Das Jahr 2011

World Games 2011 -09. September, Cross Country, 10. September Halbmarathon

Nach kurzer Erholungspause vom Ötztaler ging ich am 09.09.11 an den Start vom Cross Country Rennen. 2 Stunden davor war ich mir noch nicht sicher, ob ich wirklich fahren sollte-zuviel Angst und “Kopfkino”. Außerdem saß ich wochenlang nicht wirklich auf dem MTB. 5 Runden waren zu bewältigen, Horror, Puls 190 von Anfang an. Doch es lief gut und ich konnte Bronze für Deutschland holen.

 

Bereits am Abend hatte ich Schmerzen in meinem Handgelenk, MTB ist halt doch eine andere Belastung wie Rennrad fahren. Am nächsten Morgen stand ich wieder am Start, diesmal für den Halbmarathon mit 40km und knapp 2000hm, und wieder Kaiserwetter, nur zu warm! Bis zur ersten Abfahrt lief es gut, ich war Richtig weit vorne, leider wurde die Schmerzen in meiner Hand beim Abfahren immer stärker, aber getreu unserem Motto “nur wenn`s weh tut, macht`s Spaß”, fuhr ich weiter in Richtung Ostgipfel und nahm dankbar die Trinkflasche von Gertraud an und versuchte sogar Günter noch in die Kamera zu lächeln. Danke. 

Der Gegenanstieg zum Westgipfel wurde zur Wanderung, ebenso Teile des Abfahrts-Trails, für mich zum Teil absolut nicht fahrbar. Mit Krämpfen in der Hand schaffte ich mich wieder in`s Tal und konnte immerhin noch den 7. Platz belegen.

Jetzt muß ich erstmal meine Hand schonen, die Saison 2011 ist erfolgreich zu Ende gegangen!



Ötztaler Radmarathon 28.August 2011

Freitag 12.00 Uhr. Die Reise ging los. Bei 30° und Sonnenschein fuhren wir in Richtung Sölden und waren noch fest davon überzeugt Samstags eine schöne Runde drehen zu können.

Doch der Samstag entpuppte sich zu einem “Faullenzer-Tag”, Anfangs hat es ja nur geregnet, aber es wurde immer kälter und die Berge weißer!

Aber wie soll`s anders sein: beim Start um 06.30 Uhr hatten wir 2° und wolkenlosem Himmel-Kaiserwetter! Es wurde noch früh genug warm, obwohl am Kühtai noch Schnee lag.

So ging es Stück für Stück voran, vom Brenner zum Jaufen, runter nach St.Leonhard (38° lt. Timo`s Polar!!!!) und dann wurde es richtig hart: das Timmelsjoch war noch zu bewältigen!

Ich hatte mir fest erhofft unter 10 Stunden zu fahren, trotz meiner Verletzungspause. Doch schon am Brenner war ich etwas (sehr) entmudigt, da ich lange Strecken alleine fahren musste. Der Jaufen lief ganz gut, die Abfahrt war übelst! Am Timmelsjoch war es dann einfach anstrengend und zu warm. Endlich oben angekommen, musste ich mich spurten, zeitlich wurde es knapp...doch ich habe es nach 09 Stunden 58 Minuten geschafft. Die Strapazen waren vergessen!





Grimsel – Nufenen – Lukmanier – Oberalp – Susten Distanz: 276 km Höhendifferenz: 7031 m

13. August 2011, 06.45 Uhr, Meiringen in der Schweiz, der blaue Himmel ist schon zu erkennen. Ja, kein Witz, zum zweiten Mal stand ich am Start für das Alpenbrevet, diesmal bei Sonnenschein und Wärme!

Da ich bereits wusste, was mich erwartete, war ich schon recht nervös, zumal ich meine Form nicht so richtig einschätzen konnte, da mir immerhin 7 Wochen Training (aufgrund meine Handgelenksfraktur) fehlten.

Der Start verlief gut, gemeinsam mit Timo, Papa, Samir und Tom fuhren wir und natürlich 2000 weitere Starter los.

Als erstes war der Grimselpass zu bezwingen, der ging ganz gut. Beim Nufenen wurde ich schon nervös, da ich unbedingt das Zeitlimit bis Airolo schaffen wollte. Meine Beine wollte Anfangs nicht so, wurden dann aber zum Glück besser. Dafür liefen die Abfahrten richtig gut, muss mich ja mal selbst loben!!!

Zeitlimit gut geschafft, dann nette Männer suchen, zum Windschatten fahren. Am Lukmanier waren`s ca. 30° und Sonnenschein, sehr kraftraubend! Im Gegensatz zum letzten Jahr, habe ich diesmal lange Pausen gebraucht, wahrscheinlich weil mir dieses Jahr krankheitsbedingt die Langstrecken fehlen, mein Rücken schmerzte sehr und die Finger wurden langsam taub.

