Das Jahr 2016... 

1.SaarSchleife Trail und Schriesheim

Nachdem Timo seinen ersten Ultratrail genial gefinisht hatte und ich auch mit meinem ersten Trailmarathon sehr zufrieden ins Ziel gekommen bin, hatten wir Blut geleckt!

Wie das bei uns so ist, wird nicht lange gefackelt: die Anmeldung für den 1. Saarschleifen Trail war vollzogen: Timo nochmal einen Ultra mit 61km und 2000hm und ich die 29km mit 950hm!

Doch davor kam noch der Strahlenburg Trail in Schriesheim am 23.10.16 (da waren wir schon seit Anfang des Jahres angemeldet) , auch wenn es "nur" 15km mit 600hm waren, war es anstrengend und rutschig. 

Die Strecke war ok, aber wir mussten beide feststellen, dass uns die Langstrecke mehr reizt. Also nutzten wir es als Vorbereitung für die Saarschleife. Aufgrund meiner vorhergegangen Bandverletzung im Fuß konnte ich mit einem 4. Platz AK zufrieden sein. Timo belegte den 22. Platz AK.

Letzten Samstag ging es dann bei bestem Oktoberwetter mit unserem Truck in Richtung Saarschleife. Unterwegs kurzes Outletshopping und sonst nur chillen! Startunterlagen abgeholt und dann Campingplatz suchen (der Besitzer, ein netter Holländer, gaaaanz easy und gechillt ;-) !) Noch ein paar Nudel gekocht und dann ab in den Schlafsack.

Um Halb Sechs klingelte der Wecker, erst mal Gaskocher an und nen Kaffe kochen. Zum Glück lief die Sandheizung war schon erfrischend draußen.  Nach dem Frühstück alles zusammenpacken und ab nach Orscholz zum Start.

Timo startete schon um 08 Uhr. Nachdem er auf der Strecke war, packte auch ich meinen Rucksack und um 09 Uhr ging es los!

Nach 5km dachte ich, das schaff ich nie! Solche Trails hatte ich noch nicht erlebt, selbst in meinen besten MTB Zeiten, wär ich da nicht annähernd runter gefahren.

Puls bergab mindesten genauso hoch wie bergauf. Hölle.

Selbst das Kaiserwetter konnte mich Anfangs nicht umstimmen. Aber irgendwie ging es dann doch. Ich genoss jeden Meter "normalen" Waldboden und fand meinen Schritt.

Wie es Timo wohl ging? Er wollte mich vorher überreden, mit ihm zu Laufen...zum Glück bin ich da nicht drauf eingegangen.  ;-)

Im letzten Downhill sind wir dann dummerweise genau durch das Wohnzimmer von Erdwespen gelaufen, das fanden die so gar nicht lustig und gaben alles. Auch ich wurde gestochen. Ins Ohrläppchen.

Aber die letzten 7km packte ich dann mit pochendem Ohr auch noch, lenkte immerhin von den Schmerzen in den Beinen ab!

Ziemlich zufrieden kam ich dann ins Ziel und belegte den 6. Platz! Nicht übel für die Strecke und ohne Schmerzen im Fuß!

 

Jetzt Daumendrücken, dass auch bei Timo alles gut läuft...und es ist gut gelaufen. Er kam bis auf Wehwechen, die man glaub ich, nach solch einer Strecke haben darf, unversehrt ins Ziel. Yessss, bin ich stolz. 12. Platz. Hammer!!!

 

"Ja ich muss ganz ehrlich sagen, nach der Hälfte hat ich wirklich ans Aufhören gedacht..aber mal  von Anfang an. Wie schon bei meinem ersten langen Lauf ließ ich es langsam angehen. Nach ein paar Hundertmetern ging es schon in auf den Ersten Trail und im Ersten Trail Downhill merkte ich das ich besser weiter vorne gestartet wäre. Ein paar Läufer hatten echt Probleme mit dem Anspruchsvollen Trail so dass wir immer wieder stehen bleiben mussten und man nicht in den Flow kam. Aber egal wir hatten ja noch genug Zeit und es gab noch etwas extra Zeit ;-( Nach dem ersten Uphill gab es etwas Verwirrung um die Streckenführung! Ich bog zwar richtig auf die Strecke ab wurde aber dann von einer Ordnerin wieder zurück geschickt, was leider nicht stimmte und mir und einigen anderen Läufern eine ca. 2km extra Runde und einiges an Suchzeit einbrachte( Aber Gut kann passieren war ja das erste Mal und wir machen es ja nur zum Spaß).

Wieder auf dem rechten Weg fand ich meinen Tritt. Die Strecke war der Hammer wirklich harte Up und Downhills und Traumhafte Ausblicke. Als eines der Streckehighlights ist die Kletterei über das Felsenband zu nennen.  Nach etwa der Hälfte der Strecke passierte es dann, auf einem Nebligen Weg voller loser Steine rutschte ich ab knickte um und schlug mir den Knöchel an. Ich lief zwar weiter aber als dann auch noch meine Wasserflaschen leer waren musste ich mich ganz schön anstrengen den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Aber zum Glück kam ein Brunnen am Rand der Strecke an dem ich Tanken konnte und weiter ging es. Schon interessant wie sich die Grenzen verschieben, als ich durch die Eventzone in Mettlach lief und der Sprecher sagte nur noch 19km dachte ich ok ist ja nicht mehr weit das kann ich im Notfall gehen, hätte das jemand vor einem Jahr gesagt hätte ich gesagt „Du spinnst“.

