moment wieder bergauf zu gehen: Timo`s Nachuntersuchung der Hüfte war ja sehr positiv. Er darf zunehmend ohne Krücken Laufen. Das Laufen muss aber noch warten, aber egal, wir sind froh, dass es aktuell so aussieht und Radfahren geht ja…;-)
In zwei Wochen werden wir dann mal was für uns neues machen: der Start als Mixed Team bei Rad Am Ring. Wir sind gespannt! 

Ein Abstecher nach Belgien…

Die Tour de France, immer ein Highlight. 
Dieses Jahr hatten wir die Gelegenheit die 2. Etappe der Tour in Belgien zu verfolgen. 
Dank Giro und der Grofa durften wir letztes Wochenende eine Nacht in Belgien verbringen und im VIP Bereich des Pro Teams Wanty-Groupe die Tour neben der Leinwandübertragung auch Live an der letzten Bergwertung vor der Zieleinfahrt in Lüttich ansehen. 
Am Samstagmittag fuhren wir Richtung Henry Chapelle, ein kleiner belgischer Ort mit Fahrradenthusiasmus pur. Das ganze Dorf war schon „fahrradlich“geschmückt ;-)
Der Samstag war ziemlich verregnet, so dass wir am Abend relativ schnell nach einem belgischen Bier und belgischen Pommes im Bett verschwanden. 
Sonntags fuhren wir dann nach einem super Frühstück eine kleine Runde mit einer netten Gruppe belgischer und französicher Fahrer Rennrad, zum Teil auf der Strecke der „Großen“. 
Danach ging es über Schleichwege (im Navi längst keine Straße mehr eingezeichnet) zum Gelände des Pro Teams Wanty-Groupe. Dort war bereits die Hölle los. 
Seit Stunden saßen die Radsportbegeisterten auf ihren Stühlen am Straßenrand um ja nicht ihren guten Platz zu verlieren. 
Eine Begeisterung, die hier in Deutschland leider nicht annähernd zu finden ist ;-(
Und dann ging es endlich los mit der Werbekarawane. Leider fuhr diese relativ schnell den Berg hoch, so dass die geworfenen Geschenke mager ausfielen (na, ja auch besser, bei den Geschwindigkeiten, hätte ein Bisquit auch fast ein Loch in den Schädel geschlagen ;-)!!!) 
Aber trotzdem war es wieder ein Riesengaudi, dass alles zu sehen. 
Dann endlich die Hubschrauber und leider auch ein Regenguss! 
Ein lautes Rauschen und schwups waren fast alle Fahrer den Berg förmlich hochgeflogen. Faszinierend!
Danach folgten leider noch all die verletzten Fahrer, die nassen Straßen hatten auch bei dieser Etappe für einige unschöne Stürze gesorgt. 
Alles in allem ein schönes Wochenende! Gerne wieder!

Der Alltag hat uns wieder, doch die Erinnerungen bleiben ;-)

Bei Kaiserwetter ging`s dann von Bormio weiter an den Lago die Como. Haben dort einen schönen Campingplatz gefunden und konnten zwei schöne Tage verbringen. Die Gegend ist wirklich sehr schön, überall ein Hauch von Oleander, ein wahres Duftparadies, schöne kleine Gässchen.  Zum Rennradfahren allerdings nicht so ganz optimal, zu viele Tunnels, wenig geteerte Radwege.

Ein absolutes Highlight war unsere Tour ans Museo del Ciclismo – Madonna del Ghisallo. Wirklich sehenswert!

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Algund – Meran, dort haben wir uns mit unserem Freund Toni getroffen.

Lieber Toni, vielen Dank für deine Gastfreundlichkeit! 

Bei einem gemeinsamen Essen im Forst Biergarten und leckerem Bier konnten wir gemeinsam unseren Abstecher an den Gardasee für den Samstag planen.

Ganz so ungetrübt ist es doch nicht gewesen. Am Freitag war dann wieder Timo`s wöchentliche Tabletteneinnahme und es ging ihm wieder sehr bescheiden.

Doch er ließ sich nicht unterkriegen und radelte tapfer bei 36° im Schatten über den Mendel- und Gampenpass zum Kalterer See und wieder zurück. Dann zog ich die Laufschuhe an und joggte den Meraner Waalweg entlang.

Ach, die Gegend ist einfach ein Traum!

Bei wolkenlosem Himmel ging es dann am Samstag früh zusammen mit Toni erst ein Stück mit dem Auto Richtung Gardasee, um dann von Vezzano Richtung Lago di Garda zu starten.

Es war eine Hammertour, 200km rund um den See mit Überfahrt mit der Fähre und wieder hoch zum Auto.  Das war wirklich ein krönender Abschluss eines tollen Urlaubes. Am Abend dann noch Olivenöl bunkern…

Die letzte Nacht durften wir bei Toni in der Ferienwohnung verbringen, so mussten wir im Bus nix mehr  umbauen und konnten Sonntag in aller Frühe in Richtung Heimat starten. 

