Das Jahr 2012

Vom einen Extrem zum Nächsten...

Am wärmsten Sommertag 2012, den 19.08.12 klingelte um 4.15 Uhr der Wecker...und wieder die Frage: warum? bin ich bescheuert?
Aber egal, frühstücken, Auto beladen und bei noch angenehmen Temperaturen ging`s los Richtung Langenselbold. Dort standen wir dann um 6 Uhr am Start um 205 km Rennrad bei Hitze zu fahren (ca. 35° im Schatten!)
Die Strecke war echt schön, wenn auch zum Teil sehr holprig. Schlaglöchertest für unsere Räder! Da wir ja seit August “echte RTFler” sind mussten wir an jeder Verpflegung unsere RTF Karte stempeln lassen, aber angehalten hätten wir sowieso: Trinkflaschen auffüllen und Obst, Kuchen, Brote, und vieles mehr standen zur Verfügung. Die Verpflegungen waren echt der Hammer (zumindest bis zu dem Moment als noch keine RTF Fahrer an die Marathonstrecken kamen)
Gegen 14 Uhr kamen wir wieder ins Ziel und machten uns auch gleich in Richtung Heimat um den Rest des Sonntag`s im kühlen Wohnzimmer zu verbringen.
 
Keine 14 Tage später musste unser diesjähriges Hauptevent der Alpen Brevet in der Schweiz wegen Schnee, Kälte & Glätte abgesagt werden. Wahnsinn, oder?
Wir waren bereits 4 Tage am Bodensee zum einen um Urlaub zu machen, zum anderen um die Neuigkeiten auf der Eurobike zu sehen, als wir uns am Freitag zunächst mit der Fähre nach Konstanz bewegten.





Dort angekommen ging`s gleich mit Hagel, Starkregen und fliegenden Kanaldeckel zu Sache. Kaum hatten wir die Schweizer Grenze überquert und 35€ Maut bezahlt, kam auch schon die Nachricht aus Meiringen: schweren Herzens wurde der Alpenbrevet abgesagt. Die Witterung sei zu schlecht! Schnee und Kälte machten uns einen Strich durch die Rechnung. Ohne lange zu zögern drehten wir und fuhren wieder Richtung Heimat ( bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen).
Natürlich verfolgten wir die Webcams auf den Pässen, die wir eigentlich gefahren wären: der Alpenbrevet wäre unmöglich zu fahren gewesen, Passperre wegen Lawinengefahr. Danke an den Veranstalter, der uns die Entscheidung abgenommen hat!
 
Damit ist diese Saison eigentlich auch schon mehr oder weniger zu Ende!
Gesundheitlich lief es bei mir nicht wirklich gut, unter anderem hatte und habe ich mit den Nachfolgen vom Pfeifferschen Drüsenfieber zu kämpfen.
Dafür kann ich eigentlich ganz zufrieden sein, bin leider oft gefahren, obwohl es mir nicht gut ging...aber da muss ich wohl durch.
Ein weiterer Pluspunkt für 2012 war auch noch, dass Timo und ich dieses  Jahr zum ersten mal immer gemeinsam über die Zielline gefahren sind.



Alle guten Dinge sind 3!!!

Die zeit vergeht wie im Fluge und mittlerweile haben wir von drei weiteren Marathon`s zu berichten.

Angefangen mit dem 3-Länder Giro in Nauders. Voller Vorfreude sind wir bereits am Freitag Mittag angereist um wie jedes Jahr unser Quartier bei den Öttl`s zu beziehen, mit im Boot Urs und Samir.

Das Wetter war sogar recht vielversprechend und so standen wir am Sonntag in aller Frühe am Start.

Der Start verlief gut und schnell, ruck zuck waren wir mitten im Anstieg des Stilfser Joches. Leider machte ich dort einen großen Fehler, könnte mir heute noch in den A... beißen! Zu wenig getrunken und gegessen, lange kalte Abfahrt und die Krämpfe kamen. Dank Timo und seinem Windschatten konnte ich mich wieder erholen. So fuhren wir gemeinsam weiter, leider viel zu langsam...aber wir sind gesund und ziemlich platt  über die Ziellinie gefahren.

Ich hatte mir mehr erhofft, und war über meinen 6. Platz sehr enttäuscht. Das wird mir nicht mehr passieren. Gemeinsam mit Urs und Samir haben wir den Abend ausklingen lassen und uns am Montag auf den Heimweg gemacht...kleine Entschädigung: einen Abstecher in Wertheim zum Shoppen!