Und es ging! Ich musste zwar immer wieder geh Pausen machen aber ich fand wieder meinen Tritt. Der letzte Downhill war nochmal ne Herausforderung es ging über eine MTB-Downhill Strecke direkt nach unten! Unten angekommen noch an der letzten Verpflegung und auf ging es in die letzten 3km Bergauf. Im Ziel erwartete mich Tina bereits! Die Strecke war wirklich der Hammer! Es könnte die eine oder Andere Verpflegungsstelle mehr geben, aber es ging auch so. Es hatten sich einige über Streckenmarkierung beschwert, Klar die Farbwahl der Markierungen könnte man besser machen (Gelbe Farbe und Gelb/Schwarzes Flatterband im Goldgeben Herbstwald ist nicht perfekt ;-) ..) Aber es ist ein Trailrun und es stand ganz klar in der Ausschreibung dass man Karte und/oder die Strecke auf einem GPS dabei haben sollte. Ich musste auch mal Stehenbleiben um mich zu orientieren aber bis auf die Fehlleitung am Anfang bin ich auf der Strecke geblieben.

Ich bin 2017 auf jeden Fall wieder am Start!"

 

Es war ein tolles Wochenende, die Strapazen vom Anfang vergessen, da kam ja gerade recht, dass die Anmeldung vom MTUT in Würzburg zufällig heute geöffnet hat.

Nach dem Trail ist vor dem Trail:

Mein erster Ultra steht vor der Tür. Timo will mit mir laufen, am 15.Juli 2017. 64,5km und 1680hm!

Gelita Trail Marathon Heidelberg (42km-1500hm)

Ein Duo-Marathon als Teamevent zusammen mit Sandra...so war mein Weihnachtsgeschenk von Sandra und Heike geplant.

Voller Euphorie beschlossen Sandra und ich den Halbmarathon in eine wahre Herausforderung umzuwandeln und schwupps standen wir in der Starterliste Marathon! War ja noch ewig bis hin!

Die Vorbereitung lief nicht wirklich gut, eine Bandverletzung im Fuß kam mir in die Quere und ich konnte erst Ende August mein Training aufnehmen! Es war ein kurzes, aber intensives Training. Mein Trainer Timo war hart und lies keine Ausrede gelten. DANKE

Dann ging alles schnell: Timo`s genialer Auftakt beim Ultra und eine Woche später standen wir (Matthias und Csaba als Duo-Starter und Sandra und ich als Marathon Starter) dann in Heidelberg am Start. Für ordentlich Support war gesorgt: Timo rockte die Trails auf dem MTB um immer an Ort und Stelle zu sein, meine Eltern und Csaba`s Familie kamen via Auto an die Stelle und sogar Martina & Co machte sich auf dem Weg nach Heidelberg! Danke euch allen!

Guter Start, die ersten Kilometer liefen gut. Nach 15km schmerzte mein Fuß, aber wie war das mit “der Schmerz geht, der Stolz bleibt” ?  Die Hälfte war gut geschafft, leider ging es dann lang asphaltiert (Umleitungsstrecke wegen Forstarbeiten) Richtung Ziegelhausen. Ich bin halt noch weniger Straßenläufer als Trailrunner! Umso mehr freute ich mich, endlich wieder Waldboden zu spüren.

Es ging Richtung Himmelsleiter. Der Aufstieg war fies, aber als es dann so Richtig fies wurde, war Timo mit Verpflegung und guten Worten zur Stelle! Vielen lieben Dank.

Das Ziel war schon in greifbarer Nähe, als mein Fuß, bzw. Krämpfe in der Achillessehne mich ausbremsten. Der Mann mit dem Hammer kam dann auch noch verdächtig nahe. Aber ich konnte ihm immer wieder ausweichen und kam dann endlich im Ziel an. Yessssssss!

Erstaunlicherweise reichte es noch für einen guten 6. Platz in meiner Altersklasse.

Für meinen ersten Marathon ein gutes Ergebnis. Jetzt erst mal Beine hochlegen, Fuß schonen und dann wieder voll ins Training einsteigen.

Dir Sandra, gute Besserung für dein Knie, das wird wieder!

Herzlichen Glückwunsch auch an Matthias und Csaba für euren ersten Duo-Trail-Marathon!

Maintal Ultra Trail

So, langsam fühlen sich die Schmerzen in meinen Oberschenkel gar nicht mehr so schlimm an und ich denke echt darüber nach am nächsten Sonntag mit Tina zusammen bei ihrem ersten Trail-Marathon auf die Strecke zu gehen…

Aber zurück zum Start der Schmerzen.  Letzten Freitag machten Tina und ich uns auf den Weg nach Veitshöchheim bei Würzburg. Startnummer abgeholt  und Weiter zum Campingplatz Estenfeld. Von Dort war es nur ne Viertelstunde bis zum Start, so konnten wir am Samstag etwas länger schlafen.

Am Samstagmorgen pünktlich um 7:00Uhr ging es dann mit ca. 100 anderen auf die 64,5km lange und mit 1700hm gespickte Strecke. Ich ging die Sache erst mal Langsam an und lief als letzter los. Ich war bis jetzt ja nur 35km am Stück gelaufen und die Vorbereitung war auch nicht ganz so… naja als ich mich angemeldet habe war ja noch sooooviel Zeit, aber gut Ziel war im Zeitlimit ins Ziel zu kommen.  Nach kurzem einlaufen fand ich meinen Tritt.  Die Strecke war wirklich Traumhaft leider hing am Anfang der Nebel im Maintal und die Ausblicke waren immer nur in Nebellöchern zu genießen. Nach 10 km kamen wir das erste Mal über eine Straße und da stand Tina um mich anzufeuern, Danke! Kurz danach war auch schon der Erste der 6 Verpflegungspunkte. Vielen Dank an die wirklich netten Helfer an der Strecke und den Verpflegungen ihr wahrt Spitze! Die Strecke war wirklich perfekt markiert, obwohl ich mich am Anfang wirklich fragte Was die Schilder mit den KM Angaben bezwecken sollten. Ich war mir wirklich nicht sicher ob ein Schild mit „nur noch 50km“ mich motivierte oder doch demotivierte!? 

