Hier informieren wir Euch regelmäßig über unsere Touren und Abenteuer.

1.GELITA Trail Marathon Heidelberg

„HERRLICH.HÖHER.HÄRTER.“

So, und schon wieder waren wir auf Schusters Rappen und nicht auf dem Radel unterwegs.

Nachdem ich vor 3 Wochen den ersten Lauf alleine meisterte, stand jetzt eine Teamleistung an.

Wir gingen beim 1. GELITA Trail Marathon in Heidelberg als 2er Mixt Team an den Start. Und getreu unserem Motto „entweder ganz oder gar nicht“ suchten wir uns zur Prämiere den Härtesten Stadtmarathon Deutschlands raus (oh man wie d…muss man sein).

Also ging es am Sonntagmorgen Richtung Heidelberg, wir parkten unser Auto in Schlierbach am Bahnhof (dort war dann auch die Wechselzone) und fuhren mit der Bahn in die Heidelberger Altstadt. Dort war schon einiges los, wir holten unsere Startunterlagen und dann hieß es warten.

Wie ich schon beim letzten Lauf festgestellt hatte, ging die Startaufstellung, trotz über 2000 Startern viel entspannter zu, als bei den Radveranstaltungen. Ich startete aus dem 2. Startblock der Bass bollerte aus den Boxen und Punkt 9 fiel der Startschuss. Ich hatte den ersten Teil (28km/920hm). Erst ging es eine 3km Runde durch die Altstadt, was für eine Stimmung unglaublich wie viele Leute um diese Zeit schon auf den Beinen waren, dann über die alte Brücke über den Neckar. Das Tempo war der Hammer ich dachte gleich bist Du letzter (mein Plan war, wenn mich das Besen-Fahrrad einholt, werf ich den Fahrer vom Rad und schnapp es mir). Aber nach ca. 4 km konnte ich den Plan wieder verwerfen, es ging links ab und steil bergauf und ich konnte wieder Plätze gut machen. Am Ende des Anstieges zum Heiligenberg durch die Thingstätte (Eine in der Zeit des Nationalsozialismus nach dem Vorbild antiker griechischer Theater errichtete Freilichtbühne) hoch über die Tribüne mit 178 Stufen und dann ging es bergab erst über einen Trail das war für mich kein Problem, aber nach ein paar Wellen ging es langgezogen auf einem geteerten Waldweg bergab und ich wurde wieder überholt (Was für ein Sch**** ich hab keine Ahnung wie Die die Beine so schnell bewegen). So vor dem nächsten Anstieg hieß es ein Gel zu drücken, bloß nicht denselben Fehler machen wie beim letzten Mal. Jetzt begann der längste Anstieg für mich 470hm zum Weißen Stein, der war zäh. Als ich oben war hatte ich zwar noch 12km aber es ging tendenziell bergab (nicht nur die Strecke auch mit mir). Es ging wellig dahin und an der Wechselzone Langer Kirchbaum ging es wieder durch ein Spalier von Leuten, kaum zu glauben wie viele Leute auf der ganzen Strecke unterwegs waren um uns Läufer anzufeuern. Nach einem kurzen Anstieg ging es in den langen Abstieg nach Schlierbach, leider auf Teer was dazu führte das ich eine Menge der Bergauf gut gemachten Plätze verlor (Werde wohl in die Berge Fahren müssen zum Trainieren, mit dem Lift rauf und im Laufschritt runter). 6km vor der Wechselstelle, stand Rolf und gab Tina Bescheid dass ich komme. Mein Köchel schmerzte(hatte mir beim Letzten Lauf durch den defekten Schnürsenkel etwas kaputt gemacht, hatte bis Freitag einen Verband getragen) vom Bergablaufen und dann passierte es ich bin umgeknackst. Die letzten 3 km waren scheiß schmerzhaft und leider sehr langsam aber ich hab es immerhin noch in meiner Wunschzeit von unter Drei Stunden geschafft. Als ich endlich in der Wechselzone war und Tina den Transponder übergab hatte ich auch genug, kein Meter ging mehr mit dem Knöchel. Tina wollte erst mal nicht loslaufen, aber dann doch (ich humpelte zum Auto zog mich um und Fuhr mit dem Zug in die Stadt zum Ziel)….

…endlich, Papa rief an & teilte mir mit, dass Timo in den nächsten 30min in Schlierbach an der Wechselzone ankommen wird.