Aber egal, bis zum Susten lief es gut, ich war auch zeitlich gut dabei. Leider haben, warum auch immer, meine Pedale gestreikt, ich konnte nicht mehr richtig ein- und ausklicken. Den kompletten Sustenpass bin ich “einseitig” gefahren, d.h. nur mein rechte Fuß war eingeklickt, links ging nix mehr, das hat Kraft gekostet...und auch Zeit.

Die Abfahrt nach Meiringen verlief gut, leider bin ich bei einem kleinen Gegenanstieg wider erwarten mit dem linken Fuß eingeklickt, kam aber nicht mehr raus! Noch im Ziel bin ich umgefallen, fest eingeklickt...ausgerechnet auf die linke Hand! Das waren Schreckensminuten, da die Finger noch immer taub waren und ich im ersten Moment kein Gefühl in der Hand hatte. Aber der Bruch scheint komplett verheilt zu sein, kleiner blauer Fleck und Kratzer am Rad! Ärgerlich!

Timo und Papa haben mich bereits erwartet.  Danke!

Insgesamt kann ich zufrieden sein, immerhin war ich 45 Minuten schneller als im Vorjahr, trotz der Trainingsdefizite!

Licht und Schatten in der Schweiz!

Ja ihr seht richtig auch ich war am Start des Alpenbrevet. Hier mit meinem Mitstreiter Tom am Grimselpass. Wir lernten uns an Pfingsten in Bimbach beim Rhön Rad Marathon kennen.

Ich fühlte mich gut an dem Morgen, es war noch angenehm von den Temperaturen was sich aber noch ändern sollte.

Also ging es Seite an Seite mit Tom in den ersten Pass. Tina sahen wir nur noch kurz und weg war Sie. Die ersten beiden Pässe gingen wirklich gut. Auch das Zeitlimit in Airolo schafften wir.

Und ab da stieg der Thermometer. Den Größten Teil der Strecke zum Lukmanier fuhren Tom und ich zu Zweit, bei Gegenwind,. Erst auf den letzten Kilometern fanden wir eine gute Gruppe.

Am Anstieg musste ich den 30° Tribut zollen. Ich verabschiedete mich von Tom der sich gut füllte und den Marathon Super Finishte, und das Leiden für mich begann.

Schnell waren meine Wasservorräte aufgebraucht. Mir ging es echt besc…… !

Doch ich schaffte es,auf den Pass, oben bei der Verpflegungsstelle gab es nicht mehr viel. Mit Gemüsebrühe versuchte ich meinen Salzhaushalt wieder auszugleichen und machte mich auf die Abfahrt.

Ich erholte mich zwar wieder etwas aber im Oberalppass musste ich nach ca. 200km und 5000hm die Segel streichen und wurde vom Besenwagen aufgelesen. Das tat zwar weh, war aber im nachhinein wohl das richtige.

EINS IST KLAR, ES IST NOCH NICHT ALLER TAGE ABEND!

DA IST NOCH EINE RECHNUNG OFFEN……..



So, ich bin wieder zurück.

Mein Handgelenk ist halbwegs geheilt...jetzt ist es an der Zeit ordentlich Gas zu geben!

Da Timo keinerlei Berichte schreibt, muss ich mich wohl endlich zurückmelden. Pfingsten fährt man in Bimbach- so auch Timo, er kann echt zufrieden sein, 240km und 4400hm!!! Kurz darauf in Nauders Start beim 3-Länder-Giro. Eine Stunde schneller als im Vorjahr, natürlich war Timo nicht zufrieden!

Ich war Spielerfrau-Horror, dass will ich nicht nochmal mitmachen: im Zieleinlauf auf Angehörige und Freunde warten. Total anstrengend, da man immer Angst hat und hofft, dass alles gut geht...aber es ist alles gut gelaufen!

Seit einer Woche sitze ich wieder auf dem Rennrad. Am Samstag (09.07.11) waren wir zu “Eingewöhnung” in der Rhön: 200km und 4000hm, es war der absolute Kampf für mich, Wind wäre ja noch ok gewesen, aber wir hatten Sturm (von vorne!), Durchschnittstemperatur von 27°! Aber es ist alles gut gelaufen, am Abend ein Coolpack auf die Hand und weiter geht’s...wird schon wieder werden. Schließlich sind noch einige große Events geplant.

Sonntag, 15.05.11 Eselsweg

Leider werde ich vorerst nicht mehr so oft berichten können, glaube nicht, dass meine Ausflüge auf der Rolle wiklich interessieren!