Egal weiter ging’s die Strecke hat echt den Namen Trail-Marathon verdient. Es lief wirklich Super, nach dem ersten Drittel der Strecke dachte ich wenn’s so weiterläuft könnten es 8 Stunden werden. Aber es hatten mir ja schon genug vom Man mit dem Hammer erzählt, also 8,5 Stunden wären auch gut. Ich wartete ab Km 35 aber er kam nicht. Also weiter ging’s immer wieder mal ne nette Unterhaltung mit meinen Mitläufern, wirklich entspannt die Ultraläufer.  

Und dann kurz vor der 5 Verpflegungsstelle kam er doch der Man mit dem Hammer, nach einem 100hm Anstieg hat er mich erwischt und ich war mir nicht sicher ob ich es schaffe. Aber der Döddel hat mir auf den Kopf geschlagen, (Was er nicht wusste da ist nichts drin!!!!) so liefen die Beine einfach weiter!

Die Letzten Zehn – Fünfzehn Kilometer waren hart beim Bergab laufen dachte ich mir platzen die Knie. Aber 5Km vorm Ziel Stand Tina nochmal an der Strecke und feuerte mich an! Also den Letzten Berg raufgekrochen und ab Richtung Ziel! Das ich nach 7:19Stunden als 22. erreichte!

Was für ein Tag! Trailrunning Rockt! Und der Spruch auf der Seite des Maintal Ultra Trails „Hier steht Trail drauf... hier ist Trail drin!“ Stimmt zu 100%. Danke für die tolle Strecke und die Superbetreuung

Ganz Besonderes Danke Tina, ohne Deine Motivation hätte ich das so nicht geschafft! Und nächstes Jahr laufen wir zusammen!!!!!!

Kurzer Rückblick..

Wenn ich die letzten 1 1/2 Wochen Revue passieren lasse, hatten wir doch schon eine schöne und ereignisreiche Zeit.
Angefangen mit der Anreise nach Meiringen in der Schweiz. Auf einem wirklich schönen Campingplatz haben wir unser Domizil aufgebaut. Bei genialem Sommerwetter konnten wir schon Donnerstag und Freitag schöne Touren fahren um unsere neuen Renner einzufahren. Am Samstag wurde es dann ernst, um 6.45 fiel der Startschuss zum Alpenbrevet. Es wurde lang und schweißtreibend,  doch wir haben es geschafft und dürfen uns Finisher der Platinstrecke nennen! 276km und 7035 Höhenmeter, 5 Pässe, geile Abfahrten, perfekte Räder!



Dann ging es weiter an den Bodensee nach Friedrichshafen auf die Eurobike. Camping mit Familie Eberhardt und Holger. Danke für die schöne Zeit, hat echt Spaß gemacht mit euch!
Geile Überraschung am Sigma Stand: unser Transalp Video in der Dauerschleife auf Großleinwand. Danke!
So hatten wir ein paar schöne Tage mit supernetten Leuten auf der Eurobike.
Leider geht der Urlaub viel zu schnell zu Ende,  jetzt sitzen wir hier in unsere  Wohnwagen und schauen dem Regen zu...und freuen uns auf kommendes Wochenende gemeinsam mit der Hautevollee in Miltenberg! 

Kilometer sammeln 

Nach der Tour Transalp und dem Tannheimer Tal Radmarathon steht Ende August der Alpenbrevet in Meiringen auf dem Plan.

Also Langstrecken müssen her!

Gesagt getan. Vor zwei Wochen haben wir den Besuch bei der Trek World in Ulm genutzt und sind früh am Morgen losgeradelt, immerhin waren es 230km und 3000hm. Wir hatten super Wetter und somit auch einen guten Einklang in ein schönes Messe-Wochenende. Danke an Ulli, der unser Gepäck im Vorfeld mit nach Ulm genommen hat!

Nach dieser langen Einheit folgten 3 kurze „Early Bird Rides“ nach dem Motto: erst wenn`s weh tut macht`s Spaß.

Die Messe an sich war wirklich sehr schön. Abends gemütliches Beisammensein mit netten Leuten.

 

Letztes Wochenende haben wir den RTF des RSC Edelweiß in Frankfurt genutzt um daraus ein kleines Teamevent zu machen.

Mitten in der Nacht (grrrrrrr um halb fünf ging der Wecker an) fuhren wir nach Frankfurt. Carina (klasse, dass du endlich wieder fahren kannst), André, Elu und Axel waren auch vor Ort und um kurz vor Sieben ging es los auf die 220km Strecke.  Wir waren flott unterwegs und es  hat Spaß gemacht.  Es war eine schöne Strecke, meist auf ruhigen Straßen und guter Organisation.

 

Jetzt bleiben uns noch drei Wochen für den Feinschliff bis zum Alpenbrevet.

Timo scheint wieder vollends genesen zu sein. Bereits auf dem Weg nach Ulm sind wir super als Team gefahren à la Sigma Rox Mixed  J …halt so, wie es sein muss!