Grandfondo Stelvio, 151km, 4058hm


In der Nacht zum Samstag machten wir uns mit unserem Truck auf den Weg nach Bormio. Bei Kaiserwetter kamen wir an, vorher machten wir einen kurzen Abstecher ans Stilfser Joch, doch noch einiges an Schnee da oben...
Unsere kleine Einrollerrunde war schweißtreibend, aber eine herrliche Gegend!
Danach holte ich meine Startunterlagen, Timo durfte seinen Start aufs nächste Jahr verschieben!
So ein Starterpaket hab ich lange nicht mehr gesehen,  neben dem Santini Trikot gab es noch Schlauch, Reifen, Egoistenschutzblech und Lenkerband. Echt klasse! 

Der Samstag Abend verlief sehr ruhig,  schließlich waren wir müde von der kurzen Nacht und der Wecker war schon für Sonntag fünf Uhr gestellt! ?
Timo, mein super Betreuer kümmerte sich blendend um mich, so dass ich mich eigentlich nur anziehen musste. Ich war aufgeregt, dass alleine Starten behagte mir nicht, aber es gab kein zurück mehr. Schnell fand ich mich im ersten Startblock (alle Frauen durften aus dem ersten Block starten) und wartete auf den Startschuss.
So bewegten sich 3000 Starter erstmal bergab um dann am Teglio Anstieg ausgebremst zu werden. Oh, der tat weh,  aber zum Glück war er nicht so lange! 
So richtig leiden sollte ich am Mortirolo, 11km und oft  zeigte mir der Rox 11 Steigungen weit über 20% an.
Zum Teil Schiebepassagen,  war wirklich der absolute Horror! 
Als ich endlich da oben angekommen war, ging es ähnlich steil runter! So ein sch...
An der nächsten Verpflegung stopfte ich ein Nutellabrot in mich rein und füllte die Flaschen auf.
Auf dem Weg nach Bormio konnte ich mich etwas erholen und Kraft fürs Stelvio sammeln. Denn dann hieß es nochmal länger bergauf fahren, aber schön gleichmäßig und ohne kraftraubende Rampen.
Und dann war ich endlich oben und wurde von Timo, der längst hochgeradelt war, empfangen. DANKE!
Nach einer kurzen Stärkung rollten wir gemeinsam runter... mussten dann zu meiner Überraschung auf die Siegerehrung warten: trotz meinem Desaster am Mortirolo belegte ich den 2. Platz in meiner Altersklasse!  Es gab nochmal ein "Queen of the Mountain" Santini Trikot!

Das war ein Rücklblick vom Wochenende,  gestern sind wir nochmal Rund um Bormio gerollert und heute dann am Lago di Como angekommen.  Dort wollen wir bis Donnerstag bleiben und dann nochmal einen Abstecher nach Meran machen...

 

Leider können wir im Moment keine Bilder mehr hochladen, schlechtes Internet,

Aber kommen noch versprochen 

Pfingsten fährt man in Bimbach! Oder auch Wasserschlacht 2017!

Ehrlich gesagt wenig motiviert ging es am Samstag früh in Richtung Bimbach. 
Timo hatte aufgrund Schmerzen wegen seiner Hüfterkrankung entschlossen, nicht an den Start zu gehen. Wie?  Fahren ohne meinen liebsten Trainingspartner, damit konnte ich mich gar nicht anfreunden. 
Aber wir waren ja bereits mit Freunden verabredet. Diese nette Truppe machte es mir dann doch leichter…
Also ging es dann bei schönem, aber etwas schwülem Wetter los auf die 156 km und 2100hm Tour. Es lief gut, am Berg fuhr jeder sein Tempo und an den Verpflegungen sammelten wir uns dann wieder. Die Strecke war wirklich schön, gespickt mit einigen Rampen. Dann gegen Ende der Tour noch ein warmer Regen…ich freute mich über meinen Gedankenblitz ein zweites Paar Rennradschuhe eingepackt zu haben ;-)
Im Ziel dann ein grandioser Support: Timo bestens gerüstet mit meinem Shake, nahm mir das Rad ab, reichte mir trockene Kleidung. 
Ja war alles toll, aber nächstes Mal lieber ohne Shake in nasser Kleidung, dafür mit Timo! 
Aber trotzdem Danke für deine Geduld!
Der Nachmittag verbrachten wir mit Freunden bei Sonnenschein und alkoholfreiem Hefe! Es könnte schlimmer sein! 
Die Nacht zum Sonntag war dann schon etwas unruhig, ständig wurden wir vom Geprassel des Regens wach…oje!

