Jahresrückblick 2015

Und wieder geht ein Jahr…

…dabei war doch gerade die Festive 1000 erfolgreich beendet. Erholung und Entspannung war in der Sauna angesagt! 
Dann noch ein paar Tage entspannen und voller Tatendrang in die Vorbereitung der neuen Saison starten. 
2015 sollte ja ein gutes Jahr werden…
Ja, und jetzt im Rückblick war es das auch. Klar die ersten drei Monate waren nicht so ganz im Plan. Timo musste an diesem doofen Speichelstein operiert werden, letzlich wurde sogar die ganze Speicheldrüse entfernt, die OP wurde zweimal verschoben, dann noch eine fiese Erkältung. 
Das Trainingslager lief für Timo, der dort wieder 5 Wochen als Guide arbeitete nicht optimal, zum Teil sehr schlechtes Wetter und schon wieder eine üble Erkältung. Ich dagegen konnte mich nicht beklagen, da ich mit der Sonne im Gepäck anreiste!
Aber letzten Endes lief alles gut und wir konnten zum Saisonbeginn mit Erfolg den Achensee Marathon beenden, auch wenn das Wetter so gar nicht auf unserer Seite war. Aber egal, Timo war top fit und auch ich mit meinem AK Sieg sehr zufrieden!
Unser Highlight war wieder die Tour Trans Alp. Dank Sigma durften wir wieder als Sigma Rox Mixed Team starten. 
Bis dahin war noch hartes Training angesagt, immerhin waren wir auch für den Alpen Cup angemeldet. Dazu gehörte als erstes Rennen der Amade Radmarathon. Na, ja hätte besser laufen können, schlechtes Wetter, Bauchschmerzen,…aber egal.
Natürlich waren wir an Pfingsten auch wieder in Bimbach, ist ja Pflicht und war auch super!
Und dann lief es perfekt: die Trans Alp war ganz und gar ein Traum, Kaiserwetter, heiße Temperaturen, super Unterstützung durch Gertraud und Günter (VIELEN LIEBEN DANK), super Support am Sigma Stand (DANKE), super Verpflegung (ich sag nur JENTSCHURA und CaffeMobil)
Nach sieben Tagen endlich der Barbarapass und die schöne Abfahrt nach Arco…mit unserem 8. Platz in der Mixed Wertung waren wir glücklich!
Kaum waren wir zu Hause, ging es auch schon weiter: der Engardiner und Tannheimer Marathon standen auf dem Plan. Und natürlich der 30. Geburtstag von Timo ;-) 
Den Engardiner streichen wir gleichmal wieder, aber der Tannheimer entschädigte alles! So ist es, ständige Höhen und Tiefen.
Beim diesjährigen Ötzi hatten wir keinen Startplatz, wir leisteten unserem Freund Elu mentale Unterstützung und ließen es uns auf der Eurobike und verschiedenen Campingplätzen gutgehen (mal abgesehen von den quälenden Bergläufen)
Saisonende war dann nochmal der Knaller beim Eddy Merckx Marathon. Eigentlich war ich gar nicht mehr motiviert, aber Timo mein Edelhelfer hat mich so gut unterstützt, dass ich mir den 3. Platz Overall sichern konnte und dann auch noch Alpen Cup Siegerin 2015. Danke an den Mohrenwirt für den tollen Gutschein, den werden wir im kommenden Jahr mit einem Kurz-Trainingslager an unsere Hochzeitstag einlösen. 
So richtig ruhig wurde es noch nicht: schon eine Woche später ging Timo beim Pfalztrail an den Start und lief mal schnell die 32km und sicherte sich den 10. Platz in seiner AK. 
Währenddessen war ich mit Sandra wieder beim Vikings Womentrail in Zell am See. Dafür, dass meine Beine noch von Fuschl beleidigt waren, war meine Leistung ganz ok. Wirklich super dagegen war das drum herum mit Sandra und den vielen anderen Mädels. 
Es folgte noch der Strahlenburg Trail in Schrießheim zusammen mit Timo und Axel, der Held, bei dem ich den 2.Platz in meiner AK belegte.
Es war eine tolle Saison, häufig waren wie mit Andre und Carina auf dem Campingplatz und hatten viel Spaß.
Aber es kam noch was ganz besonderes: die Anschaffung unseres Wohnwagens!
Im Oktober fuhren wir 2 Wochen nach Südtirol, Timo, ich, der Truck, der Wohnwagen, die Räder, die Laufschuhe, die Wanderschuhe, und, und, und. Es war ein genialer Aktivurlaub, perfekt zum Wiedereinstig in die neue Saison.
Jetzt steht das erste Trainingslager an, 2 Wochen Sizilien. Die Vorfreude ist groß!
Die Planung 2016 ist schon fest im Gange. Dank Sigma dürfen wir wieder bei der Trans Alp starten, endlich mal wieder ein Ötzi Startplatz wäre auch super und vielleicht auch mal ein Marathon (zu Fuß), mal schauen, was noch so kommt.
Vielen Dank an Sebastian Mühlenhoff von IQ Athletik, Drahtesel Der Radladen, Peter Bretz, Trek und Bontrager, High 5 und Sigma Sport.