Warmlaufen war angesagt & geduldig warten. Dann ging alles schnell, Timo kam (leider schmerzverzerrt & humpelnd), übergab mir den Transponder. Nun war ich an der Reihe. 14,5km und 600hm waren zu bezwingen.

Es ging gleich bergauf, voller Erwartung auf die gefürchtete Himmelsleiter rannte ich los. Bergauf lief es richtig gut, meine Radlermuskel kamen voll auf ihre Kosten!

Die sogenannte Himmelsleiter war eine sehr lange & steile Natursteintreppe. Ich fühlte mich super & kam zügig oben an. Das Highlight war ein schneebedeckter Boden, über den sich die Läufer zur Verpflegung kämpfen mussten. Dann ging es auf einem Trail bergab. Lieber wäre ich noch 2x die Himmelsleiter hoch gerannt! Bei mir muss es ausgesehen haben, als sei ich in Zeitlupe unterwegs.

Dann nochmal ein kurzes Stück bergauf & durch den Schloßpark zurück in die Altstadt.

Es war ein tolles Gefühl durch die Stadt zu Laufen bei tobendem Jubel & Geklatsche der Zuschauer.

Eins steht fest: einmal ist keinmal – wir kommen wieder!

2. SAXOPRINT PfalzTrails

Am letzten Samstag war es soweit, ich stand am Start meiner ersten Laufveranstaltung, den 2. SAXOPRINT PfalzTrails im Leiningerland.

Wie ich zu einer Laufveranstaltung komm? Wir laufen ja eigentlich nur 1 mal die Woche als Ausgleichssport und als ich keinen Startplatz für den Ötzi bekommen hab, dachte ich probieren wir mal was Neues.

Durch den Ausrutscher beim Tannheimer und den Trainingsausfall durch mein Schlüsselbein war ich mir nicht ganz sicher, ob ich überhaupt starten sollte.

Aber jetzt stand ich am Start im Regen, irgendwie passte das Wetter als Ötzi Ersatz, unterm Schirm von meinem Vater und wartete, dass es losging.

Kurz vorm Start ging alles schief:  der Pulsmesser fiel aus, als ich die warme Hose auszog und die Schuhe wieder band riss der Schnürsenkel! Einfach klasse!

Dann ein Schuss und los ging es auf die Halbdistanz knapp 34km mit 640hm. Ich war erstaunt wie gediegen es los ging. Als wir nach kurzer Strecke auf den ersten Trail einbogen, war es kurz eng und dann entspannte es sich schnell. Der Regen machte nichts mehr und der teilweise knöcheltiefe Schlamm machte mir auch wenig Probleme.

Bergauf lag mir, da lief ich vorbei und bergab wurde ich überholt, kein Ahnung, wie die ihre Beine so schnell bewegen, das kann ich nur auf dem Rad!

Die Strecke war richtig gut, anspruchsvoll mit hohem Trail-Anteil. Unterwegs machte mir wieder der gerissene Schnürsenkel zu schaffen, immer wieder musste ich ihn nachbinden.

Obwohl ich die ganze Woche schon Magenprobleme hatte klappte das Essen und Trinken gut. Allerdings vergas ich zum Schluss das Essen und kurz nach dem letzten langen Anstieg bekomm ich die Quittung.

Puff und ich konnte die Beine nicht mehr heben, ich musste immer wieder Gehpausen einlegen. Ich dreh durch noch 3 oder 4 km! Nachdem ich ein Gel genommen hatte erholte ich mich einigermaßen und konnte den Rest wieder laufen. Als ich nach 3:38 Std. durchs Ziel lief, war ich mir sicher so was mach ich nie mehr! Schnell in die trockenen und warmen Klamotten (Danke Papa) und Tina angerufen, die musste arbeiten und hat schon auf den Anruf gewartet. Danach gab es noch ein wohl verdientes alkfreies Weizen und dann machten wir uns auf den Heimweg.

So jetzt noch ein Lauf, als Staffel, mit Tina und das war’s mit der Laufkarriere!....

….Obwohl jetzt wo ein paar Tage vergangen sind….

…half Trail haben wir jetzt ja, der logische Schritt wäre ja Voll Distanz 85km....

….wir werden sehen…..

13. Schottener Bergzeitfahren auf den VULKAN 28.09.2013

Heute bin ich mein erstes Bergrennen gefahren: in Schotten, 7,7km und 310hm.