Aus dem Geprassel wurde in den frühen Morgenstunden ein unwetterartiger Platzregen, der nicht mehr enden wollte. 
Fahren, oder nicht Fahren? 
Der Massenstart um sechs wurde schon mal abgeblasen, jeder durfte so starten, wie er es für richtig hielt. 
Ich durfte mich einer kleinen Truppe anschließen (Danke an Jenni und Co, war mir eine Ehre! ) und so gingen wir bei strömenden Regen um halb sieben an den Start. 
Die ersten Kilometer waren extrem zäh, aufgrund des vielen Wassers konnten wir nur langsam abfahren…oh, wie sollten wir so die 260km und 4800hm schaffen. 
Aber es ging, ab Kilometer 100 waren dann sogar die Straßen ziemlich trocken und yesss die Sonne war auch da, aber auch ein ziemlicher Wind…aber man kann halt nicht alles haben!
Es lief gut, wir fuhren nach und nach die Verpflegungen an, warteten bis, wir komplett waren und weiter ging`s. 
Wie immer eine Top Organisation, es fehlte an nix. Großes Lob an den Veranstalter und seine vielen Helfer! 
Alles in allem ist es dann gut gelaufen, wir sind alle unversehrt ins Ziel gekommen. 
Und Bimbach ist einfach immer eine Reise wert, man trifft so viele Gleichgesinnte und lange nicht gesehene Gesichter!

Timo vielen Dank für deine Geduld und deine Stärke. Ich weiß, wie schwer das zuschauen und nix tun für dich war! 
Aber es kommen wieder andere Zeiten.
Gestern war dann chillen angesagt, ne kleine Runde mit Timo drehen und Radputzen…immerhin muss es für kommendes Wochenende einsatzbereit sein. 
Am Sonntag wartet der Granfondo Stelvio mit 151km und knapp 4100hm auf mich…ich freu mich schon, vor allem weil wir danach noch ein paar Tage dranhängen und einfach da hinfahren, wo es schön ist!

Es wird mal wieder Zeit ....

......über die Geschehnisse der letzten Wochen zu berichten.
Vor 2 1/2 Wochen hatten wir das Gespräch mit dem Doc wegen Timo's Hüfte.  Nach eingehender Beratung und Untersuchung sieht es aktuell so aus,  dass Timo sich entweder mit Krücken oder auf dem Fahrrad fortbewegt,  dazu ein spezielles Medikament.
Daran wird sich bis Anfang Juli definitiv nix ändern. Danach hoffentlich eine positive Nachricht und endlich die Gewissheit, dass keine OP notwendig sein wird.
Gar nicht so einfach, damit den Alltag zu bewältigen,  es gibt gute Tage und weniger gute...
Aber alles in allem meistert Timo das ganze gut, er hat wenig Schmerzen, die Nebenwirkungen des Medikamentes sind erträglich.
Manchmal packt es ihn und er versucht mich an seinem Hinterrad abzuschütteln...Also Druck hat er noch.
Und er ist ein super Support bei meinem Lauftraining. Mit dem MTB radelt er geduldig neben mir her.
Zudem hat endlich unsere Campingsaison voll begonnen,  wir genießen jede Minute dort und in unserem Wowa schläft es sich so gut :-)

Und noch was Neues: Colour Your Life - die ersten Vorlagen für unsere tinaundtimo.de Kollektion existieren schon.
In Kürze kommen zur Cap und zum Buff auch noch Trikot und Hose....lasst euch überraschen! 
Wird Geil! 

Licht und Schatten!

Heute vor einer Woche habe ich Timo endlich in Stuttgart am Flughafen abgeholt. Es ist viel passiert in dieser Woche,  schönes und trauriges.
Fangen wir mit dem schönen an: am Mittwoch haben wir unseren Wohnwagen abgeholt und direkt nach Miltenberg gebracht, das Vorzelt steht auch schon und heute haben wir endlich Tisch, Stühle und unser Bettzeug hingefahren. Wir sind bereit für die Campingsaison! 
Schön war auch unsere Karfreitagstour mit den Rennrädern.  Mal schnell 200km abgespult , ordentlich Höhenmeter gemacht und es hat prima funktioniert.  Da Timo aktuell nicht laufen darf, hat er mich am Samstag bei meinem ersten Halbmarathon dieses Jahr mit dem MTB begleitet.  Auch das hat Spaß gemacht. Zusammen ist es halt doch Schöner!
Jetzt zur Kehrseite: letzten Mittwoch war Timo's Hüftkontrolle. Das MRT zeigte, leider eindeutig eine Hüftkopfnekrose. 
Wie es aktuell weiter geht, wissen wir noch nicht. Aber Tendenz Operation und vor allem Entlastung. Irgendwie total absurd,  er spult tausende Kilometer mit hammerdruck auf dem Pedal ab und dann soll er entlasten? Verkehrte Welt.  Zum Glück ist Timo so ein Optimist und lässt sich nicht unterkriegen. Ich bin das leider nicht, aber ich werde auf jeden Fall bei ihm sein. Zusammen schaffen wir das.

 

Zurück im Alltag! 