2. engelhorn sports Strahlenburgtrail 11.Oktober

Mal wieder unter die Läufer gegangen…
Am Sonntag standen wir bei goldenem Oktoberwetter am Start des 2. Strahlenburg Trail Marathons. 
15km und rund 600hm, verteil auf 2 Runden mussten absolviert werden. 
Irgendwie war die Motivation noch nicht so ganz auf unserer Seite…warum auch immer, wir (Timo, Axel und ich) standen viel zu weit hinten. 
Aber egal, der Startschuß viel und da war sie die Motivation!
Im zick zack ging es sofort im ersten Anstieg an weiteren Läufern vorbei. Timo überholte mich schon im ersten Anstieg, lange konnte ich ihn noch sehen, dann erahnen und kurz darauf war er verschwunden!
Es war eine schöne Streckenführung, teils auf Trails, teils Schotter und Waldboden. 
Auch der steile Anstieg in der zweiten Runde ging gut, die Beine waren willig!
Auf den letzten Metern hörte ich schon den Sprecher und schnell befand ich mich auf den letzten Metern…im Ziel wartete Timo schon geduldig (hat der mir mal schnell 5 Minuten abgenommen ;-)   !!!)
Ich war zufrieden, als Nichtläufer konnte ich mir einen 2. Platz in meiner Altersklasse sichern!
Axel kam auch gesund ins Ziel und überlegt schon, wo er als nächstes laufen kann, so viel Spaß hat es ihm gemacht.

 

Viking Womens Trail 

Endlich war es soweit: unser „Mädelswochenende“ stand vor der Tür!
Dank unserer netten Kollegin Heike, konnten Sandra und ich bereit am Freitagvormittag Richtung Zell am See starten.
Somit sind wir halbwegs entspannt am Mittag angekommen. 
Nach der Registrierung und Abholung unserer Startunterlagen, einem Käffchen und Einfinden in unserem Hotel stieg die Spannung...
Mit Stirnlampe bewaffnet fiel um 19.30 der Startschuß zur ersten der 3 Etappen. 
Über schöne Trails sind wir 5km mit 320hm gelaufen, die Belohnung war dann der Grill und Chill Abend mit netten Mädels.
Samstags ging es dann wieder über Seepromenade hinein ins Gelände, immerhin waren es 15km und 600hm. 
Querfeldein, Wald, Wiese, Kühe, jubelnde Holländer…einfach klasse!
Die Beine wurden immer schwerer, aber egal, wie heißt es so schön: der Schmerz geht, der Stolz bleibt!
Unsere wohlverdiente Massage im benachbarten Kaprun musste leider bis zum Abend verschoben werden, da es Shuttleprobleme gab. Als Entschädigung dafür durften wir aber den schönen Wellnessbereich im Hotel in Kaprun nutzen. Somit machten wir einfach mal gar nix ;-)
Sandra, die „Glückspilzin“ wurde sogar noch mit ein paar pinkfarbenen Trailschuhe entschädigt, die sie beim Gewinnspiel abgesahnt hat. Glückwunsch. 

Nach dem 5-Gänge-Ladies-Dinner ging es rasch ins Bett…mittlerweile schmerzten die Beine sowieso bei jeder Bewegung. Liegen kam uns gerade gelegen. 
Ja, und ruck zuck war es schon wieder Sonntag und der Bergsprint stand an (11km, 1300hm)
Bei Regen, Nebel, kalten Temperaturen ging es los Richtung Kitzsteinhorn. Nach gefühlten Stunden kam ich oben an, klatschnaß, aber egal: geschafft. 
Schnell umziehen und auf Sandra warten, die kurz nach mir  ins Ziel kam.
Es war wirklich ein sehr schönes Wochenende, wir haben viel gelacht ;-) und wollen es auf jeden Fall wiederholen!
Die Heimreise war zäh, aber Sandra brachte uns sicher nach Hause. DANKE

Jetzt steht erstmal eine kleine Pause an, meine Beine werden es mir danken. 
Ich habe am Wochenende nochmal alles gegeben, aber Fuschl steckte mir einfach noch in den Knochen…deshalb bin ich mit meinem 8. Platz in meiner AK sehr zufrieden. 
Und jetzt nochmal herzlichen Glückwunsch an Timo, der beim Saxoprint Trail Run mal schnell 32km und 700hm gelaufen ist und dabei auch noch die Top Ten geknackt hat! KLASSE!