Zusammen mit meiner Mutter (Timo blieb zu Hause-er rennt zur Zeit lieber durch die Wälder) bin ich angereist, war schon ziemlich aufgeregt – ist ja so gar nicht meine Spezialität von null auf hundert.

Kurzes Einrollern und am Start mal schauen wie das bei den anderen so klappt, wenn das Rad am Sattel gehalten wird und dann ein kurzer Schupser auf geht`s...

Gestartet wurde im 30sec Takt, dadurch ging die Wartezeit schnell rum.

Ruck zuck befand ich mich am Start, volles Vertrauen, dem netten Mann, der mein Rad am Sattel festhielt (das Vertrauen spiegelte sich an meinem Puls wieder: ca. 150!)

Aber schnell fand ich meinen Tritt und radelte die knapp 8km hinauf...auch gar nicht so langsam.

Immerhin konnte ich mir einen 2. Platz sichern.

Lust auf RTF Waffeln!

Herbst RTF RSV Rheindürkheim 22.09.13

Da wir schon lange keine Eierwaffeln mehr gegessen haben, sind wir heute mal wieder einen RTF gefahren.

Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als wir uns auf den Weg nach Rheindürkheim machten um uns dort mit Elu und Rolf zu treffen.

Bei kühlen 7° sind wir losgefahren, schließlich waren es 151 km (auch wenn es am Ende nur 135km waren!) bis zum abschließenden Kaffee und Kuchen.

Die Strecke war schön, ein längerer Anstieg und viele, viele Wellen.

Und wie nicht anders zu erwarten: es gab Waffeln und Zitronentee! Der Tag war gerettet.

Da wir ziemlich zügig unterwegs waren, waren wir auch am frühen Nachmittag zu Hause...das frühe Aufstehen hatte sich mal wieder gelohnt.

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!

Ötztaler Radmarathon 2013

Sonntag, 25.08.13, 4:30 Uhr – der Wecker klingelt!

Bin ich denn bescheuert, so früh aufzustehen…

Egal, auf der Straße war schon Highlife angesagt, die Helfer des Ötzi`s waren bereits dabei, bei dröhnend lauter Musik die Absperrungen aufzubauen.

Wer da noch hätte schlafen können, wäre zwangsläufig wach geworden.

Ein Blick aus dem Fenster: oh nein, der angedrohte Starkregen kam wirklich.

Wenig motiviert habe ich mich angezogen, am liebsten wäre mir ein Neoprenanzug gewesen.

Timo musste ja zwangsläufig Betreuer sein (ehrlich gesagt, habe ich ihn in diesem Moment beinahe schon beneidet), so konnte ich mich vorm Start warmhalten, Samir stand neben mir und hielt den Regenschirm!

Am Brenner!

Pünktlich um 6:45 Uhr ging es los, von gemeldeten 4000 Starten gingen gerade mal 3300 an den Start.

Nach ein paar Kilometern war es egal, das Wasser stand in der Hose und in den Schuhen und es ging ab Richtung Kühtai.

Am schlimmsten waren die Abfahrten: das Wasser stand auf der Straße, kaum über null Grad und die Finger waren taub vor Kälte.

Am Brenner wartete Timo auf mich, mit trockenen Handschuhen und Essen und Trinken. Dann wurde es allmählich auch trockener, noch vor dem Jaufen konnte ich meine Regenjacke ausziehen.

Noch ist der Schmerz nicht gegangen, aber der Stolz ist schon da!!

Es war ein einsames und ruhiges Rennen, alle Fahrer waren mit sich beschäftigt.

In St. Leonhard wurde es dann warm, am Timmelsjoch war sommerliches Wetter, das machte die Sache aber nicht leichter.

Aber endlich oben abgekommen: ein unbeschreibliches Gefühl, die letzten Kilometer würde ich auch noch schaffen.

Die letzte Abfahrt war kalt, der Gegenanstieg schwer.

Leider schaffte ich es nicht unter 10 Stunden, war bei diesen Bedingungen und dem Kopfkino nach Timo`s Sturz für mich einfach nicht möglich.

Aber mit einer Zeit von 10 Stunden 13 Minuten kann ich zufrieden sein, ich wurde 12. in meiner Altersklasse.

Danke an Timo, der perfekte Betreuer, aber lieber ist es mir, wenn wir gemeinsam fahren können.