 

Kaum 2 Wochen später klingelte der Wecker schon wieder mitten in der Nacht...und wieder die gleiche Frage: warum tun wir uns das an? Egal hopp, hopp, alles ins Auto und schnell auf den Weg nach Mainaschaff zum Spessarträuber Marathon mit 161 km und und 2600 Höhenmeter. Mit den Startnummern am Rücken mussten wir feststellen, das Timo in der Eile des Gefechts einen Rennrad und einen MTB Schuh eingepackt hatten. Also schnell ins Auto und nach Hause fahren um die richtigen Schuhe zu holen. Was für ein Sonntag!

Pünktlich mit dem Regen konnten wir dann endlich an den Start gehen, eine Stunde zu spät, aber war ja ohnehin ohne Zeitnahme. Leider mussten wir fast die ganze Strecke im Regen fahren, aber wir hatten trotz der Nässe und Kälte Spaß. Und ich konnte endlich mal meine Laufräder im Nassen testen! Man muss sich halt alles nur schönreden! Kurz vor dem Ziel kam sogar noch die Sonne raus und wir konnten vollständig getrocknet nach Hause fahren. So blieben zumindest die Autositze trocken!

Der Marathon war gut organisiert, die Helfer super nett, großes Lob an allen die bei dem Mistwetter im Nassen standen!

So jetzt zu den Schwimmhäuten vom letzten Wochenende. Zum ersten Mal sind wir beim Tannheimer Tal Marathon an den Start gegangen. 230km und knapp 3000 Höhenmeter, Highlight nach 160km das Hahntennjoch!

Pünktlich um 8 Uhr beim Start kam der nächste Regenschauer runter und wir fuhren bei 8° (wohlgemerkt 15.07.12...es war Sommer!!!) Richtung Pfronten. Es war einfach nur kalt und nass. Der Regenschauer sollte fast 100km dauern, aber egal, wir fuhren gemeinsam und waren bis auf die Abfahren schnell unterwegs.  Die Auffahrt zum Hahntennjoch war doch tatsächlich sonnig, doch kurz vor der Verpflegung am Gipfel kam die Kälte und Nässe zurück, die Abfahrt war grausam. Irgendwie sind wir das runter gekommen um die letzten Kilometer ins Ziel zurückzufahren. Nach 8 Stunden 38 Minuten sind wir glücklich ins Ziel gekommen. Der erste Weg war zurück ins Auto um die Sitzheizung anzumachen! Eigentlich wollten wir dann direkt nach Hause fahren, doch wir mussten (glücklicherweise) auf die Siegerehrung warten, da ich 3. in meiner AK wurde!

Wir sind uns einig, der Tannheimer Tal Marathon ist einfach klasse organisiert, super Verpflegungen, sehr hilfsbereite Helfer.

Vielleicht haben wir nächstes Jahr sogar Sonnenschein!





Pfingsten fährt man in Bimbach!

Und auch dieses Jahr sollte es so sein. 238 Km und 4500 Hm durch die Rhön.

Eigentlich war geplant Samstagmittag nach Bimbach, noch `ne Runde mit dem Rad, Unterlagen holen und den Abend bei einem Essen ausklingen lassen. Eigentlich, aber als ich am Donnerstag unseren Anrufbeantworter abhörte, war Marco vom RSC Bimbach drauf und sagte, wir wären beim Lightweight Laufradtest dabei, der jedes Jahr ausgelost wird.

Also machten wir uns schon am Samstagvormittag auf die Reise. Nach dem wir in der Unterkunft waren, machten wir uns mit den Rädern auf nach Bimbach, um unsere Laufräder gegen die Lightweight`s tauschen zu lassen. Auf dem Stand trafen wir Marco von den Bimbachern und das Team von Lightweight. Alle waren super nett. Als wir unsere Räder zurück hatten, fuhren wir eine Runde mit Jimmy, Elu und Rolf die mittlerweile auch da waren.

Was uns beiden auf Anhieb auffiel war der Fahrkomfort der Lightweight Laufräder.

Um 18:00 Uhr trafen wir uns mit den anderen Gewinnern, Marco, Jörg Ludewig und dem Rest des Lightweight Teams zu einer gemeinsamen Ausfahrt.





Sonntag früh 4:00 Uhr klingelte der Wecker und die Gleiche Frage wie immer „Warum?“.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Bimbach.

Punkt 6.00 Uhr ging es mit den anderen Gewinnern und dem Alpecin-Team aus der ersten Reihe bei Schlagermusik (wirklich tolle Organisation, aber an der Musik könnte man noch arbeiten!) auf die Reise.

Der Start verlief zügig, doch schon bei den ersten Anstiegen zog sich das Feld mit insgesamt 2000 Startern schnell in die Länge. Wir fuhren gemeinsam mit Olaf, Tom und Gerd.

