Granfondo Campagnolo Roma 14.10.18

Letzten Freitag ging es ab in den Flieger Richtung Bella Italia,  genauer gesagt Richtung Rom. 

Bewaffnet mit Handgepäck und Radkoffer. 
Unser Ziel war der Granfondo in Rom, knapp 120km und 1800hm.
Bei äußerst angehmen Temperaturen kamen wir Freitag Abend an, wir hatten ein wirklich schönes Appartement in der Altstadt gefunden, perfekt für uns und unsere Räder. 
Nach einem schönen Abend mit Pizza und leckerem italienischem Rotwein fielen wir müde ins Bett.
Am nächsten Morgen gingen wir erstmal zur Startnummernausgabe. 
Auf dem Gelände war die Hölle los, ein richtiges Rad - Village war da aufgebaut, es gab viel zu sehen und auch die ein oder andere farblich geile Socke zu kaufen. 
Danach war, zumindest für mich, Nervenkitzel pur angesagt: mit den Rennrädern inmitten durch den Stadtverkehr.  
Pulsspitzen, aber gleichzeitig ein tolles Gefühl durch die Stadt zu rasen. 
In Deutschland hätte ich mich das nie getraut, aber die Italiener sind so entspannt, kurzes Handzeichen und schon hat man freie Fahrt.  Wahnsinn! 
Mit dem Rad am Colosseum vorbei, tolle Kulisse. 
 

Am Sonntag morgen klingelte dann um fünf Uhr der Wecker. Ja, wie immer: warum machen wir eigentlich den Sch...? 
Aber Espresso und Brüsli ( ja lieber Marcus, extra M.Reich Abfüllung - Danke) besänftigen schnell. Schnell in die Radklamotten, Bedingung für die Wertung war das einheitliche Gf Roma Trikot, nicht sehr passend zu unserer RidePunkx Hose ;-) aber auch sehr schön.  
In der Dämmerung ging es zum Start, man sah sie nicht, doch man hörte sie, die Italiener! 
Der Startschuss fiel um 7.15 Uhr. 
Weit über 2000 Starter drehten erstmal eine Runde durch die Stadt und am Colosseum vorbei, bis die eigentliche Zeitnahme begann. 
Timo legte ein ordentliches Tempo vor und ich hielt mich direkt hinter ihm. Ein Hoch auf unsere Räder. Domane und Silque einfach perfekt für diese Straßenverhältnisse! Was die alles schlucken mussten! 
Insgesamt gab es 4 kurze Wertungssegmente, 3x am Berg und einmal in der Ebene. 
Wir versuchten die komplette Strecke mit Spannung und schnell zu fahren und gaben nicht so viel auf die Extrawertung. 
Es lief gut, Timo supportete mich perfekt, klasse Teamarbeit. 
Die letzten Kilometer fuhren, besser folgen wir nahezu in Richtung Ziel, zusammen mit unseren italienischen Freunden Dario und Fausto. 
Nach 3 Stunden 36 Minuten waren wir zufrieden im Ziel. 
Ehrlich gesagt waren wir beide beim Blick auf die Ergebnisliste etwas enttäuscht: es gab wohl nur eine Wertung der 4 Segmente. Shit. 
Hätten wir besser vorher mal lesen sollen, dann wären wir die Segmente halt Vollgas gefahren! 
Aber egal, wir waren zufrieden. Ein 6. Platz in meiner Altersklasse und Platz 19 für Timo waren ja ok. 
Jetzt hieß es Dolce Vita bei strahlendem Sonnenschein und sogar ein Kamikaze Abstecher mit den Rädern durch die Stadt ans Meer war drin! 
Dann kam die Mail, die irgendwie nochmal alles veränderte: unser Freund Toni aus Meran schrieb eine Mail, dass auch er den Gf gefahren sei und gratulierte zu unsrer Leistung. 
SCHADE TONI, hätten wir das gewusst, hätten wir uns doch mal wieder getroffen. 
Da wir uns beide wunderten, wie er uns in der Ergebnisliste gefunden hatte, schauten wir doch nochmal...und BÄÄÄÄÄMMMM es gab doch eine Gesamtwertung: ich wurde 2. Frau in der Gesamtwertung und 1. in meiner Altersklasse.  
Timo wurde 20. in  seiner Altersklasse!!!
Wie geil ist das denn, genauso hatten wir uns den Saisonabschluss vorgestellt.
Alles in allem ein tolles verlängertes Wochenende, auch wenn die ewige Stadt doch schön sehr voll und das Shoppen sehr anstrengend war. 
Danke Timo für deinen Support, ohne dich hätte ich das Tempo nicht halten können! 

Benefizlauf Aktion-MainHerz 21.09.18

Laufen ist gut und Laufen für ein guten Zweck noch viel besser!

 

Letzten Freitag fand zum ersten mal der Benfizlauf der Aktion-MainHerz in Bürgstadt statt.

Es galt möglichst viele Runden auf der 400m langen Tartanbahn zu Laufen.

Pro Runde bekam man ein grünes Armbändchen, die am Ende gezählt wurden.

Pünktlich um 16.00 Uhr zum Start kam der erste richtige Wolkenbruch, ja genau Regen war bitter nötig, aber hätte ja auch zu einem anderen Zeitpunkt sein können ;-) Egal wir zogen im strömenden Regen und Wind unsere Runden.

Der Benfizlauf war trotz des Wetters gut besucht.

Irgendwann fing dann auch eine Live Band an, das tat gut, ein wenig die Monotonie abzulenken!

Ich merkte schon bald, dass der Untergrund der Tartanbahn so gar nicht meins war, mir schmerzten sämtliche Gelenke.

Deshalb zog ich es vor nach 71 Runden und 30km aufzuhören.