13. Sep. Eddy Merckx Classic – 169km – 2609hm 

Bei schönem Spätsommerwetter machten wir uns am Freitagmittag auf den Weg nach Fuschl am See.

Denn am Sonntag fiel der Startschuß für unsere letztes Highlight der Saison!

So wirklich motiviert waren wir eigentlich nicht mehr. Nach unserem Kurzurlaub, den wir für`s Trailrunning in den Bergen genutzt hatten, waren wir nicht mehr so im Rennfieber.

Aber egal, wir wollten das Beste daraus machen.

Vom ständigen Stau auf der Hinreise ließen wir uns die gute Laune nicht verderben und kamen dann endlich spät abends auf dem Campingplatz am Wofgangsee an.

Bei Traumwetter konnten wir am nächsten Tag eine schöne Runde drehen und danach die Sonne genießen.

Sonntags ging dann pünktlich um fünf Uhr der Wecker an, oh nein…

Egal, Frühstück, zusammenpacken und ab nach Fuschl!

Um acht Uhr fiel der Startschuß!

Zügig, für mich viel zu zügig ging es los, wir hatten gleich eine gute Gruppe, doch ich wusste schon nach 20km: das wird grenzwertig, wie war das mit „Shut up legs“, oder so?

Timo führte mich immer wieder an die Gruppe ran. DANKE.

Doch irgendwann musste ich etwas rausnehmen, ständige kurze Berge, machten mir zu schaffen. Wo hatten sich nur die schönen, langen Anstiege versteckt?

Schnell kamen wir voran. Timo versorgte mich perfekt, so dass ich an den Verpflegungen nicht anhalten musste. Mein Edelhelfer!

Am letzten Berg war dann nochmal Anschlag angesagt…und es hat gereicht: ich kam als 3. Frau ins Ziel, in der Damenwertung sogar als 2.

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt…oh ja, Schmerzen hatte ich!

Zu guter Letzt gab es auch noch schöne Geschenke bei der Siegerehrung – Rotwein abgefüllt für Eddy Merckx, ein Gutschein von Corratec,  der Hotelgutschein beim Hotel Mohrenwirt für meinen Alpencup Sieg machte den Tag perfekt. Vielen Dank.

Alles in allem ein tolles Wochenende mit perfektem Saisonabschluß.

Danke an alle, die uns unterstützt haben!

Jetzt ist auch erst mal die „Luft raus“.

Kommendes Wochenende steht der Viking Womens Trail an, worauf ich mich schon sehr freue (ich glaube meine Beine hassen mich dafür)

Timo wird beim Pfalz Trail im Leinigerwald alles geben (bin ich froh, dass ich dieses Jahr keine 32km laufen muss) – du schaffst das, da bin ich mir sicher!

Danach gehen wir die Saisonplanung 2016 an und hoffen, dass unser Saisonhighlight wieder die Trans Alp sein wird!

 

Tannheimertal Radmarathon! 19.07.2015

 

Diesmal gestalteten wir das Wochenende stressfreier: bereits Freitag mittag fuhren wir ins Tannheimer Tal und liesen uns auf dem echt schönen Campingplatz Alpenwelt häuslich nieder. So konnten wir Samstag seit Wochen mal wieder ausschlafen und bei Sonnenschein vorm Truck frühstücken. 

Danach eine lockere Ausfahrt und treffen mit Elu und Dieter zum Startnummern holen. Im Expobereich traffen wir noch einige bekannte Gesichter darunter Timmo Bein und Jochen Schmidt von den Miltenbergern sowie Uli und seine Frau Siggi Mutscheller von Ruhepuls40 der dort mit einem Stand vertreten waren.

Denn das war ja der eigentliche Grund unserer Anreise : der Tannheimer Radmarathon mit 224km und 3300hm. 

Start war mitten in der Nacht  um 6 Uhr, somit klingelte der Wecker noch mittiger in der Nacht um 4Uhr! 