 

Auf zum Ötzi 2014....

15.08.2013 - Heute war ein guter Tag

Die längste Zeit hat`s gedauert!

Wir waren zur Röntgenkontrolle.

Die Knochendurchbauung ist in vollem Gange – bis auf ein Fragment ist das Schlüsselbein wieder halbwegs fest.

Nicht mehr lange, dann ist es soweit stabil, das Timo wieder draußen Radfahren kann.

Geduld, Geduld, die Zeit geht auch noch rum!

Ich freu mich schon, wenn wir wieder zusammen radeln können, spätestens in unserem Urlaub am Bodensee!

Aber bis dahin muss sich Timo noch zurückhalten und ich die Hürden des Ötzis überwinden!

Dem inneren Schweinehund trotzen!

 04.Aug.13 - Rund um den Feldberg

Auf die Idee alleine einen RTF mit 210km und 3300hm zu fahren wäre ich wohl kaum gekommen – doch Timo war fest davon überzeugt, dass ich das tun muß!

Na ja und ein wenig Stolz hab ich ja auch.

Also bin ich am Sonntag um 04:30 Uhr aufgestanden, sorry wir sind aufgestanden.

Timo stand fest an meiner Seite und hat versucht mir alles abzunehmen.

Um 05:15 Uhr saß ich im Auto um nach Frankfurt zu fahren, genauer nach Rosbach.

Bei super Wetter ging ich an den Start, auf der Suche nach guten Hinterreifen.

Die Strecke war schön, es gab unter anderem Zitronentee und RTF Waffeln

Relativ zügig ging es voran, ich konnte mit einem netten RTF`ler Namens Gerd über den bevorstehenden Ötzi plaudern und er half mir auf der Geraden und ich ihm am Berg. So kamen wir gemeinsam nach 7 Stunden 45 Minuten ins Ziel.

Wenn auch ungewohnt, hat es gelohnt das ganze alleine durchzuziehen.

Timo hat mich schon vor der Haustür erwartet, gerüstet mit leckerem Shake! Danke und schnelle Genesung!

Das Ende eines fast perfekten Tages.

Sonntag, 21.07.13., 3.45 Uhr

Der Wecker klingelt!

Sind wir denn bescheuert, mitten in der Nacht aufzustehen!

Doch im Gegensatz zu den letzten Events waren wir schnell topfit, sind in die Klamotten gesprungen, Räder ins Auto und ab an den Frühstückstisch. Gemeinsam mit Elu und Axel hatten wir bei Kaffee und Unmengen Brötchen schon Spaß. Alles lief wie am Schnürchen, um 6 Uhr standen wir am Start des Tannheimer Radmarathons um 230km und 2900hm zu bewältigen.

 

Ich spreche, bzw. schreibe auch für Timo: so schnell und super waren wir noch nie unterwegs. Zügig ging es durch das Lechtal und  über den Arlberg, es lief perfekt. Das Hahntennjoch  war dann schon wesentlich erschwerlicher.  Doch unser Plan ging auf. Timo musste zwar ein paar Minuten auf mich warten, doch auch ich erreichte (fast verdurstet) die Passhöhe.

Jetzt hatten wir es geschafft – in einer Bombenzeit! (dachten wir). Von nun an ging`s bergab. Endspurt, immerhin waren es ja nur noch 45km ins Ziel und das unter 8 Stunden – genial!

Das Ende war leider ganz und gar nicht so genial:  Timo stürzte auf der Abfahrt (sein Vorderreifen hatte einen Schnitt und konnte dem Druck in der Kurve nicht mehr stand halten). Die Diagnose mehrfacher Schlüsselbeinbruch, zahlreiche Schürfungen und Prellungen. Sogar der Helm war mehrfach gebrochen.

Auf die Ehre im Helicopter zu fliegen hätte er wohl gerne verzichtet!

 

So kam es, dass ich die letzten 40km alleine ins Ziel gefahren bin, vorsichtig und traurig!

Vom Ziel ging es direkt mit dem Auto nach Reutte ins Krankenhaus um Timo wieder abzuholen.

Gemeinsam mit Elu und Axel, die sehr zufrieden das Ziel erreichten, ließen wir beim Bierchen den Tag ausklingen.

Aber dennoch es war ein perfektes Rennen...wir kommen wieder!