Die letzten 3 Tage gingen rum wie nix. Wir hatten eine wirklich schöne Königsetappe, Timo hat uns nochmal neue Wege gezeigt. Toll  -  da hat sogar er mal wieder die Rox Navigation gestartet  ;-)
Besonders gefreut hat mich, dass wir an einem Berg nochmals zum Ende des Traingslagers einen echten Formtest hatten und diesen wirklich sehr zufriedenstellend meisterten.  
Freitag war Rollern angesagt, gemütlich ging es zum Eisessen und Kaffeetrinken.  
Samstag früh fuhren wir mit Sandro auf den Markt und in die Käserei ( nochmals danke ). In der Käserei kamen wir genau richtig an, durften bei der Herstellung von frischem Ricotta zuschauen und auch gleich davon essen.

Der Himmel war tiefblau, bis auf die Rauchwolke vom Ätna makellos. 
Eine kleine Hoffnung noch bleiben zu dürfen, machte sich breit: der Flughafen in Catania war wegen dem Ätna gesperrt...
Nach einer letzten Runde auf der Insel  hieß es dann leider Abschied nehmen. 
Dummerweise wurde der Flughafen abgekehrt, es kam zwar zu Verzögerungen,  aber mehr auch nicht!
So mussten Elu und ich ins verregnete Deutschland fliegen und ich musste mich von Timo verabschieden...noch 3 Wochen alleine :-( 
Danke an Elu, der mich zum Flughafen mitnahm und auch am Sonntag Nacht wieder zu Hause absetzte!  
Alles in allem ein schöner Urlaub, leider nicht so unbeschwert wie sonst. Ich glaub, ich mach mir mehr Sorgen wegen Timo's Hüfte als er. Wenn ich nur helfen könnte...ich hoffe jeden Tag, dass alles gut wird. 
Aktuell fällt es mir hier alleine echt schwer, bin heute bei Grad mal 5 Grad und grau in grau lustlos rumgerollert,  der einzige Lichtblick war ein kurzer Abstecher auf den Campingplatz...Die Camper scharren mit den Hufen, einige Wagen stehen schon...Nicht mehr lange, dann beginnt auch unsere Campingsaison wieder.  

 

Zero Friction - Mach's Reibungslos 

In den letzten Wochen hier auf Sizilien konnte Wir die Creme von Zero Friction, oder besser gesagt das Gel, ausgiebig testen. Wir müssen sagen,  Wir sind Begeistert!  Sparsam und dennoch wie eine zweite Haut. Keine unangenehme Druckstellen,  natürlich merkt man nach zwei Wochen das Hinterteil :-) ! 
Besonders angenehm ist  die  Konsistenz,  es ist nicht so ein geschmiere und es drückte, sich nichts durch das Polster der Hose! TOP
Auch bei an anderen Stellen wie der Abschluss der Knielinge, an dem es ab und zu zu aufgescheuerten Stellen kommt, hilft es. 
Die Dose von Zero Friction ist sehr handlich und nimmt keinen Platz weg, kann also im Notfall auch locker mitgenommen werden.  Der Inhalt von 30G ist super ergiebig.  Mehr Infos und bekommen könnt ihr die Dose unter www.ZERO-Friction.de und bald im Drahtesel Lützelbach!

 

Und wieder alleine...

Schon verrückt, jetzt bin ich schon 24 Tage auf Sizilien und hab noch 18 Tage vor mir.
Diese Woche sind keine Gäste da, Sicilia Bike macht diese Woche Urlaub, ich bin alleine im Hotel. Die Tage nutze ich zur Erholung, das ist zwischendurch auch mal nötig. Montag und Dienstag bin ich nur kurze und lockere Runden gefahren. Heute ging es dann doch mal wieder in die Berge.
Mittlerweile hat sich die Hüfte wieder beruhigt, hat zwischen durch schon ganz schön gemuckt. Am Anfang bin ich noch Zuviel gelaufen und hab immer wieder vergessen das ich nichts heben soll, Aber ich habe es immer recht schnell gemerkt. Zum Teil konnte ich nachts nicht richtig schlafen und ich musste doch mal ne Schmerztablette schlucken. Aber genug des Negativen! Im Moment bin ich wieder ziemlich Schmerzfrei und schaue nach vorn! Ab Freitagabend reisen die Gäste der nächsten Woche an, Samstag heißt es für mich dann Flughafen Transfer und ab Sonntag geht es wieder Los mit den Touren! Wie jeden Sonntag geht es Richtung Süden nach Marzamemi eine Traumrunde! Und die Wettervorhersage ist auch perfekt für einen Tag am Meer!


Die letzten beiden Wochen mit Tina gingen leider viel zu schnell vorbei! Aber wir hatten wirklich Glück mit unseren Mitradlern hatten wirklich Spaß! Vor allem in der 2. Woche waren wir nur zu Viert unterwegs und es passte auch von der Geschwindigkeit ?!
Wir hatten Spaß ne' Elu und Sandro!? 
Am letzten Donnerstag hatten wir auf der Königsetappe, dann eine neue Strecke getestet und sind nicht enttäuscht worden, war ein Teil der neuen Strecken schon mal mit Tina alleine gefahren gewesen und habe sie mir dann im SIGMA Datacenter zusammen geklickt und zur Sicherheit auf den ROX11 gespielt. 
Na ja jetzt erst mal Abendessen und Morgen geht's weiter.....