Tannheimer Radmarathon 10.7.16 

Freitagmittag durften wir endlich wieder unsere Ferienwohnung anhängen und nach Tannheim fahren. Eine Woche nach der Transalp stand der Tannheimer Tal RadMarathon mit 230km und 3500Hm auf dem Programm. Elu, Carina und Andre waren bereits auf dem  Campingplatz und so wurde auch schnell das Teamevent mit dem ersten Grillabend eröffnet.
Am Samstag holten wir unsere Startunterlagen, rollerten rund um Tannheim und chillten unter unserem Pavillon,...dann hieß es früh ins Bett gehen, schließlich klingelte der Wecker um kurz vor vier. Das übliche: wie doof muss man eigentlich sein...?

Nach einem schnellen Start ging es zügig über die ersten Wellen Richtung Riedbergpass, den wir nach gut 80 km erreicht hatten. Der Riedbergpass ist ein echter Brocken mit bis zu 16% Steigung.  Dann wieder wellig und schnell weiter zum Hochtannbergpass, dem Dach des Marathon mit seinen 1676m Höhe. Im Anstieg oberhalb von Schröcken, am Parkplatz Schmitte,  erwartete uns Carina mit ihrem super Support. Nochmals vielen Dank, hast es perfekt gemacht, obwohl es für dich schwer genug war, nicht selbst fahren zu dürfen!
Leider endete an dieser Stelle Timo's und meine gemeinsame Ausfahrt. Der Infekt von der letzten Woche machte ihm noch sehr zu schaffen, aber er gab nicht auf. Never give up und ich bin stolz auf ihn.
Für mich war alleine kämpfen angesagt, nach der Abfahrt standen noch knapp 50 harte Kilometer durchs Lechtal auf dem Programm bis es dann die letzetn 20km über den Gaischtpass zurück ins Tannheimer Tal ging. Aber auch ich hab mich durchgebissen und konnte mir immerhin noch den 4. Platz in meiner Altersklasse sichern. Wieder eine Super Veranstaltung, super organisiert.
Dann folgte unser letzter gemeinsamer Abend. Wir sind alle gut und gesund ins Ziel gekommen und hatten eine schöne Zeit. 

Tour Transalp 2016

Tag 7 Levico Terme - Riva Del Garda


Und täglich grüßt das Murmeltier...gestern ging es ein letztes Mal an den Start um endlich die noch fehlenden Kilometer und Höhenmeter zu den geplanten 901km und 19521 Höhenmeter  voll zu machen. 
Der erste Pass hatte es gleich in sich. Es war sehr schwül und kaum oben angekommen, fing es auch schon zu regnen an. Dadurch wurden die Abfahrten noch schön rutschig. So ein sch..., aber egal, da mussten wir durch.  Vorsichtig ging es bergab, dann noch dreimal bergauf. Und da war sie dann: die ersehnte Passhöhe Santa Barbara.
Und dann, nach einer langen Abfahrt der Grund, weshalb wir das ganze immer wieder machen: die ersehnte Ziellinie und das tolle Gefühl darüber zu fahren, dass einem keiner nehmen kann!
Im Ziel wurden wir von Günter und dem Sigma Team erwartet und dann ging Sigma schwimmen...
Danach war chillen angesagt, wir liesen den Tag gemütlich ausklingen. War ein wirklich schöner Abend mit 2xGünter und Petra.
In den heutigen Tag starteten wir mit einem kleinen Läufchen am See, danach ein tolles Frühstück und jetzt folgt leider die Heimreise.
War trotz allem eine tolle Woche mit tollen Leuten und klasse Mitstreitern.
Besonderen Dank an unseren Betreuer Günter, dem gesamten Sigma Team, samt Kameramänner (sind total gespannt auf das Video) und auf die klasse Verpflegung von Jentschura.

Tag 6 Crespano - Levico Terme


Heute war Königsetappe angesagt. Eigentlich nur 2 Berge: Monte Grappa und Cima del Campo. Naja aber immerhin 140km und 3248 Höhenmeter.
Wir liesen es langsam angehen, nach kurzer  Neutralisation kam die Auffahrt zum Monte Grappa. Timo gab das Tempo an, er musste mit den fast nicht mehr vorhandenen Reserven schließlich gut haushalten. Er schlug sich wieder wacker. Und das schönste war,  er konnte sogar am zweiten Berg noch lächeln  (endlich, das hab ich die ganze Woche nicht mehr gesehen )
Danke auch an das Sigma Team für die Wechselflaschen auf dem Monte Grappa, ihr seid super!
Ein kurzer Regenguss auf der Auffahrt zum Cima del Campo, die Abfahrt war aber weitgehend trocken.
Heute musste ich feststellen,  dass es die erste Transalp ist, bei der wir die tolle Landschaft und Kulisse genießen können, auch mal schön. 
Auf den letzte  30km hatten wir ne ganz gute Gruppe und konnten so zügig ins Ziel fahren. Ein kurzer Schreck 10km davor als Timo hinter mir rief,  du hast platt,  schnell weiter fahren, dass die Panenmilch im Reifen abdichtet. Das war nach dem dritten mal zum Glück auch der Fall, obwohl immer mal wieder ein Zischer mit Pannenmilch kam. Aber auch der Reifen hat sich wacker gehalten.
Im Ziel hat uns Günter dann schon erwartet,  auch er hat heute wieder super Arbeit geleistet. Danke.
Immerhin Platz 12 in unserer Wertung,  ach aber das ist uns diesmal ja egal ☺ Wir wollen nur nach Riva!
Und nochwas hab ich in den letzten Tagen gelernt,  im Endeffekt kämpfst nur mit dir, klar ist es schön vorne  mitzufahren,  aber die Gesundheit sagt dir wo es langgeht.