 

Timo muß jetzt sehr geduldig sein, noch steht nicht fest, ob er um eine OP herumkommt.

Kopf hoch!

Die Letzten Wochen.

So jetzt ist es aber wirklich an der Zeit mal ein wenig von den letzten Wochen zu berichten.
Wir sind in der Vorbereitung für den Tannheimer Tal Marathon in 2 Wochen.
In den letzten Wochen sind wir einige RTF`s gefahren um unseren Punkte beim BDR zu sammeln.
Da ich eine Frau bin, habe ich längst alle Punkte zusammen und könnte eigentlich aufhören-findet Timo aber gar nicht lustig!
 
Den RTF in Großheubach haben wir wegen Gewitter mit allem was dazu gehört abgebrochen und aus unserem Gedächtnis gestrichen.
Dafür war der RTF des RV Rai-Breitenbach ein voller Erfolg. 150km bei Sonnenschein zügig und ohne Probleme!
 
07.07.13:
5 Uhr der Wecker klingelt, sogar unsere Katze bleibt noch liegen.
Und wie immer die Frage: sind wir eigentlich bekloppt?
Von wegen wir nutzen diesen super Sommertag von der ersten Minute.
Schon auf der Autofahrt nach Mainaschaff um 6 Uhr haben wir die Sonnenbrille au!!
Eine knappe Stunde später sitzen wir auf den Rennrädern beim Spessarträuber Marathon um 161km und 2800hm zu fahren.
Erstaunlich zügig geht`s von Rampe zu Rampe, nach ca. 40km werden die Anstiege endlich länger und weniger brutal. Trotzdem eine schweißtreibende Angelegenheit, voller Hoffnung auf RTF Waffeln sind wir die Verpflegungen abgeradelt, leider ohne Erfolg.
Und wie das Sprichwort sagt: “der frühe Vogel fängt den Wurm” – in der Tat, den angefangenen Tag haben wir ganz entspannt auf unserer Terrasse fortgesetzt.

02.Jun.13 - Schleizer Dreieck Jedermann -Thüringen

Gibt es im Osten Bananen? Das wollte ich jetzt mal erfahren, im wahrsten Sinne des Wortes: mit dem Rennrad beim Jedermann Rennen am Schleizer Dreieck am 02.06.13.

Bananen gibt es dafür fehlt der Sonnenschein! Spaß bei Seite.

Aber was soll`s. Bei extrem nassen Verhältnissen, sowohl von oben als auch von unten sind wir bei ganzen 5° an den Start gegangen um 145km und 1800hm zu bewältigen. Das Starterfeld war aufgrund der Witterung sehr geschrumpft, fast nur die großen Teams sind an den Start gegangen um die Punkte für den German Cycling Cup zu sammeln. So fuhren wir fast die gesamte Strecke mehr oder weniger als 2er Team, der Wind war leider auch ganz und gar nicht auf unsrer Seite. Die Abfahrten waren aufgrund der Nässe langsam und auch die Muskeln mussten unter der Kälte leiden. Aber wir sind zwar total durchnässt aber gesund ins Ziel gekommen. Es reichte immerhin noch für einen 5. Platz und einen 3. in meiner AK.

19.Mai.13 - 23.Rhön-Radmarathon - Bimbach

Alle Jahre wieder!

 

Pfingsten fährt man in Bimbach...so auch dieses Jahr!

Pünktlich um 4 Uhr in der Früh war aufstehen angesagt, um Punkt 6 Uhr beim Marathon (238km und 4400hm)zu starten. Der Start verlief zügig, wenn auch noch sehr kalt und herbstlich nebelig. Doch beim ersten Anstieg, den Ebersberg kam die Sonne und es wurde angenehm warm. Wir hatten endlich mal super Wetter bei frühsommerlichen Temperaturen.

Leider hatten wir nach der 2. Verpflegung mit Luftproblemen zu kämpfen: Timo hatte einen Platten! Egal 4 bar reichen auch, müssen die Muskeln halt ein wenig mehr pumpen! So fuhren wir weiter, von Verpflegung zu Verpflegung, oder auch von Luftpumpe zu Luftpumpe! Der Wind war auch nicht unbedingt auf unserer Seite, aber dennoch es lief gut und wir kamen zufrieden ins Ziel. Kurz nach uns kam der Wolkenbruch...alles richtig gemacht.