 

Attacke in die Berge & entspannt ans Meer

Und wieder sind ein paar Tage vorbei. Aber sie liefen voll nach Plan.  Am Sonntag sind wir zum Eis nach Pozallo und zurück "geflogen", Timo als Zugtier und ich angedockt ☺ halt ein perfektes Team. 
Am Montag dann schonmal die Berge angetestet,  aber immer noch Kraft für gestern aufgehoben. War dennoch ne schöne Tour, kühler als letzte Woche aber trocken und zum Teil sonnig. 
Gestern war sie dann wieder da, die Sonne! Perfektes Voraussetzungen um richtig mit Zug zu fahren.  Ja, und es klappte wunderbar.  Eine wunderschöne Tour bis an die höchste Stelle, hoch zum Monte Lauro und zügig wieder runter. Belohnungscanoli inklusive! 
Mein Plan, den EB Bereich auszuweiten, ging voll auf. Als ich am Ende der Tour den Rox abspeicherte,  wurden mir sofort die neuen Rekorde angezeigt. 
Heute ist Rollern und chillen angesagt,  morgen dann nochmal Königsetappe und dann geht's bald schon wieder ans Koffer packen...

So schnell ist die erste Woche vorbei ;-(

Ich sitze gerade auf unserem Balkon in der Sonne bei sommerlichen Temperaturen, diese Hitze...kaum auszuhalten  :-) 
Ja, es könnte schlimmer sein. Die erste Woche Trainingslager ist leider schon wieder vorüber.  Aber ich kann mich nicht beklagen, bin jetzt schon über 900km gefahren, vorwiegend bei Sonnenschein, leider aber auch bei Wind. Aber wie heißt es so schön: Wind formt den Charakter...ich scheiß auf den Charakter!  Ne im Ernst, Wind hatten wir zu genüge, leider oft von vorne. 
Nach einer tollen Massage gestern Abend sind wir heute nur regenerativ gefahren, natürlich mit Cappuccino und Canoli Ricotta und erholen uns für die kommende Woche. 
Ich möchte versuchen, noch ein paar Spitzen einzubauen und somit das Training noch etwas hochzuziehen.  
Die EB Bereiche noch etwas ausweiten....So der Plan, das Wetter scheint, zumindest soweit man schauen kann, mitzuspielen.
Timo geht es gut, das freut mich, er merkt die Hüfte, ist aber zuversichtlich. 
Ein Stehaufmännchen, dass sich nicht unterkriegen lässt. 

Wieder Hier..... Benvenuti in Sicilia!

Jetzt bin ich schon wieder 3 Tage auf Sizilien und doch ist es diesmal irgendwie anders. Vor grad mal acht Wochen war die Welt irgendwie noch in Ordnung,  voller Euphorie wurde die Saison geplant.  Und jetzt nach dieser doofen Diagnose von Timo's Hüfte fällt es mir irgendwie schwer, mich auf Training zu konzentrieren. Wie wird es weiter gehen, hat er Schmerzen,  kann er problemlos Radfahren, ganz zu schweigen vom Trailrunning?! 
Aber Timo ist Optimist und ist sehr zuversichtlich, zum Glück! 
Und so finde ich auch langsam meinen Tritt,  passt ja eigentlich auch alles, bis auf den heutigen sehr verwehten Tag hatten wir super Wetter und konnten schon drei schöne Touren fahren.
Die Grundlagenphase ist abgeschlossen, jetzt heißt es auch mal drücken, auch wenn's wehtut!  Ich versuch jetzt die Berge im oberen GA2 zu fahren, bzw. längere EB Einheiten einzustreuen.  Das ist auch gar nicht schwer, da in der Gruppe immer starke Männer sind, denen ich versuch zu folgen :-)
Mein Navigator ist Timo, d.h. ich brauch mir keine Daten übers Datacenter zusammen zu stellen,  hab aber am Ende des Tages das Training zum Auslesen bereit und kann somit auch schön verfolgen, wie es läuft. 
Morgen geht es dann nach dem Sturmtief heute hoffentlich wieder in die Berge,...ich werde berichten!

Auf nach Sizilien!

So jetzt bin ich schon eine Woche auf Sizilien, Zeit für einen kurzen Rückblick. Los ging die Reise ja schon Freitag Nachmittag, da wurde ich von Max dem Veranstalter abgeholt und wir fuhren nach Freiburg, wo es Samstags Richtung Sizilien gehen sollte. Um 4:00Uhr klingelte der Wecker und um 5:00Uhr starteten wir Richtung Süden, Max und Rosi mit Bus und Hänger und ich mit dem Auto. Los ging es direkt mal mit Schnee im Schwarzwald darauf folgte Stau auf der Autobahn. Der Stau zog sich von Lindau durch den Arlberg und auch über den Brenner lief es nicht wirklich schneller, Überholverbot für Autos mit Anhänger, also mit 60km/h hinter den LKWs her. So zog sich der Tag bis wir gegen halb neun unser Tagesziel Rom erreichten, noch schnell was essen und ab in die Falle! Am Sonntag Morgen ging es nach einem italienischen Frühstück gegen Acht wieder auf die Reise! 