Waren noch gemütlich mit der gesamten Sigma Truppe Essen, bevor sich Morgen Abend wieder unsere Wege trennen! War wirklich wieder ein tolles Team! Danke für alles!
Das Essen war super lecker, nur die Bedingungen waren So langsam, die hätten jeden Tag in den Besenwagen gemusst! Deshalb der Bericht erst jetzt!

Tag 5 Fiera Di Primiero - Crespano


Heute konnten wir es geruhsam angehen lassen. Wir mussten aufgrund unsered Zeitstrafe aus Startblock D starten.
Die Neutralisation verlief sehr ruhig, aber direkt danach kam ein Antritt von Timo und wir flogen regelrecht zum Passo Croce d'Aune hoch. Ich dachte yes er ist wieder fit. Doch leider nur solange, bis er anfing was zu Essen.
Danach waren wir zwar noch gut unterwegs und konnten weiter Plätze gut machen, aber die Auffahrt zum Monte Tomba war für ihn eine einzige Quälerei.  Aber er kämpfte sich hoch und wir kamen in Crespano an.
Morgen geht es hoffentlich nochmal etwas besser.  Schließlich ist morgen die Königsetappe angesagt.
Levico Terme wir kommen.


"So Heute muss ich auch nochmal meinen Senf abgeben. Wie Tina schon geschrieben hatte ist zumindest das Frühstück drin geblieben und wir konnten am Anfang fahren, man merkt schon das die Speicher leer sind, auf dem Weg zum Letzten Berg gab ich nochmal mit Essen versucht und da waren sie wieder die Magenkrämpfe. Aber die Tina hat mich mit viel gut Zureden über den letzten Berg gebracht, kurz vor der Passhöhe hatte ich noch mit Brechreiz zu kämpfen, aber es blieb drin, die letzten zehn welligen Kilometer gab mir Tina mir dann noch eisern Windschatten und an den Anstiegen nahm sie mir mit ihrer Hand auf meinem Rücken ein Paar Watt ab. Danke ohne Dich hätte ich es nicht geschafft, ich Liebe Dich!!!!"

Tag 4 Sillian - Fiera Di Primiero


Der Tag gestern war schwarz, heute immerhin schon grau! Wir kommen langsam zurück.
Obwohl er immer noch ziemlich gebeutelt war, ging Timo an den Start, das Fieber war soweit runter und Essen wird eh überbewertet...ne Spaß beiseite, ihm ging es noch ziemlich sch...
Aber dafür machte er Richtung Passo Giau ordentlich Pace. Leider war er nicht in der Lage während der Fahrt zu Essen, aber er kämpfte hart und er hat es geschafft,  die letzten Kilometer zum Passo Cereda bedurften einiger aufbauender Worte aber er kam oben an. Bin stolz auf dich.
Danach noch eine lange Abfahrt ins Ziel, es ging heute nur ums Durchkommen. Dennoch konnten wir wieder einige Plätze gut machen.
Die erste feste Nahrung sollte Tischleindeckdich von Jentschura sein und sie ist drinnen geblieben.
Wir sind zuversichtlich und starten morgen Richtung Crespano.

Tag 3 St. Vigil - Sillian


So ist das Leben...
Heute war bei wolkenlosem Himmel ein düsterer Tag.
Timo konnte wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht starten...oh nein auch das noch.
Aber ich bin echt froh, dass er so vernünftig war, hätte in seiner Verfassung keinen Sinn gemacht.
Also musste ich alleine die 132km und 2697hm radeln. Nichtmganz alleine denn Thilo und Julian (ein weiteres Sigma Team) haben gut auf mich aufgepasst. Danke dafür
Der Furkelpass hatte es in sich, aber besonders doof waren für mich heute die Löcher, die ich zu fahren mußte, da mein Edelhelfer fehlte. Na,ja so ging es zügig dahin, am Schluss noch der Kreuzbergpass und dann schnell ins Ziel. Absolutes Kaiserwetter!
Aber ich war dennoch betrübt. Zurück bei Timo...ich glaub es ist auf dem Weg der Besserung. Wir sind zuversichtlich!
Morgen gehts dann hoffentlich zu zweit nach Fiera Di Primiero
  

Tag 2 Brixen - St. Vigil


Heute war klettern angesagt, auf grad mal 110km mussten wir 3059hm bezwingen. Es ging in die Dolomiten.
Um neun fiel der Startschuss,  nach kurzer Neutralisation ging es gleich in den ersten heftigen Anstieg. Wie war das mit meinem Motto " erst wenn's weh tut, macht's Spaß "
Ich hatte viel Spaß und neben mir immer wieder das Kameramotorrad...hatte auch was Gutes, dadurch musste ich halbwegs freundlich schauen ☺
So ging es bergauf, bergab. Günter wartete wieder geduldig mit unseren Flaschen oberhalb von Wolkenstein, vorm Passo Sella. Danke.
Nachdem der letzte Pass der Passo Campolongo bezwungen war, ging es rasend schnell in eine lange Abfahrt, bevor dann nochmal der Schlussanstieg nach St.Vigil folgte.
Heute konnten wir die Etappe mit einem guten 5. Platz beenden und sind sehr zufrieden.
Morgen geht es dann weiter nach Sillian.