1. Mai. 13 - Josef-Oster Radmarathon - Ochtenungen

Die einen tanzen in den Mai – die anderen liegenfrüh im Bett um mal wieder mitten in der Nacht aufzustehen...

…Erst mal war es eine Fahrt in den Mai, gegen 21 Uhr waren wir in unserer Unterkunft und dann eine kurze Nacht. Genauer gesagt:  5 Uhr Aufstehen, schnell frühstücken und ab nach Ochtenungen zum Josef-Oster-Marathon, 217km und 2500hm abspulen!

In voller Hoffnung auf den gemeldeten Sonnenschein sind wir an den Start gegangen, ein ständiges bergab und bergauf durch die Eifel. Schöne Strecke, wenn auch zum Teil Crossräder die bessere Entscheidung gewesen wären! (soll sich mal einer bei uns über schlechte Straßen beschweren)

So fuhren wir von Verpflegung zu Verpflegung, aßen Prinzenrolle und Eierwaffeln(!), leider blieb es sehr kalt. Erst bei km 200 zeigte sich die Sonne! Die Strecke war wirklich abwechslungsreich, nur das lange flach Stück an der Mosel entlang war nicht ganz unseres da wären wir lieber noch etwas Bergauf gefahren, am Ende standen aber trotzdem 250 Hm mehr auf der Uhr.

Alles in allem war es aber ein gelungener “Ausflug”. Super Streckenausschilderung und gute Organisation.

 

28. Apr. 13 - tourdenergie - Göttingen

Als hätten wir ein Déjà-vu, haben wir am Samstag bei kaltem Regenwetter unser Auto beladen um zu Tom nach Göttingen zu fahren!

Dort angekommen (es regnete immer noch) war an eine kleine Rollerrunde nicht zu denken,also sind wir gleich zum gemütlichen Teil übergegangen. Nach und nach kamen alle Mitstreiter zum jährlichen Treffen.

Am nächsten Morgen zeigte sich schon früh die Sonne, was bei den eisigen Temperaturen auch dringend notwendig war. Das schöne an so einem kurzen Rennen ist, dass der Start relativ spät ist!

Also sind wir gegen 10.00Uhr gemeinsam zum Start gefahren um uns in unsere zugewiesenen Startblöcke einzureihen!

Da ich im Startblock A starten durfte, musste Timo ordentlich Gas geben um mich aus Block C einzuholen, damit wir die Tour gemeinsam fahren konnten.

Es lief super, da wir relativ weit vorne waren, hatten wir immer wieder gute Gruppen, die allerdings an den Anstiegen schnell auseinanderfielen!

Der Anstieg zum Hohen Hagen (Bergwertung) war Anfangs etwas zäh, da wir kaum an den Fahrern vorbeikamen, aber dann lief es.

Leider wurden wir kurz vor dem Ziel von einer großen Gruppe eingeholt und so verlor ich im Tumult der Fahrer im Zieleinlauf 2 Sekunden, die mich aber das Treppchen kosteten. Aber Platz 5 in meiner AK und ein 2. Platz in der Bergwertung sind ok! Zumal wir uns 20min zum Vorjahr verbessern konnten.

Jetzt sind wir auf der Suche nach Veranstaltungen mit etwas mehr Höhenmetern, zumal selbst Timo mittlerweile die Bergetappen bevorzugt-er wird noch ein Bergfloh! Danke Reynolds, warst ein gutes Hinterrad!





7. Apr.13 - Jubiläums-RTF 125 Jahre RV Opel 1888 Rüsselsheim

Heute sind wir in Rüsselsheim unseren ersten RTF für dieses Jahr gefahren.

112km, Bergetappen an Autobahnbrücken!

 

Timo fand es lustig mich am Morgen beim Beladen unseres Auto`s zu fotografieren, als die Frontscheibe vom Eis befreien musste!

Dick angezogen (wie seit endlosen Monaten), aber immerhin mit Sonne sind wir gemeinsam mit Elu und Papa an den Start gegangen. Es waren sehr viele Radler unterwegs. Und so folgten wir den Schildern um unsere Stempel an den 3 Kontrollstellen zu sammeln, aßen Banane Äpfel und schnell weiter...

Da wir doch sehr zügig gefahren sind, blieb noch genügend Zeit für Paris-Roubaix auf dem Sofa!