Bis zur ersten Verpflegung war das Profil wellig, dann ging es los: als erste Prüfung wartete der Ebersberg mit einer steilen Rampe. Nach einer kurzen Abfahrt ging es hinauf auf die Wasserkuppe, der höchste Punkt der Tour. Allerdings war das erst der Anfang, es folgten noch gefühlte 10 Wasserkuppen!!! Es war ein stetiges auf und ab, das an den Reserven zehrte, die man aber Dank der Top organisierten 6 Verpflegungsstellen am Kuchenbuffet auffüllen konnte.

Ab der vorletzten Verpflegungsstation waren die meisten Höhenmeter gesammelt und Dank einer guten Gruppe lief es richtig gut über die letzten Wellen! Noch den Stempel der letzten Verpflegungsstelle einholen und im Eiltempo mit Gerd zurück nach Bimbach.

Dort trafen wir wieder auf Jimmy, Elu und Rolf, die die 205km, Olaf und Tom, die auch die 238km und Titus die 170km, glücklich und gesund hinter sich gebracht haben.

Nachdem wir die Lightweight`s gegen unsere Laufräder getauscht hatten, machten wir uns auf den Heimweg.

Danke an Jörg Ludewig und das Lightweight Team für die Testmöglichkeit, an Marco für die Top Betreuung, den RSC Bimbach 77 für die perfekte Organisation und natürlich an alle Pedaliero`s mit denen wir gemeinsam gefahren sind.

 

 

Bis nächstes Jahr…denn „Pfingsten fährt man in Bimbach“





Südtirol - 2.Flitterwochen

An Tagen wie diesen…

…wünscht man sich Unendlichkeit, da haben die Toten Hosen schon recht.

Wenn man darüber nachdenkt, dass man 248km mit dem Rennrad durch`s Ried fahren will.

Am Sonntag, den 29.04.12 war es wieder soweit: der TUS Griesheim rief zum Rhein-Flach und eigentlich dachten wir uns, dass wir diesem Ruf nicht mehr folgen. Doch als Enno (der Stammesälteste des TUS) Ende Dezember eine Mail schickte, mit der Info, dass es eine neue Strecke nicht wie üblich mit 210km sondern 240km geben sollte (es wurden dann doch 248km), warfen wir all unsere Zweifel über Board und meldeten uns direkt für die XL Strecke an.

Der Tag fing schon gut an. 04.20 Uhr sollte der Wecker klingeln, tat er aber nicht…um 4.57 Uhr wurden wir wach und saßen um 5.19 Uhr im Auto Richtung Griesheim. Mit einem deutlich zu niedrigen Koffeinlevel standen wir pünktlich um 6.30 Uhr am Start zu Gruppe 30XL2!

Unsere Startnummern hatte Rolf schon abgeholt, der hatte ja nicht verschlafen!

Die erste Runde durch`s Ried lief wirklich gut. Die Gruppe war sehr homogen. Am Anfang fuhren die Führungsfahrer vom TUS im Wind, danach gingen alle (sofern sie wollten) nach vorne.

Die Verpflegungsstellen waren wie immer gut organisiert und es hat alles gepasst, obwohl der Zeitplan des TUS wirklich knapp gesetzt war. Schließlich wird der Marathon im geschlossenen Verband gefahren und es waren einige Gruppen mit unterschiedlichen Richtgeschwindigkeiten unterwegs. Bis zum Nudelessen in der Mittagspause schafften wir unseren 30er Schnitt ganz locker. Aber schon als wir Griesheim zu 2. Runde verließen, merkten wir schon, dass der Wind deutlich aufgefrischt hatte. Aus Wind wurde Sturm und bei Böen zeriss die Gruppe immer wieder. Aber wir schafften unser Tagesziel sogar über dem geplanten Schnitt (31km).

Leider gab es in unserer Gruppe auch Verluste.

Ein Radsportler musste nach einem Sturz mit dem Krankenwagen weiterfahren, der Rest kämpfte sich auf den Rädern zurück nach Griesheim.

Danke an den TUS für die gute Organisation und den leckeren Kuchen.

Aber einen Wehrmutstropfen gibt es noch. Dieses Jahr gab es bei der Startnummernrückgabe kein alkoholfreies Weizen!

Mensch Enno, wenn ihr kein alkoholfreies mehr hattet, wir hätten doch auch ein normales genommen!

Bis nächsten Jahr in Griesheim.



…und es geht schon wieder Los!

Saisonauftakt 2012 bei der Tour d `Energie in Göttingen!

Am Samstag früh fuhren wir mit unseren Rädern im Gepäck nach Göttingen.