Tag 1 Imst - Brixen


Entspannt, Beine hoch, auf dem Bett liegend und den Tag Revue passieren lassen...
Schon vorm Start sahen wir viele bekannte Gesichter, sind halt immer die gleichen Verrückten. Darunter auch Günter und Petra, die auch im letzten Jahr schon dabei waren. Mit den beiden sind wir fast die ganze Etappe zusammen gefahren mit dem Ziel gemeinsam den Schiebern zu entkommen! 
Um acht in der früh viel der Startschuss,  neutralisiert ging es bis Ötz, das war die reinste Katastrophe.  Den Sinn versteh ich echt nicht stop and go für ganze 18km.
Dann hingen wir im Kühtai und mussten unseren Tritt finden, für meinen Geschmack ging es da schon ordentlich zur Sache. Wie war das mit Förderung durch Forderung...und prompt kam Harald Schmiedel von TREK vorbeigeradelt (er hat Timo dieses Motto verraten und Timo vergisst es nie)
Übers Kühtai kamen wir trocken, die Abfahrt war neblig und sehr kalt. Dann ging es in einer guten Gruppe schnell Richtung Brenner, dort wurde es dann feucht.
Günter erwartete uns schon mit vollen Flaschen. DANKE
Nach einer nassen Abfahrt ging es zügig Richtung Brixen.
Yesss die erste Etappe ist geschafft. Platz 6 in der Mixed Wertung.
Morgen geht's  weiter nach St. Vigil ☺
 

Startklar!

 

Seit gestern sind wir in Imst, wo morgen die erste Etappe der Tour Transalp startet. 

Mit wir meine ich Timo, Mich ( Sigma Rox Mixed) und unseren "Supporter" Günter. 

Heute gings bei schwülwarmen 30 Grad auf eine kleine Testrunde. Check, check, alles gut!

Danach Startunterlagen holen und chillen am Sigma Stand, danach waren noch die letzten Vorbereitungen zu treffen und jetzt geht's langsam in didWaagrechte. Schließlich wollen wir bei hoffentlich trockenem Wetter um acht Uhr fit am Start sein...

Der nächste Bericht kommt dann morgen aus BRIXEN  

Achensee Radmarathon

Relativ kurz entschlossen, haben wir uns für den diesjährigen Achensee Radmarathon angemeldet. 
Mit sehr gemischten Gefühlen ging es dann letzten Samstag los Richtung Achenkirch. 
Es kam uns vor wie ein Deja vue…in Achenkirch angekommen und es regnete. 
Naja egal, der Schlaf kam die letzten Wochen ja eh zu kurz. Also nutzten wir die Zeit für einen „Gammeltag“ in unserem Truck. Muss ja auch mal sein. 
In der Nacht wurden wir ab und zu vom „Regengeprassel“ auf unserem Dach wach. Na toll!
Aber immerhin, der Start verlief trocken. Es war unser erstes Rennen. Meine Motivation hielt sich aufgrund meiner Defizite nach meiner Grippe in Grenzen,  dafür lief es aber ganz gut. Ich „dockte“ mich hinter meinem Edelhelfer an und lies ihn nicht mehr aus den Augen. 
Diesmal mussten die kompletten 168km gefahren werden(Letztes Jahr war nach 110km Schluss da die Deutschen Behörden eine Durchfahrt des Rennens über Byriche Straßen nicht erlaubten), also ging es nach der Bergankunft am Buchener Sattel im Renntempo weiter. In der zweiten Hälfte hatten wir auch eine wirklich gute Gruppe. Darunter auch Stefan Kirchmair (hat Spaß gemacht mit dir zu fahren-Danke). Alles in allem kamen wir in knapp unter 5 Stunden wieder in Achenkirch an. Ehrlich gesagt, war ich überwältigt, denn mit dem Ergebnis Gesamt Dritte (2. AK) zu werden, hätte ich nicht gerechnet. Es scheint, als bin ich endlich wieder auf dem richtigen Weg. Jetzt kann ich mir endlich motiviert den letzten Feinschliff für die Trans Alp holen. Auch Timo`s Ergebnis kann sie allemal sehen lassen (23. AK), er ärgert sich, dass er uns nicht zur ersten Gruppe rangefahren hat,…aber „hätte, wäre, wenn,…“ so wie es war, war es richtig. Wir wissen jetzt beide, dass die Form passt und haben wieder dazu gelernt an unserer Renntaktik zu arbeiten.

 

Black Forest ;-)

Relativ kurzentschlossen nutzten wir den letzten Maifeiertag um mit unserer Wohnung auf Rädern nach St. Peter zu fahren.

Mittwoch nach der Arbeit ging es los Richtung Schwarzwald und schon am Donnerstag saßen wir auf den Rädern. Max, Rosi (unsere Freunde von Sicilia Bike, die in St. Peter zu Hause sind) und Georg begleiteten uns bei unserer ersten Tour im Schwarzwald, danach gab es leckeren Rhabarberkuchen bei Rosi im Garten.

Wen trifft man nicht alles im Schwarzwald, kaum waren wir mit dem Kuchen fertig, radelten auch schon Elu und Dieter vorbei, natürlich bekamen sie noch ein Stück ab!

Da wir Glück hatten mit dem Wetter, konnten wir am Abend gemütlich grillen und unseren ersten Campingurlaub bei warmen, ja fast schon sommerlichen Temperaturen genießen.

Ab Freitag  hieß es ordentlich Kilometer und Höhenmeter sammeln,  Timo ließ bei seiner Tourenplanung keinen Berg aus.  Aber das war ja auch Sinn und Zweck, schließlich habe ich leider einige Defizite, die ich hoffentlich noch „wegtrainieren“ kann.

Auf jeden Fall hat sich Timo meinem etwas langsameren Tempo gut angepasst und mich immer wieder motiviert. Danke!

Am Samstagabend waren wir zum Abendessen bei Max und Siggi eingeladen. Nochmals vielen Dank für das leckere Essen!!!

Die Zeit vergeht leider viel zu schnell.

Sonntags sind wir noch eine kleine Tour mit Elu und Dieter gefahren und kreisten dann wetterbedingt rund um St. Peter, waren aber pünktlich vor dem Regen zu Hause.

