Rad Am Ring 2018

Beitrag vom 30.07.2018 07:57 in 2018 , Abenteuer

Noch etwas müde sitze ich auf dem Sofa und nehme ein basisches Fußbad (an dieser Stelle vielen Dank an M.REICH und seine basischen Produkte) in der Hoffnung, dass sich meine Beine schnell erholen... Ich lasse das letzte Wochenende Revue passieren, ja es war der Hammer! Aber jetzt mal von Anfang an: letzten Freitag ging es in Richtung Nürburgring. Wie bezogen unsere Parzelle und nach und nach trudelten unsere Freunde ein. Immerhin waren wir drei 2-er Teams - Gregor und Danny mit ihrer Betreuerin Kaddy. Sören und André, Timo und ich mit unserer Betreuerin Carina (Herzlichen Dank, du warst wieder klasse).

Außerdem kurzentschlossen Patrick, der die 75km unter die Reifen nahm (Klasse Leistung) mit Nina und Jack, der radfahrerliebende Hund!
Nachdem alle ihr Camp aufgebaut hatten, drehten wir eine kleine Runde mit den Rädern und begrüßten Freunde, die man halt immer bei solchen Events trifft! ;-)

Eigentlich wollten wir "Vorschlafen", aber wie das so ist, wirklich früh gehts nicht ins Bett und lange geschlafen wird dann doch auch nicht.
Aber egal, den nächsten Morgen ließen wir gechillt angehen.
Start war ja erst um 12.43 Uh. Timo, Sören und Danny gingen zuerst an den Start.
Kurz davor hieß es für Patrick GO!
Petrus meinte es nicht wirklich gut, pünktlich zum Start zog ein zum Glück nur leichteres Gewitter über die Rennstrecke!

Zum Glück wurde die erste Hälfte, mit der Abfahrt in der das Feld noch eng zusammen ist und bei der in der Fuchsröhre um die 100KM/H gefahren werden, auf trockenen Asphalt gefahren. Im Aufstieg zur Hohen Acht wurde es dann nass und Timo musste die zweite Abfahrt im Regen unter die Reifen nehmen.

Als es dann das 2. mal ab Breitscheid bergauf ging war es zwar von oben trocken, doch der Dampf, der vom heißen Asphalt aufstieg machte den Aufstieg zur Hohen Acht zur Fahrt durchs Dampfbad.
Als der erste Wechsel nach 2 Runden von Timo für mich anstand, war die Straße wieder fast trocken...Glück gehabt, denn so sollte es auch bleiben.

Aber bei aller Freude über das Sommerwetter machte die Hitze uns zu schaffen und es hieß trinken, trinken,  trinken nicht das uns das einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie wechselten wie im letzten Jahr auch immer nach 2 Runden...es lief relativ, wobei die Hohe Acht immer höher wurde!!!

Die Zeit verging jetzt im Nachhinein relativ schnell, wenn die Pausen auch nicht wirklich lange waren. Wir waren schneller als letztes Jahr... und fuhren konstant unser Ding.
Etwas nervig war der Wind, aber auch den kannten wir ja schon.
Carina kümmerte sich wieder super um uns, es fehlte an nix.
Schön war auch, dass in diesem Jahr immer ein paar Leute am Camp waren, mit einer größeren Gruppe ist es wirklich lustig.
Ich hatte wieder die Ehre in den Sonnenunter- und auch Aufgang zu fahren!
Beim Wechsel in der Nacht hatten wir ausgemacht das wir mit blinkendem Licht Richtung Camp kommen das man uns gleich erkennt.
Beim letzten Wechsel in der Dunkelheit kam Timo aber ohne Licht.
Schrecksekunde für ihn auf der letzten Runde in der Dunkelheit, gerade als er sich über die Kuppe der Hohen Achte quälte, verabschiedete sich sein Vorderlicht und es waren ja noch 10 km bis zum Camp. Im Mondlicht und im Licht der anderen Radler ging es dann zurück zum Wechsel.
Wie heißt es doch immer, die Strecke bin ich schon so oft gefahren die könnt ich Blind fahr`n, gesagt getan!
Bei meinem Vorletzten Wechsel mit Timo (ich freute mich schon, dass ich nur noch 2 Runden hatte), rief er mir bevor er durchstartete nur zu: jeder noch 2 Runden am Stück, dann nochmal 1er Wechsel!
Oh shit, dass hatten wir davon, dass wir schneller waren...diesmal hieß es für uns beide 13 Runden!
Und so machten wir es auch.
Am Ende sind wir in den 24 Stunden 26 Runden gefahren.
D.h. 674,4 km und 12.842 hm und konnten uns damit einen 9. Platz in der Top Ten der Männer 2-er Teams sichern.
In unserer Altersklasse der Männer reichte es sogar für den 2. Platz!
Damit sind wir super zufrieden.
Auch unsere Freunde Patrick, Danny und Gregor waren sehr erfolgreich und für André und Sören sprang sogar ebenfalls ein Treppchenplatz heraus. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Danke an Peter & das ganze Grofa Team, alle die mitgefiebert haben und an alle die mit uns das Wochenende verbracht haben!
Christine, Volker, Sascha, Uwe, Holger, Andreas, Jan, Rudolf und alle die wir jetzt vergessen haben es war schön Euch mal wieder getroffen zu haben!
Danke ihr alle habt es wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!


 


Es war wieder ein tolles Event...und eines ist schon jetzt klar: im nächsten Jahr wollen wir uns mal an die Königsdisziplin wagen!