Italien ist ein wunderschönes Land. Schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten. Bei bestem Wetter ging es immer weiter Richtung Süden. In Salemo machten wir bei sommerlichen Temperaturen Mittag bevor es weiter in die Berge von Kalabrien ging, hier führt die Autobahn nochmal bis auf über 1100 Meter über NN bevor sie dann steil richtig Küste abfällt.
Kaum hatten wir die Küste erreicht, begann der Regen. In San Giovanni ging es auf die Fähre Richtung Messina und dann noch 2 Stunden Autobahn bis Cassibille. Gegenn19 Uhr hatten wir das Ziel erreicht! Die Reise mache ich nochmal, aber dann mit mehr Zeit und mit Tina, alleine reisen ist doof!

Montags war das Wetter noch etwas wechselhaft, aber das war egal es war ja eh auspacken und Hüfte schonen angesagt. Das lange sitzen im Auto bekam mir nicht ganz so gut. Gegen Abend drehte ich dann doch noch ne kleine Runde mit dem Rad.  Ab Dienstag hieß es Aufbau und Radfahren. Was ich nicht wusste, Karneval wird hier in Sizilien Groß gefeiert, auf der Dienstagsrunde bin ich erst in die die Aufstellung des Umzugs und auf dem Rückzug in den Straßenfasching gekommen!

Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und die Wasserstellen auf den Straßen verschwanden, die letzten Wochen hatte es sehr viel geregnet auf Sizilien. 

Donnerstag Abend reisten die ersten Gäste an, mit denen ich Freitags die erste offizielle Tour fuhr. 
Es ging Richtung Floridia durch die Stadt und beim Aufstieg an den Stauseen was seh ich da vor mir, das muss ein Bimbach Trikot sein!
Und siehe da als ich näher kam Rsc Bimbach, ich begrüßte ihn mit "Pfingsten fährt man in Bimbach" . So klein ist die Welt, Hessen trifft man überall! 

Abends ging es für mich dann zum ersten Mal für dieses Jahr zum FlughafenTransfer, nach Catania. 
Am Samstag stand für mich Ruhetag auf dem Programm. Nach ner Rollerrunde, mal  kurz einen Cafe an der Jockey Bar und einen Blick zu den Pferderennen und dann Zimmer aufräumen! Tina kam ja Samstag Abend! Gegen Abend startete ich zum Flughafen um Elu, einen weiteren Gast und Tina abzuholen! Am Flughafen angekommen musste ich feststellen Verspätung aber egal, mit einer Stunde Verspätung, konnte ich Tina wieder in den Arm nehmen, endlich! Alleine ist doof! 

 

#niemalsaufgeben #esgibtimmereinenweg 

Die Saison hat noch gar nicht begonnen und schon muss ich die Trailschuhe an den Haken hängen!

Gestern die Diagnose transiente Osteoporose im linken Hüftgelenk bekommen.

Aber wer mich kennt weiß,  meine Antwort: immer positiv denken den es könnte schlimmer sein! Da haben wir schon schlimmeres überlebt.  Natürlich ist es erst mal ein Schlag ins Gesicht wenn Du gesagt bekommst so das war es erst mal mit dem Laufen und Du denkst ging doch grad noch und vor einem Viertel Jahr bin ich noch an der Saarschleife über 60km bergauf und ab über Stock und Stein gerannt. Aber auch das werden wir schaffen, Danke Tina! Aber  natürlich werde ich versuchen die Belastungen auf die Hüfte zu reduzieren, aber Radfahren hat mir in den letzten Wochen auch gegen die Schmerzen geholfen. Also Fahr‘n wir Rad und beginnen den Kampf, den wer nicht kämpft hat schon verloren!

Jetzt geht’s erst mal Richtung Süden! Auch dieses Jahr werde ich wieder als Rennrad Guide bei Sicilia-Bike.de auf Sizilien arbeiten. Heute geht es los mit dem Auto Richtung Sizilien! Ich werde berichten!

Check, Check sind die Akkus Voll?

                        ....die SigmaSport Buster2000! 

Nachdem wir auf Sizilien die Freude hatten, ausschließlich im Hellen Rad zu fahren, heißt es jetzt wieder: Check,Check, sind die Akkus voll? Seit ein paar Wochen dürfen wir die Buster 2000 fahren und sind uns einig: die macht Hell!