Alles richtig gemacht!

Der Montag machte uns die Abreise nicht wirklich schwer, es schüttete, so packten wir alles zusammen und machten uns auf den Heimweg.

Alles in allem ein super Trainingslager mit viel Sonne, tollen Freunden und einer wundervollen Wohnung.

Kommendes Wochenende steht der Achensee Marathon an, mal schauen wie es läuft!

Pfingsten fährt man in Bimbach

Alle Jahre wieder...
Nachdem unser Trainingslager in Fuschl am See leider nicht so erfolgreich war, ging es an Pfingsten mal wieder in Richtung Bimbach. 
Aber jetzt mal von vorne: In Top Form hat mich Mitte April eine fiese Grippe heimgesucht, aus diesem Grund musste Timo den diesjährigen Rhein Flach RTF ohne mich fahren. Aber er war ja nicht alleine, immerhin war er dort erstmalig als Guide unterwegs und unsere Freunde vom Team Drahtesel waren ja auch mit dabei. 
Halbwegs fit ging es dann eine gute Woche später nach Fuschl am See, dort hatte ich ja im Rahmen meines Alpen Cup Sieges einen Hotelgutschein beim Mohrenwirt gewonnen. 
Wir hatten absolut traumhaftes Radlwetter, aber ich war einfach die ersten zwei Tage noch nicht fit. Aber der dritte Tag schien besser zu gehen. Nur dumm, dass Timo mit einem Magen Darm Virus im Bett lag. Na, ja irgendwie war der Wurm drinnen, immerhin konnten wir die letzten zwei Tage noch zusammen fahren, aber auch mich hatten Ausläufer des Virus erwischt. 
Aber egal, Zeit zum Nachdenken hatten wir eh nicht, denn wir mussten in der kommenden Woche unsere Ferienwohnung auf Rädern reisefertig machen, denn Pfingsten fährt man in Bimbach!
Gesagt getan, als Long Vehicle machten wir uns Freitags auf den Weg in die Rhön. Dort lernten wir endlich unseren Strava Freund Andreas kennen mit dem wir auch den RTF am Samstag fuhren. Andreas, war wirklich schön mit dir!
Am nächsten Morgen, besser mitten in der Nacht um vier Uhr klingelte der Wecker. Außentemperatur -1°, grrrr.....
Um sechs Uhr war Start und wir machten uns zügig auf die 258km und 4800hm Strecke. 
Mal schnell alle Jahreszeiten durchfahren, nur der Sommer fehlte! 
Die ersten 150km liefen wirklich gut, doch dann am Berg ein Speichenbruch, sch...
Dann hieß es warten auf den Bimbacher Servicebus, es folgten zwei Schnee- und Graupelschauer, doch irgendwann konnten wir mit neuem Laufrad weiter. DANKE.
Ohne weitere Vorfälle sind wir wieder gut in Bimbach angekommen. 
Es war eine schöne Strecke
Wie immer eine Reise wert. 
Am Montag beendeten wir dann unsere Pfingsten 500!
Alles in allem ein gelungenes Wochenende!

Sicilia zum 2. für 2016...... 

Bevor wir ganz im Alltag versinken, ist es jetzt doch mal an der Zeit kurz von unserem Trainingslager auf Sizilien zu berichten!
Anfang März ging es für Timo los, da er auch dieses Jahr wieder bei Sicilia Bike als Guide arbeitete. Ich musste noch zwei Wochen warten, zwischendurch wurde ich mit Sonnenbildern von Timo und Elu (der mittlerweile auch schon dort war) versorgt. So konnte ich mir immerhin warme Gedanken machen.
Doch auch die zwei Wochen vergingen wie im Flug und ehe ich mich versah, saß ich schon auf dem Rad in Bella Italia.
Es folgten zwei wirklich schöne Wochen mit Speed Guide Timo. Die Gruppe passte wirklich gut zusammen, wir sammelten ordentlich Kilometer und Höhenmeter. 
Ostern durften wir mit unseren sizilianischen Freunden feiern und zum Pizza Essen trafen wir uns in der besten Pizzeria “Blume”
Aber was sind schon zwei Wochen?
Zurück im immer noch viel zu kalten Deutschland müssen wir zusehen, wie unsere Bräune wieder verschwindet.
Aber immerhin ist unsere neue Teamkleidung gekommen, darunter auch Warme, die jetzt noch ordentlich getestet werden kann. 
In 4 Wochen geht`s dann nach Fuschl in`s Trainingslager zum Mohrenwirt, und an Pfingsten endlich mit unserem Wohnwagen nach Bimbach zur “Bimbach 400”, aber wir machen daraus “Pfingsten 600”...
Ohje die Zeit rennt, ruck zuck steht die Trans Alp vor der Tür...

Weihnachten und Silvester auf italienisch...

Mitten in der Nacht ging es zwei Tage vor Weihnachten los Richtung Catania. 

Bella Italia erwartete uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. 

In unserem Quartier Bungalow Janet wurden wir von Janet und Concetto herzlich empfangen. 

Nach unserer ersten Tour hatten wir fast Muskelkater vom vielen Griensen, einfach toll, im Dezember kurz kurz! 

Nach ein paar Tagen waren auch  unsere Mitstreiter angereist. Guido, Elu, Diana und Brigitte. 

Die Zeit verging mal wieder im Fluge. Täglich schöne Touren mit Canoli und Café Stops. 

Abends gemütliches Beisammensein. 

Concetto ist ein sehr guter Koch! 

Silvester war dann Karaoke angesagt, die Schweizer Fraktion legte sich so ins Zeug, dass das Frühstück am nächsten Tag erst am Abend eingenommen wurde. War ein wirklich lustiger Abend. 