Zunächst ging es wellig mit ein paar Rampen und ziemlich zügig durch das Allgäu in Richtung Rietbergpass - das war dann eine lange Rampe...

Nach schöner Abfahrt ging es Richtung Hochtannbergpass und dann über das windige Lechtal zurück ins Tannheimer Tal. 

Es ist gut gelaufen, dank meinem Edelhelfer konnte ich mir den 3. Platz in meiner Altersklasse sichern.

 

Elu und Dieter sind auch gesund über die Ziellinie gefahren - ENDE GUT ALLES GUT 

Engadin Radmarathon 12.07.2015

 

Jetzt wird`s aber mal Zeit vom Engadiner Radmarathon zu berichten…

In aller Frühe mal schnell am 11.07. in die Schweiz auf den Campingplatz, dort trafen wir uns mit Carina und Andre bei bestem Wetter.

Noch ne kleine Runde radeln, Startnummer holen und abscheuliche Pasta essen!

Dann früh ins Bett, immerhin war um fünf Uhr die Nacht wieder rum.

Ganz nebenbei feierten wir auch noch Timo`s 40. äh 29. Geburtstag. Danke an Carina und Andre für das Banner und die Luftballons.

Um sieben Uhr war Start des 10. Engadiner Radmarathons (bei gefühlten minus fünf Grad!). 211 km und 3827hm waren zu bewältigen.

Die Pässe waren uns ja größtenteils von der Trans Alp bekannt.

Anfangs ging es mir gar nicht gut, ich hatte mit einer leichten Erkältung zu kämpfen, aber Timo hat mich gut gezogen. Leider hatte, er nachdem ich mich berappelt hatte, ein Tiefpunkt am Abulapass.

Doch auch den haben wir gemeinsam, wenn auch etwas langsam, gemeistert.

Alles in allem ein schöner Marathon, auch wenn wir uns mehr erhofft hätten.

Ja und dann halt wieder schnell zurück nach Lützelbach…

Jetzt hoffe ich, dass meine Erkältung bis zum Wochende soweit gut ist, denn  der Tannheimer Tal Marathon steht vor der Tür!

Tag 7 Trento – Arco

 

Das Ziel rückt in greifbare Nähe!

 

Auf ein Neues.

Ein letztes Mal fiel pünktlich um 09.00 Uhr bei wolkenlosem Himmel der Startschuß und die Reise ging los.

Es ging nach kurzer Neutralisation gleich bergauf und dann hieß es von Anfang an alles geben, um möglichst vielen „Schiebern“ zu entkommen.

Auf gerade mal 90km waren es über 2000hm, also immer wieder steil und lange bergauf…

Es war eine schweißtreibende Angelegenheit, doch als da dann endlich „Passo Bordala“ stand, war klar nur noch ein „Baiersberg“ bis zum „Santa Barbara“.

Dort oben angekommen…kaum zu glauben wir hatten es wieder einmal geschafft.

Schnell runter, „Schieber“ im Anmarsch.

Aber es hat geklappt mit einem guten 7. Platz sind wir über die Ziellinie gerollt.

Damit konnten wir uns einen Gesamt 8. Platz in unserer Mixed Wertung sichern.

Wir haben alles richtig gemacht, Kräfte gut eingeteilt, richtig gegessen und getrunken bei der Hitze.

Es hat wieder einmal Spaß gemacht, wir hatten immer viel Spaß nach den Etappen bei der Zielverpflegung (Danke an Jenschura ;-) )und am Cafe-Mobil (Daaanke) mit unseren Teamkollegen.

Großer Dank auch an Gertraud und Günter, für die gute Betreuung!

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen…jetzt haben wir eine Woche Zeit zur Regeneration bis wir beim Engardiner Radmarathon an den Start gehen. 

Tag 6 Kaltern – Trento

 

Oder auch „erst wenn`s wehtut macht`s Spaß“

 

Bei Hitze am frühen Morgen ging es zunächst neutralisiert los.

Kaum wurde das Rennen freigegeben hieß es Volldampf bis zum ersten Berg. Doch auch dort wurde es nicht ruhiger. Rundherum nur „Schieber“, man könnte meinen, da sei ein Nest. Grrrrrrrr…

Also weiter schnell hoch, schnell runter. Gertraud und Günter mussten ganz schön springen, um uns in Sover die Flaschen zu reichen. Weiter zum Passo del Redebus und wieder runter. Und dann auch noch ein geschlossener Bahnübergang. Dadurch wurde das Nest der „Schieber“ wieder größer, also alle Kraft sammeln und so schnell es irgendwie möglich war, hoch nach Vigolo Vattoro, danach ebenso schnell runter…und es hat gereicht, sie haben uns nicht eingeholt. Erneut ein guter 6. Platz.