Die Lampe lässt sich dank des mitgelieferten GoPro Adapters (es sind mehrere Halterungen dabei) und des K-Edge Halters schön mittig am Lenker montieren.
Der Akkupack sitzt fest auf dem Oberrohr und wird mit Gummibändern fixiert.  Da stört er nicht und man kann schnell mal den Ladezustand überprüfen. Aufgeladen wird mit dem mitgelieferten Ladekabel.
Was noch zum Akku zu erwähnen ist: Der Akku ist komplett mit weichen Gummibändern und Polsterung versehen und hinterlässt so keine Kratzer am Lack. Am Akku sind vier LEDs an denen man den Ladezustand überprüfen kann und eine USB Buchse zum Aufladen des Handys oder Tachos.
  

Unabhängig davon sieht man schon direkt an der Lampe, wie voll der Akku in den jeweiligen Stufen ist. Sie leuchtet hinten grün oder rot. Es gibt 4 Helligkeitsstufen und  Blinkfunktionen (diese nutze ich allerdings  nicht).
Ich fahre so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit,  da ist die Funkfernbedienung goldwert.  Diese wird ebenfalls mit Gumibändern fixiert, so kann man sie auch schnell an anderen Rädern montieren. 
Auch mit dicken Handschuhen  ist ruck zuck auf- und abgeblendet, so gibt's keinen unnötigen Stress mit den Autofahrern.
Noch ein paar Fakten zu der Lampe: 2000 Lumen, großer Akkupack mit 6400mAh. Im Lieferumfang enthalten sind diverse Halter, z.B. Helmhalterung, ein Verlängerungskabel für die Verbindung zum Akku. Ein Ladegerät, die Fernbedienung (mit floureszierenden Tasten)

Es macht wirklich Spaß mit der Buster zu fahren und mittlerweile haben wir uns wieder an den deutschen Winter gewöhnt (bleibt uns ja nix anderes übrig), so dass wir dick angezogen, nach einer Ruhewoche wieder ins Training eingestiegen sind. 

Sicilia

So schnell sind 15 Tage Sizilien wieder um....

Wir sind schon wieder 3 Tage zurück in Deutschland und heute hat uns der Alltag schon wieder voll im Griff.
Vor grad mal fünf Tagen verbrachten wir unseren Ruhetag in und Rund um Taormina. Es war ein herrlicher Tag, Sightseeing, ein bisschen Shopping und viel genießen...Die Gegend im Norden der Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Schöne Berge, die mit dem Rennrad sicherlich viel Spaß machen würden  :-)

Das seht für einen unserer nächsten Aufenthalte auf jeden Fall auf dem Plan. Haben im Sigma Datacenter schon mal angefangen ne Route zu Planen. 

Danach folgten noch zwei Tage auf dem Rad, der Wind wehte leider frisch um die Nase...leichter Vorgeschmack auf zu Hause (nur leicht, kein Vergleich mit der fürchterlichen Kälte hier)!
Aber egal, etwas dicker eingepackt hörten wir erst auf zu Radeln, als die Summe der Trainings im Datacenter über 2000km ergab! Ein wirklich super Trainingslager ging zu Ende.
Wir haben sehr viel erlebt und erfahren. Noto bei Nacht ist ein Muss! Canolli Ricotta versüßen den Tag,...

 

Kurz vor unserer Abreise füllten wir die Taschen dann noch mit Leckereien vom Markt, damit wir die acht Wochen zu Hause,  bis wir zurückkehren,  überbrücken können!   :-) Und machten einen Letzetn Ausflug mit dem Auto zum verlassenen Leuchtturm des Capo Murro di Porco bei Siracusa.
Jetzt heißt es erstmal Beine hoch legen, kompensieren und die Trainingsdaten im Datacenter sichten,  um dann in  ein paar Tagen wieder durchzustarten ( bis dahin haben wir uns hoffentlich an den Winter gewöhnt)! 

Frohes neues Jahr. ..

Jetzt ist das neue Jahr schon Drei Tage alt! Auguri a Tuti! 
Auf der Insel hat sich glücklicherweise nur der Wind geändert,  er kommt deutlich wärmer wieder von  Süden. Ansonsten dürfen wir weiter die Sonne genießen!
Nachdem wir die Festive mit über 1300km beendet haben, gönnten wir uns zum Neujahrstag ein entspanntes Rollerründchen mit anschließendem Trailrun entlang des Riserva Naturale fiume Ciane. In dem Naturschutz entlang des Flüsschen Ciane wächst der letzte wilden Papyrus, Europas. Wirklich beeindruckend man kommt sich vor wie im Jungle.