Am Sonntag früh 5 Uhr war die Nacht rum, da wir (Timo, Papa, Jimmy und ich) mit dem Zug nach Schlüchtern gefahren sind um den Eselsweg mit den Bikes zu fahren. Es war zwar ziemlich kühl, aber schön. Anfangs ist auch alles prima gelaufen. Dummerweise bin ich nach halber Strecke am Berg gestürzt, anfangs dachte ich, geht schon wieder, ein fester Verband und rauf auf`s Rad...nein leider runter vom Berg... zu Fuß! Mein Handgelenk wollte nicht so, wie ich es gerne hätte. Netterweise holte mich Linda ab und verbrachte ihren Sonntag Mittag mit mir in der Notaufnahme. Die Männer sind die schöne Tour zu Ende gefahren.

Jetzt habe ich einen Gips für mindestens 4, eher 6 Wochen. Das wird eine echte Geduldsprobe!

07.05.2011 -Waldkatzenbach Marathon-

2 Tage nach meinem ersten Rennen der Saison 2011 liege ich auf der Couch und lasse einen der anstrengensten Tage meiner "Radkarriere" Revue passieren!

Das Wetter war bombastisch, beinahe sogar etwas zu trocken, bzw. zu staubig.

Ziemlich aufgeregt ging ich an den Start, immerhin war es das erste Rennen für diese Saison und die Erwartungen waren hoch. Leider kämpfte ich Anfang der Woche mit einem "Grippeanflug", dachte aber ich sei wieder fit. Der Start verlief gut, doch schon am ersten Berg merkte ich (vor allem meine Beine), das mir etwas Sauerstoff fehlte. Aber egal, es lief halbwegs, leider waren gleich am Anfang viele Stürze, trotz den extrem trockenen Verhältnissen.

Timo wartete geduldig jede Runde auf mich und versorgte mich mit Trinkflaschen, die ich mal im Fahren, mal im Laufen (aufgrund den Krämpfen in den Beinen) entgegennahm! Doch so leicht wollte ich nicht aufgeben, ich fuhr die 4 Runden (ca. 68km, 1400hm).

Das ich trotz allem noch den dritten Platz in meiner Altersklasse belegte, wunderte mich wirklich, natürlich war ich auch froh. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller gewesen, gar nicht erst an den Start zu gehen, meine Beine schmerzen immer noch sehr...aber wer mich kennt, kennt auch mein Motto: nur wenns weh tut, machts Spaß. Außerdem habe ich mich so auf den Tag gefreut und wollte einfach an den Start gehen und auch endlich mal mein neues Rad testen.

Danke auch an Familie Grulich, die geduldig auf meinen Zieleinlauf warteten und natürlich an Timo, der mit mir gelitten hat.



Und es geht schon wieder los!

08.01.2011 Ride-Der Eisbär Kitzingen

Das Jahr ist gerade mal 8 Tage alt...und wir haben schon den ersten Marathon hinter uns.

Bis Mitte der Woche, dachten wir noch, dass könnte den Eisbär vom letzten Jahr noch toppen! Noch mehr Schnee, noch kälter...aber es kam anders!

Ab Donnerstag wurde es warm und der Schnee floss dahin. Aber nichts desto trotz standen wir am Samstag um neun Uhr am Start und gingen auf die 75km Strecke des "Ride der Eisbär" Diesmal wurden wir weniger von Schnee als von Wassermassen behindert! Wenigstens nlieb es von oben Trocken, nach und nach wurde der Himmel blau und die Sonne kam heraus. Die noch verbliebenen Schneereste verwandelten sich zum gefährlichen Glatteis, so dass auch einige Schiebe, - und Rutschpassagen dabei waren. Auf dem Schwannberg war noch reichlich Schnee vorhanden, der aber so naß und schwer war und damit zum Teil auch unfahrbar.

Aber alles in allem war es wieder eine, zwar anstrengende und schmutzige (dieser Jahr wohl eher Saubär als Eisbär!), Veranstaltung. Die Streckenkontrollen durch Quads waren perfekt, obwohl auch diese auf dem Glatteis ihre Probleme hatten. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, großes Lob an die Küche in Iphofen, die Suppe war super! Das Einfahren auf dem roten Teppisch in die Sickergrundhalle war der krönende Abschluß! Der Organisator Dieter Göpfert begrüßte jeden Finisher persönlich.

Wenn es am 07.01.2012 wieder heißt - Überwinde den Faulbär, komm zum Eisbär! Sind wir auf auf jeden Fall wieder mit dabei!

By Karlheinz Kessler Lebe Deine Träume

Wir Sind...

....Tina und Timo Büttner

 

Danke an...

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