Danke an Janet und Concetto für die tolle Bewirtung. 

Leider verging die Zeit viel zu schnell, nach vielen Trainingskilometern hieß es wieder Koffer packen.

Nur Timo, der musste / durfte verlängern, aber das ist eine andere Geschichte :-) 

Aber schon im März dürfen wir wieder zurück kommen. 

Wir haben wirklich sehr gute Freunde bekommen, vielen Dank für alles!  

Jahresrückblick 2015

Und wieder geht ein Jahr…

…dabei war doch gerade die Festive 1000 erfolgreich beendet. Erholung und Entspannung war in der Sauna angesagt! 
Dann noch ein paar Tage entspannen und voller Tatendrang in die Vorbereitung der neuen Saison starten. 
2015 sollte ja ein gutes Jahr werden…
Ja, und jetzt im Rückblick war es das auch. Klar die ersten drei Monate waren nicht so ganz im Plan. Timo musste an diesem doofen Speichelstein operiert werden, letzlich wurde sogar die ganze Speicheldrüse entfernt, die OP wurde zweimal verschoben, dann noch eine fiese Erkältung. 
Das Trainingslager lief für Timo, der dort wieder 5 Wochen als Guide arbeitete nicht optimal, zum Teil sehr schlechtes Wetter und schon wieder eine üble Erkältung. Ich dagegen konnte mich nicht beklagen, da ich mit der Sonne im Gepäck anreiste!
Aber letzten Endes lief alles gut und wir konnten zum Saisonbeginn mit Erfolg den Achensee Marathon beenden, auch wenn das Wetter so gar nicht auf unserer Seite war. Aber egal, Timo war top fit und auch ich mit meinem AK Sieg sehr zufrieden!
Unser Highlight war wieder die Tour Trans Alp. Dank Sigma durften wir wieder als Sigma Rox Mixed Team starten. 
Bis dahin war noch hartes Training angesagt, immerhin waren wir auch für den Alpen Cup angemeldet. Dazu gehörte als erstes Rennen der Amade Radmarathon. Na, ja hätte besser laufen können, schlechtes Wetter, Bauchschmerzen,…aber egal.
Natürlich waren wir an Pfingsten auch wieder in Bimbach, ist ja Pflicht und war auch super!
Und dann lief es perfekt: die Trans Alp war ganz und gar ein Traum, Kaiserwetter, heiße Temperaturen, super Unterstützung durch Gertraud und Günter (VIELEN LIEBEN DANK), super Support am Sigma Stand (DANKE), super Verpflegung (ich sag nur JENTSCHURA und CaffeMobil)
Nach sieben Tagen endlich der Barbarapass und die schöne Abfahrt nach Arco…mit unserem 8. Platz in der Mixed Wertung waren wir glücklich!
Kaum waren wir zu Hause, ging es auch schon weiter: der Engardiner und Tannheimer Marathon standen auf dem Plan. Und natürlich der 30. Geburtstag von Timo ;-) 
Den Engardiner streichen wir gleichmal wieder, aber der Tannheimer entschädigte alles! So ist es, ständige Höhen und Tiefen.
Beim diesjährigen Ötzi hatten wir keinen Startplatz, wir leisteten unserem Freund Elu mentale Unterstützung und ließen es uns auf der Eurobike und verschiedenen Campingplätzen gutgehen (mal abgesehen von den quälenden Bergläufen)
Saisonende war dann nochmal der Knaller beim Eddy Merckx Marathon. Eigentlich war ich gar nicht mehr motiviert, aber Timo mein Edelhelfer hat mich so gut unterstützt, dass ich mir den 3. Platz Overall sichern konnte und dann auch noch Alpen Cup Siegerin 2015. Danke an den Mohrenwirt für den tollen Gutschein, den werden wir im kommenden Jahr mit einem Kurz-Trainingslager an unsere Hochzeitstag einlösen. 
So richtig ruhig wurde es noch nicht: schon eine Woche später ging Timo beim Pfalztrail an den Start und lief mal schnell die 32km und sicherte sich den 10. Platz in seiner AK. 
Währenddessen war ich mit Sandra wieder beim Vikings Womentrail in Zell am See. Dafür, dass meine Beine noch von Fuschl beleidigt waren, war meine Leistung ganz ok. Wirklich super dagegen war das drum herum mit Sandra und den vielen anderen Mädels. 
Es folgte noch der Strahlenburg Trail in Schrießheim zusammen mit Timo und Axel, der Held, bei dem ich den 2.Platz in meiner AK belegte.
Es war eine tolle Saison, häufig waren wie mit Andre und Carina auf dem Campingplatz und hatten viel Spaß.
Aber es kam noch was ganz besonderes: die Anschaffung unseres Wohnwagens!
Im Oktober fuhren wir 2 Wochen nach Südtirol, Timo, ich, der Truck, der Wohnwagen, die Räder, die Laufschuhe, die Wanderschuhe, und, und, und. Es war ein genialer Aktivurlaub, perfekt zum Wiedereinstig in die neue Saison.
Jetzt steht das erste Trainingslager an, 2 Wochen Sizilien. Die Vorfreude ist groß!
Die Planung 2016 ist schon fest im Gange. Dank Sigma dürfen wir wieder bei der Trans Alp starten, endlich mal wieder ein Ötzi Startplatz wäre auch super und vielleicht auch mal ein Marathon (zu Fuß), mal schauen, was noch so kommt.
Vielen Dank an Sebastian Mühlenhoff von IQ Athletik, Drahtesel Der Radladen, Peter Bretz, Trek und Bontrager, High 5 und 

By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

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