Gestern nutzten wir das schöne Wetter, nach unserer Dolce Runde nach Palazzolo mit dem Rad, um mit unserem Speed Panda nach Syrakus zu fahren.
Erst gab es Sizilianische Leckereien und einen Spritz in einer Bar/Feinkostladen am Fischmarkt, danach ging es auf Entdeckungstour über die Insel Ortygia immer wieder Beeindruckend die Bauten und Gassen. Und dann der Domplatz, schön Beleuchtet!
Es machte einfach Spaß, durch die engen Gässchen zu schlendern,...
Heute wollen wir dann mal wieder in die Schokoladen Stadt Modica radeln. Unseren Beinen soll es ja nicht zu wohl werden. Immerhin müssen sie sich einen geplanten Ruhetag und Ausflug nach Taormina verdienen! ;-)

Montalbano und der Winter 

Vorgestern haben wir eine schöne Küstentour erleben dürfen. Der Sigma Sport Rox 11.0 navigierte uns über die Berge zum Commissario Montalbano, das Haus in dem er in der Serie lebt liegt in Punta Secca. Schon auf dem Weg dahin machten wir Halt in Scicil, ein traumhaftes Städtchen und ein weiterer Drehort. Zurück ging es immer an der Küste entlang zurück. Um Marinara di Ragusa gibt es ein Paar Kilometer Fahrrad Straße direkt am Meer traumhaft. Um die Montalbano Tour abzuschließen fuhren wir durch Marzamemi, einem weiteren Drehort. Bekleitet wurden wir von Toni einem Sizilianischen Rennradler aus Buccheri wir hatten uns am ersten Tag in Avola beim Espresso Stop an der Strandpromenade kennen gelernt und beschlossen mal ne Runde zusammen zu drehen! 

Nach unserem wunderbar sonnigen und warmen Besuch beim Commissario Montalbano durften wir gestern erstmals den sizilianischen Winter kennenlernen!
Vor einer Woche hätten wir uns zu Hause über solche Temperaturen gefreut und wären ohne Probleme losgeradelt. Gestern sind wir unter den Sizilianern kaum aufgefallen,  dick eingemummelt ging es mit Sturm aus dem Norden in die Berge.
Und es war trotzdem schön.
Selbst von einer dunklen und feuchten Wolke kurz vorm Ende der Tour ließen wir uns die Laune nicht verderben.
Nach einer warmen Dusche ging es dann mit unserem Panda on Tour.
Eine Woche sind wir jetzt hier,  über 1000km geradelt,  Freunde getroffen und Entspannung vom Alltag gefunden. Alles richtig gemacht  :-)

Es ist mal wieder an der Zeit, ein  paar Zeilen zu schreiben...Nicht das die vielen Sonnenbilder noch langweilig werden :-)
Bisher läuft alles nach Plan. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite,  das Dolce schmeckt wie immer und die Rapha Festive  läuft.  Wir hatten heute Halbzeit  (zum Glück nur der Festive und nicht vom Urlaub!)
Da wir, unabhängig von der Festive die letzten 4 Tage ordentlich gefahren sind, gönnten wir uns heute eine Ruhetags-Canolo-Rollerrunde. Immerhin stehen auf dem Rox schon 721km! 
Davor waren wir mit unseren Freunden sizilianisch Brunchen. Frischer warmer Ricotta,  Käse, Oliven, Brot und natürlich ein Gläschen Vino!
 

Nach einer Einkaufsession, immerhin war der Kühlschrank in unserem Bungalow wieder leer, blieb am Abend sogar noch Zeit für einen lauwarmen Spaziergang an der Strandpromenade.  
Das war die Ruhe vor dem Sturm.  
Morgen werden wir neues ausprobieren.  Wir wollen zum Haus des Komissario Montalbano und haben uns im Datacenter eine schöne Route zusammengeklickt,  auf der wir uns morgen vom Rox navigieren lassen.

Back in Paradise 

So, das warten hat ein Ende. Jetzt sitzen wir wieder im Flieger Richtung Sicilia!
Wieder ist ein Jahr um, 2016 war turbulent mit Höhen und Tiefen und immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen. Aber egal, wir hatten auch viele, schöne Momente und Ausfahrten mit netten Leuten.
Die Planung für 2017 ist so gut wie abgeschlossen. Wir freuen uns auf unsere Zusammenarbeit mit SIGMA und auf ganz neue Erfahrungen, wie das 24 Stunden Rennen Rad am Ring oder mein erster Ultra Trail Run (Timo will da nochmal 20km drauflegen, 65km reichen ihm nicht mehr)

Das war vor zwei Tagen, mittlerweile können wir unser Glück kaum fassen. Es war wie heimkommen. Wir dürfen wieder bei unseren Freunden wohnen und radeln bei wolkenlosem Himmel  und angenehmen Temperaturen auf der Insel umher.
Allerdings lassen die doch zum Teil noch tiefen Wasserdurchfahrten darauf schließen, dass hier vor kurzem noch sehr feuchtes Wetter herrschte. 
Heute war Start der Rapha Festive 500. Ein guter Grundstein ist gesetzt...bei dem Wetter fast schon ein Muss!
Da mittlerweile die Sigma App in Verbindung mit dem neuen Rox 11 super funktioniert, sind alle Daten hochgeladen und mit wunderschönen Bilder versehen,...und wir haben Zeit noch etwas zu gammeln und uns auszuruhen. Immerhin wird es ein langer Abend. Die Bescherung in Italien findet erst um Mitternacht statt, davor gibt es ein leckeres Menu und sicherlich viel Spaß. 
In diesem Sinne...Frohe Weihnachten!

By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

Danke an...

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