22.-23.02.2013 Dortmund ECCO Indoor Trail 2013

 

 

 


Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben…



…nach einer neuen Liebe sah es am Freitagmittag, als wir ins Auto Richtung Dortmund stiegen noch nicht aus!

Zu unserem ersten Event im Jahre 2013 starteten wir nicht wie normal mit einem vollbepacktem Auto, sondern nur mit leichtem Gepäck. Denn diesmal starteten wir nicht auf 2 Rädern sondern auf Schuster`s Rappen.

Als Mitte Dezember die Nachricht kam, dass ich bei dem Gewinnspiel von SIGMA Sport ein Starplatzpaket für den Ecco Indoor Trail 2013 gewonnen habe, war ich mir noch nicht sicher, ob ich mich freuen sollte. Zumal es sehr überraschend kam, denn dank Timo wusste ich nichts von dieser Teilnahme!

Anfang Januar kam dann der SIGMA RC 14.11 Running Computer-also begann ich mit dem Lauftraining, welches aber wegen Glatteis und Grippe doch sehr mager ausfiel.

 In Dortmund angekommen fielen mir sofort die behaarten Beine der Läufer auf-wo waren wir gelandet?

 

Nach einem herzlichen Empfang am SIGMA Stand holte ich mir meine Startunterlagen sowie Laufshirt und wir machten uns einen ersten Eindruck von der Strecke. Na da kann ja heiter werden: Baumstämme, Erdwälle, Steine, Sand, Schnee, Matsch, treppauf-treppab!

Wir schauten uns noch ein paar Läufe des Sprintrennens an, dann liesen wir alles beim Sizilianer um die Ecke bei einem guten Nero dÀvola sacken.



An nächsten Tag gingen wir dann selbst auf die Strecke um uns ein Bild zu machen. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so viel Spaß machte.

Auch Timo war begeistert und ging gleich mal zur Registrierung um sich nachzumelden!

Dann hieß es warten, da ich erst um 15.30 Uhr und Timo nochmal eine Stunde später startete.

Währendessen gingen wir immer mal wieder durch die Hallen, vorbei am SIGMA Stand (danke für den gutes Espresso), plauderten mit Pamela und Claudia von SIGMA.

Dann war es soweit! Voll power für eine halbe Stunde. Halbwegs warm gelaufen ging ich an den Start. Nach der ersten Runde wollte ich aufhören, was für ein sch…, aber dann wurde es immer besser. Hat super viel Spaß gemacht.

Ich glaube so musste ich beim Radfahren noch nie schnaufen!

Nach dem Rennen gab`s noch ein kurzes Interview mit Pamela und Claudia und mein Laufcomputer wurde ausgelesen-Maximalpuls!



Timo:

Als Tina an zum Start ging, wurde auch ich nervös, der Start erfolgte im Abstand von 10 Sekunden.

Ich raste durch die Hallen, um Tina an verschiedenen Stellen der Strecke zu sehen und wieder zurück in die große Halle. Als Tina das erste Mal nach der ersten Runde wieder in Halle kam, konnte ich es kaum glauben, sie war viel schneller als gedacht-Tiefstaplerin!

Auch die ECCO Wall meisterte sie viel besser, als sie selbst gedacht hätte.

Nach vier Runden und einer echt spitze Zeit war ich froh, als sie wieder im Ziel war.

Dann war`s auch für mich soweit, warmlaufen und ab an den Start. Und los ging es, eine Runde durch die Halle, hoch über die ECCO Wall und ab ins Treppenhaus.

Am Ende der ersten Runde dachte ich scheiße was machst du hier! Das schaffst du keine 4 Runden. Doch es ging mir wider erwarten immer besser. In der letzten Runde hatte sich das Kopfkino von „sowas mach ich nie wieder“ zu „wann startet die Anmeldung 2014“ gedreht.

Eins ist sicher: nächstes Jahr gehen wir die Sache vorbereiteter an!

 

War ich froh, als auch Timo gesund wieder ins Ziel kam. In der ersten Runde hatte er einen hochroten Kopf, doch am Ende sah er sowas von entspannt aus. Super.

Da wir noch die Heimfahrt vor uns hatten, sagten wir schon bald Tschüß am SIGMA Stand.

Die Heimfahrt gestaltete sich dann leider etwas länger, da der Winter mal wieder voll im Gange war.

Danke an SIGMA-war eine super Sache (wir kommen wieder)



By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

Danke an...

Instagram
Instagram
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Die Büttners