In Trento dann fürchterliche Hitze, dann Sturm, Platzregen, Gewitter,…

Morgen wird`s nochmal hart, aber der Gardasee rückt immer näher.

Tag 5 Aprica – Kaltern

Yessssss,

neutralisiert ging es die ersten Kilometer von Aprica bis ins Tal, dann ging die Reise los.

Zügig ging es in Richtung Passo Tonale, danach in hohem Tempo bergab.

Es wurde immer wärmer, aber egal, die ersten „Schieber“ ließen wir hinter uns und das spornte an.

Zwischendurch kurze Crosseinheit und in einer guten Gruppe auf dem Radweg zwischen den Apfelplantagen weiter.

Jetzt bloß keinen Fehler machen, immer schön weiter unseren Tritt fahren, in Richtung Mendelpass dann schnell Flaschen tauschen und keine Zeit verlieren.

Der Mendelpass war angenehm zu fahren,  und wir kamen schnell oben an. In der Abfahrt mussten wir dann nochmal alles geben. Ich hatte Angst vor den „Schiebern“

Dann endlich die ersehnte Zeitnahme und locker nach Kaltern rollen…gefühlt gegen eine heiße Wand, unerträgliche Hitze.

Die Schinderei hat sich gelohnt – Platz 6 in der Mixed Wertung.

Königsetappe Tag 4 Livigno - Aprica
Punktlich um 9 Uhr fiel der Startschuss, heute galt es 140km und 3575hm zu bezwingen.  
Ja was soll ich sagen, wieder absolutes Kaiserwetter. Und dazu noch heisse Temperaturen. 
Los ging es in Livigno,  wellig nach St. Cristina  Valfurva und zum legendären Passo Gavia. Es lief gut, wir sind schön unser Ding gefahren, alles gut. Der Schweiß lief auch.
Die Abfahrt war im oberem Teil katastrophal Schlechter Teer wenn er da war ein Langer unbeleuchteter Tunnel,
aber im unteren Teil ganz schmale Super Teer und super Aussicht.
Danach in einer Gruppe zum Passo Mortirolo und dort dann mitten im Pass die schöne Überraschung: Rosi und Max ihr seid klasse , danke für's Anfeuern.  Hat uns wirklich gefreut.
Timo der Wasserträger musste ab und an Vorfahren, um die Flaschen wieder zu füllen. Danke.
Die Abfahrt war nicht schön, da die Straße sehr schlecht war. Aber egal zufrieden mit einem weiteren 9.Platz in der Mixed Wertung sind wir in Aprica angekommen und wurden direkt von Gertraud und Günter in Empfang genommen. Danke!

Tag 3 Davos - Livigno
Bei Kaiserwetter startete heute die 3. Etappe. 
Der Start verlief zunächst 18km neutralisiert...Katastrophe 
Aber auch das haben wir geschafft.  Über einige Berge näherten wir uns dem Julierpass. Davor hieß  es  noch Flaschen tauschen und Trikottaschen wieder mit Essen füllen.  Danke an Gertraud und Günter! 
In einem standigen auf und ab ging es weiter zum Berninapass. Ständige Baustellen und geschlossene Bahnübergänge machten uns das Leben nicht unbedingt leichter.
Timo ermutigte mich immer wieder, indem er mir zurief wieviele "Baiersberge" ich noch am Stück hatte.
Die Frauen, die immer wieder in den Trikottaschen ihrer Maner Männer hängen, spornen mich immer mehr an...grrrrrrrrr.
Dann endlich die schöne lange Abfahrt nach Livigno. Auch diesmal schafften wir es noch in die Top Ten.
Morgen ist die Königsetappe und es soll noch wärmer werden. Aber auch das werden wir schaffen.