Tom (ein guter Radfreund, den Timo in Bimbach kennengelernt hatte) nahm uns herzlich bei sich auf und zeigte uns erst mal zu Fuss die Stadt. Uns folgten am Samstag noch Zwei weitere Pedaliero's, den Rest der Sitzenbleiber sollte am Sonntagmorgen kommen.

Eigentlich war schon ein Einrollern geplant, das wollte aber das Wetter nicht, stattdessen bevorzugten wir bei ständigen Schauern selbstgebackenen Kuchen von Tom.

Die Schauer und die Wetterprognose ließen nichts Gutes hoffen „ Das wird schon“.

Doch Tom`s Optimismus machte sich bezahlt: am Sonntagmorgen war es immerhin trocken, ja fast schon richtig sonnig.

Mit äußerst gemischten Gefühlen gingen wir (ich glaube nämlich Timo hat ähnlich gefühlt) an den Start unseres ersten Rennradrennens. Da wir bisher noch keine Zeiten vorweisen konnten mussten wir aus Startblock “F” starten, bei “H” war Ende!

Um 10.45 Uhr ging es auf die 100km lange Strecke (1100hm). Anfangs war es doch etwas unruhig, schließlich mussten wir uns erst mal etwas nach vorne kämpfen. Bei fast 2000 Startern und die meisten davon vor uns war das gar nicht so einfach. Das frei fahren zog sich Fast über die erste Hälfte der Strecke. Aber bereits am ersten Berg konnten wir Dampf machen. Hat auch Vorteile von hinten starten zu müssen, da es ein schönes Gefühl ist, das Feld von hinten aufzuräumen!

Wir haben uns gut gefühlt und sind auch die so gefürchtete Bergwertungs-Strecke gut hoch geradelt. Der Wind hat es nicht wirklich gut gemeint mit uns, dafür war es bei uns aber trocken! Andere hatten da weniger Glück einige erwischte noch Hagel und starkregen auf der Strecke.

Nach guten 3 Stunden sind wir gemeinsam über die Ziellinie gefahren und haben schnell gemerkt, dass wir eigentlich auch schneller hätten fahren können. Wir sind Langstrecken trainiert, da ist es schwierig einzuschätzen, wie schnell man fahren kann.

Aber es war schließlich Premiere und wir sind wirklich zufrieden.

Nach dem Rennen ging es schnell zu Tom-es hat angefangen zu regnen, egal der Grill wurde angeschmissen und mit den anderen Sitzenbleibern in der warmen Küche gegessen.

Danach war wieder Aufbruchsstimmung-schließlich mussten wir noch knapp 300km Auto fahren. Doch zuvor hat Tom noch die Ergebnislisten gecheckt: ich könnte mit in den A... beißen: 3. Platz in meiner Altersklasse, trotz Startblock “F” und die Siegerehrung verpasst. Dann auch noch die Ergebnisliste der Bergwertung: Gesamtdritte und die Siegerehrung verpasst!

Egal, es war ein super Saisonauftakt-für uns beide.

Und vielen Dank an Tom-wir kommen wieder!





...leider schon vorbei! Schön war es auf Sizilien. Hier ein paar erste Eindrücke..

... der Alltag hat uns wieder!
10 Tage Trainingslager auf Sizilien sind im Nu verflogen.
Bereits in Frankfurt haben wir uns mit Manne und Samir getroffen.
Da wir einen Zwischenstop in Mailand von 5 Stunden hatten, nutzten wir die Zeit für “kulturelles” und besichtigten den Mailänder Dom.



Danach ging`s über einen Prosecco-Stop wieder in den Flieger, direkt nach Catania-die turbulente Landung ließ nichts gutes vermuten: Sturm- und Starkregen!
Auch am Sonntag war nicht an Radfahren zu denken. Perfektes “Gammelwetter”!
So legten wir bereits am ersten Tag (und letzten) unseren Ruhetag ein.




Ab Montag ging es steil bergauf, bis hin zum wolkenlosem Himmel und angenehmen “Kurz-Kurz” Temperaturen (Profikante lässt grüßen)!
Schnell schlossen wir Freundschaft mit Hr. Morretti, dem wir jeden Abend nach unserer Tour einen kurzen (manchmal auch längeren) Besuch abstatteten.





Unser Fotograf Manne The Man hielt alles fest, auch Ethna`s Husten (wie Manne es nannte)!
Gemeinsam sind wir viele Kilometer gefahren, haben viel gelacht und getreu unserem Motto (erst wenn`s weh tut, macht`s Spaß) auch viel Spaß gehabt.
Das Essen, der Service von Christina und Mauricio und dem “Depp der kein Deutsch kann”, sowie die Organisation von Max waren prima.





By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

Danke an...

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