Tag 2 Imst bis Davos


Nach einer wirklich guten Nacht in unserer schönen Ferienwohnung in Imst hieß es um 6 Uhr aufstehen.  
Der heutige Start war schon um 9 Uhr und wir wollten bloß keinen Stress...
In Imst war Ausnahmezustand: direkt nach dem Start hat sich die ganze Gemeinde, Schulkinder, Kindergartenkinder mit Imst-Fähnchen am Straßenrand  getroffen und uns zugejubelt, ein nicht endender Schlauch aus Menschen durch die ganze Stadt. Gänsehautfeeling  pur. So ein Start haben wir noch nicht erlebt.
Alles gut gelaufen ruck zuck befanden wir uns im ersten Berg Richtung Pillerhöhe. Wir haben uns Wasser und Kraft gut eingeteilt bis wir zu Gertraud und Günter nach Scuol kamen. Daaaanke! 
Weiter ging es mehr auf als ab bis wir dann am Einstieg des Flüelapass waren. Dann hieß es schon gleichmäßig bei üblem Gegenwind pedalieren. Waren wir froh auf der Passhöhe Claudia von Sigma Sport zu sehen. Danke für deine Unterstützung.  Es folgte eine schnelle, kalte Abfahrt nach Davos.
Dann war Chilling und Speicherauffüllen angesagt. 
Wir sind sehr zufriedenmit einem 8.Platz in der Mixed Tageswertung.

Trans Alp 1. Etappe

 

…und schon wieder ist ein Jahr vergangen.

Ruck zuck ist die Zeit vergangen, sämtliche Vorbereitungen auf die diesjährige Trans Alp mussten am Freitagmittag fertig sein. Denn pünktlich 13.00 Uhr fiel der Startschuß:

Mit Gertraud und Günter im Gepäck ging die Reise mit unserem Truck nach Sonthofen los.

Und wenn Engel reisen…das Wetter perfekt (als Wiedergutmachung für`s letzte Jahr)

Nach einem gemütlichen Frühstück am Samstag sind wir noch eine kleine Runde gefahren, danach zur Akkreditierung und später zusammen mit unseren SIGMA Kollegen zum Fotoshooting (Danke Claudia für die schönen Bilder). Natürlich unvergessen, der leckere Cappu  am Sigma Kaffee Mobil.

Der Tag verging wie im Fluge…nervös lagen wir früh im Bett, wollten ja ausgeschlafen sein.

Und so war es auch: bei Sonnenschein sind wir am Sonntag aufgewacht, dann hieß es schnell Frühstücken, Sachen packen und ruck zuck fanden wir uns im Startblock ein.

Dann ging alles schnell, ein neutralisierter Start und dann endlich den richtigen Tritt finden und 121 km und 2430hm abradeln. Es ging über Oberjoch, durchs Tannheimer Tal, vorbei an Reutte, weiter über den namenloser Sattel wieder ins Lechtal.

Danke an Gertraud und Günter, die uns perfekt mit Trinkflaschen versorgten.

Es lief gut, nachdem wir gut über`s Hahntenjoch gekommen sind, ging es Richtung Imst und die ganze Schinderei war vergessen.

Am Ziel wurden wir von Claudia von SIGMA, Gertraud und Günter empfangen.

Mit Platz 9 in der Mixed Wertung, alles in allem eine gelungene 1. Etappe!

Pfingsten fährt man in Bimbach

www.osthessen-news.de/

...genauso ist es.

Gesagt,getan. Samstag früh 6 Uhr starteten wir mit unserem Truck in Richtung Bimbach.

Unser Freund Elu wartete schon auf uns. Also Wertungskarte abgeben, Startnummer und Stempelkarte holen und die RTF mit geplanten 159km 2260hm abradeln. Eigentlich perfektes Wetter, ok etwas mehr Sonne hätte sein können, aber immerhin mal trocken. Gemütlich fuhren wir von einer Kontrollstelle zur Nächsten. Es gab sogar RTF Waffeln :-) Wieder zurück in Bimbach haben wir unser Schlafdomizil gesucht, waren noch was Essen und dann schnell in der Koie verschwunden.

Dann um kurz nach vier, oh nein das Rauschen der Standheizung...geplant 45 min vor unserem Wecker!

Das übliche: wie doof muss man eigentlich sein?!

Pünktlich um 6 Uhr ging es auf die Marathon extrem² Strecke mit 245km und knapp 4800hm.

Bei etwas kühlen Temperaturen mit kurzem Regenschauer fuhren wir nach und nach die Kontrollstellen ab.

Bei der letzten Verpflegung gönnten wir uns sogar noch ein alkoholfreies Bier, schließlich wollten wir die letzten 30km gemütlich ins Ziel rollern. Doch daraus wurde nix:  unsere Gruppe wurde plötzlich von einem Mitstreiter, der zum Sprint einlud, gesprengt. PROVOKATION Wir sind nahezu zurückgeflogen, alles richtig gemacht und soviel Spaß gehabt!

Zurück im Ziel, frisch gemacht,alles in den Truck gepackt und auf Elu gewartet: er hatte Generalprobe gut den Ötzi und die Extrem² Strecke mit Bravour bestanden.

Jetzt bleiben uns noch 5 Wochen bis zur Trans Alp, falsch heute in 5 Wochen um diese Uhrzeit ist die 2. Etappe hoffentlich schon überstanden...oh mein Gott die Zeit rennt! 

Amadé Radmaraton 17.Mai 2015

Nach unserem kurzen Campingwochenende in Achenkirch sind wir auf den Geschmack gekommen , optimierten einige Dinge um diesmal schon Freitags anzureisen. 

Unser Ziel war Radstadt, wo auch der Amade Radmarathon stattfand.

Netterweise haben uns Carina  und Andre einen Platz für unseren Truck freigehalten.  Noch schnell Pavillon, Tisch und Stühle aufgebaut  und fertig war unser Bike Camp. 

Freitag und Samstag hieß es dann Chilling, Bummeln und locker Rollern!

Sonntag 5 Uhr war die Nacht rum, kurz frühstücken, anziehen und an den Start rollern. Sogar das Wetter spielte mit - noch! 

Der Start verlief schnell und schnell waren wir mitten in der ersten Steigung.  Leider hatte Timo vom Start an mit Magenkrämpfen zu kämpfen, aber er hielt tapfer durch. Dann fährt MANN halt mal schnell knappe 150  km und  2300 Höhenmeter ohne Essen und Trinken, wäre ja eh nicht drinnen geblieben!

Doof war nur, dass wir halt ein absolut perfekt eingespieltes Team sind, aber jetzt musste ich auch längere Stücke alleine fahren. Zu allem Überfluss fing es auch noch zu regnen an. 

Aber egal, am Ende reichte es für einen 7.Platz, Timo kam auch unversehrt ins Ziel. Er hat jetzt sein Wunschgewicht erreicht. 

Zusammen mit Andre haben wir dann Carina im Ziel empfangen. Herzlichen Glückwunsch zum finishen deines ersten Marathons! 

 

Achensee Radmarathon, 03.Mai 2015

Früh morgens am 02.Mai machten wir uns mit unserem Truck auf den Weg nach Achenkirch. 

Unser erstes Rennen und somit auch unser erstes Camping Wochenende stand vor der Tür. Oder auch - bei schönem Wetter kann jeder.

Egal, in Achenkirch angekommen, trafen wir uns erstmal mit Elu, eigentlich wollten wir ne Runde rollern, aber kaum War ein Schauer durch, kam schon der nächste.  Also "Extremchilling "

Nach ner ordentlichen Portion "Kässpäzle " sind wir früh ins Bett gegangen. 

Unsere Nachtruhe wurde vom Starkregen, der auf unser Dach prasselte gestört. So ein scheiß.

Wirklich besser wurde das Wetter auch nicht.  Aber wir sind ja nicht aus Zucker. 

Schneller Start, schnelles Rennen. Timo zog mich durch  den Wind (er hat seine Op gut überstanden und ist voll auf Kurs, ich bin ja so froh), nach knapp 90km kam der Endscheidungsträger, der Buchener Sattels, mit der Bergwertung endete auch das Rennen.  Als zweite Frau kam ich oben an. Perfekt! Ja leider gibt es keine Komplette Zeitnahme, die Stecke führt im Anschluss durch Deutschland und da gibt es wohl Probleme.

Wegen des schlechten Wetters, erlaubte die Rennleitung , bereits oben abzubrechen und dennoch in die Wertung zu kommen.  So ein Quatsch, nicht mehr im Rennfieber, aber dennoch zügig fuhren wir die restlichen 70 km zu Ende. Im Ziel lunste sogar die Sonne! 

Ein gelungener Saisonauftakt: Timo wurde 19. in seiner Altersklasse.  Ich habe meine Altersklasse gewonnen und wurde Gesamt Zweite.

Unser Freund Elu kam auch unversehrt und  zufrieden ins Ziel. 

Das war der Anfang, in zwei Wochen geht's mit dem Amade Radmarathon bei hoffentlich besserem Wetter weiter...

Der 15. Radmarathon "R(h)ein flach"

26.April, 4.00 Uhr...der Wecker klingelt!

Wie doof muss man eigentlich sein, so oder so ähnlich. Na, ja eigentlich wie jedes Jahr: Startschuß für die Saison 2015!

Timo, der heute leider noch nicht mitfahren konnte (seine OP ist noch nicht mal 2 Wochen her), war wesentlich fitter wie ich und kredenzte mir ein gutes Frühstück.

Dann ging es mit Elu im Gepäck in Richtung Griesheim zum R(h)ein Flach Marathon.

Carina und Andre waren schon dort, da sie in ihrem Dachzelt schliefen.

Start war um 06.50 Uhr, bewölkt, aber trocken.

So ging es dann mit Guide Daniel und Roland (Danke) zügig quer durch den Ried. Das Wetter spielte mit, die Sonne kam sogar raus.

Schnell waren wir nach knapp 130km wieder in Griesheim zur Mittagspause angekommen.

Währenddessen  musste sich Timo auf der Rolle vergnügen: 100km am Stück – Wahnsinn. Aber Timo glaub mir, nicht mehr lange, dann dürfen wir wieder zusammen fahren. Carina hat sich kurzentschlossen der 25km/h Gruppe angeschlossen – Super!

Nach der Mittagspause mussten wir die restlichen 80km fahren.

Und dann kam eine kleine dunkle Wolke und lies Hagelkörner fallen, toll, schwups stand das Wasser in den Schuhen. Egal!

Alles lief gut, wäre da nicht 5km vorm Ziel dieser blöde nasse Kreisel gewesen. Dort war es so rutschig, dass ein paar Radler gefallen sind, zum Glück nix ernstes passiert.

Alles in allem ein schöner Tag, das Aufstehen hat sich gelohnt.

Kommendes Wochenende steht der Achensee Marathon vor der Tür und damit unser erstes Camping Wochenende im Truck

SICILIA 2015

Eine schöne Zeit

Wenn ich über die letzten Wochen nachdenke, fällt mir sofort die Vorfreude auf Sizilien ein...

Und ruck zuck war es soweit: an einem kalten Dienstag Anfang März, fast noch mitten in der Nacht durfte ich Timo  an den Flughafen fahren. Er durfte bereits 3 Wochen vor mir nach Bella Italia reisen, da er wieder als Guide bei Sicilia Bike (viele Grüße an Max & Rosi) arbeiten durfte.

Ich musste mich mit Bildern und der Vorfreude auf mein Trainingslager zufrieden geben. Auch unser Freund Elu durfte eine Woche vor mir fliegen...

Doch auch die Zeit zu Hause verging wie im Fluge. 

Dann wurde ich endlich nach einem guten Flug von Guide Timo und Roland in Catania abgeholt

Ausgiebige Touren mit “Belohnungs-Eis” und Cannoli`s folgten.

In der zweiten Woche hatten wir sogar fast schon sommerliche Temperaturen. Das schöne Wetter nutzten wir auch für schöne Fotos in unserem SIGMA Dress! Hier vielen Dank an Guido!

So sammelten sich schnell die Kilometer, leider verging die Zeit aber auch schnell.

Und dann hieß es wieder mal Abschied nehmen, aber der nächste Urlaub ist so gut wie gebucht: im Dezember kommen wir wieder!

Alles in allem war es ein wirklich gelungenes Trainingslager – eine gute Vorbereitung, auf eine hoffentlich noch bessere Saison!

So, es ist mal wieder an der Zeit für ein Resume!

Neues Jahr, neues Glück...

Nach einer kurzen Pause Anfang Januar, zur körperlichen und mentalen Erholung nach unserer Rapha Festive 1000 Woche, sind wir wieder voll ins Training eingestiegen.

Die 1000km sind verarbeitet. Im Nachhinein war es auch gar nicht so schlimm, oh nein, im meine natürlich so ein Sch... mach ich nie wieder.

Sämtliche Anmeldungen sind fix, darunter natürlich auch die Trans Alp Anmeldung! Timo war fleißig und hat auch schon alle Übernachtungen gebucht, diesmal in Eigeninitiative (unser Begleitteam ist direkt mit uns untergebracht, macht die ganze Sache einfacher)

Jetzt heißt es Training, Training, Training!  Immerhin haben wie einen vollen Terminkalender.

Da das Wetter ja für wenig Motivation sorgt, hat uns Pam eine ordentliche Motivationsspritze von SigmaSport zukommen lassen. VIELEN DANK!!!

Wir werden unser bestes geben und freuen uns jetzt erst mal auf Bella Sicilia (für Timo ja fast schon zum Greifen nah)

By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

Danke an...

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