Timo lief unbeeindruckt weiter und weiter...ohne Worte was er da wieder ablieferte.

Erst nach 105 Runden und einem Marathon auf der Uhr gab er sich zufrieden.

Chapeau!!!

 

Die Veranstalter waren überwältigt von der Resonanz und die erreichten Runden des Laufes, schnell mussten noch Sponsoren gesucht werden...

Alles in allem ein gelungenes Event bei dem hoffentlich Kinderaugen zum Leuchten gebracht wurden ;-)

 

Eine für alle, alle für Kaddy!

Gelita Trail Marathon - Halftrail- 16.09.18 Die Idee beim Gelita Trail teilzunehmen kam recht kurzfristig.
Für meine Freundin Kaddy stand der Halftrail als Premiere auf dem Plan und ich dachte eine Überraschung vor Ort mit einer spontanen Teilnahme wird ihr Freude bereiten.
Zuvor sprach ich noch mit Nina, die Spontanität in Person, sie war ebenfalls begeistert und meldete sich umgehend an...
Gesagt, getan!
Der supernette Shuttleservice Nina und Johannes holte mich Sonntag früh bei Kaiserwetter ab. Hier nochmal DANKE!
Timo saß bereits auf dem Rennrad, ebenfalls auf dem Weg nach Heidelberg.

Wir waren zeitig da und warteten auf Kaddy, die gemeinsam mit Danny fuhr.
Endlich, Dank unserer pinkfarbenen Kleidung erkannten wir die zwei.
Nina und ich überraschten Kaddy, sie war glücklich. Genauso hatte ich es mir gewünscht.
Jetzt stand unserem Mädels Run nix mehr im Weg.
Danny war sowieso kurz nach dem Startschuß weit vorne verschwunden. An dieser Stelle Glückwunsch zu deinem Finish!
Es ging schnell zur Sache, die erste fiese Steigung...na, ja immerhin mussten wir ja knapp über 1000 Höhenmeter auf die 30km bewältigen.
Mal Trail, mal Schotter ging es in Richtung Thingstätte, eine wirklich beeindruckende Kulisse.
Wir kämpften uns voran, mal laufend, mal gehend... vor allem aber wollten wir Kaddy`s Schweinehund bekämpfen und das ist uns gelungen.
Wir waren ein echt tolles Team.

Besonders motivierend waren auch Johannes und Timo, die immer wieder an der Strecke standen und uns anfeuerten. Jungs, vielen Dank für euren Support!
Nach der 3. Verpflegung wurde es zäh, wir mussten kilometerlang auf monotonem Schotter laufen (ein wenig mehr Trailanteil wäre hier echt super gewesen) bis es endlich wieder runter an den Neckar ging um nach der 4. Verpflegung die letzten Höhenmeter in Angriff zu nehmen. Dort war auch wieder ordentlich Trailanteil.
Gemeinsam liefen wir, das Ziel schon in greifbarer Nähe. Kaddy kämpfte sich tapfer durch.
Dann endlich...die Marathonläufer mussten links abbiegen zur Himmelsleiter hinauf und wir durften rechts die Himmelsleiter runter.
Ok ehrlich gesagt, wäre ich lieber hinauf, denn runter war bei diesem verblockten Trail auch nicht ohne.
Aber auch das schafften wir, danach ging es vorbei an einem tollen Publikum Richtung Altstadt.
Wir konnten den Sprecher am Zieleinlauf schon hören, die letzten Meter...
Im Ziel warteten bereits Timo, Johannes und Danny. Die Qual war vergessen!
Kaddy du hast es geschafft, kannst stolz auf dich sein!
Mädels es war mir ein Vergnügen gemeinsam mit euch die Trails zu rocken...und nächstes mal wird oben links abgebogen ;-)

 

Die Hölle von Q

Alles außer Triathlon...so war unsere Devise. Umso merkwürdiger, was uns da im letzten Jahr geritten hatte, als wir uns für die Mitteldistanz " Die Hölle von Q" anmeldeten.
Aber wir waren motiviert.
Im Februar fingen wir Dank Volkers Hilfe an Schwimmen zu lernen.
Lieber Volker hier nochmal vielen Dank, ohne deine Hilfe und Motivation hätten wir wahrscheinlich aufgegeben!

Die Optik passte schnell: im neuen Neo und Tria-Anzug (selbstverständlich im tinauntimo.de Design) sahen wir von Anfang an gut aus! Ganz zu schweigen von unserem Auflieger fahren :-)
Das Training wurde zäh.
Schwimmen entwickelte sich nicht zu unserer Paradedisziplin und schnell wurde klar: irgendwie durchziehen ohne zu ertrinken!

Und dann war es auf einmal schon Ende August und wir mussten uns mit sehr gemischten Gefühlen und beladenem Truck auf den Weg in den Harz, bzw. in die Hölle machen.  

Wir fanden einen schönen Campingplatz in Thale, dort befand sich auch die 2. Wechselzone.
Am Samstag kamen auch Nicole und Sören, die als Mixed Staffel gemeldet waren. Euch 2 vielen Dank für den netten Shuttle, wir werden uns revanchieren!

Gemeinsam holten wir die Startunterlagen, brachten Räder und Laufsachen in die Wechselzonen.
Am Abend noch eine Pizza to Go und zum Brifing.
Am liebsten hätte ich auf der Stelle umgedreht.
So eine Schnapsidee.  
Aber es gab kein Zurück mehr...am nächsten Morgen krabbelten wir um 4 Uhr aus dem Dachzelt.  Kaffee, Brüsli und ne Menge Angst! Was würde da wohl auf uns zukommen?

 

Mit Nicole und Sören fuhren wir nach Ditfurt an den See.
Nochmal ein kurzer Blick auf die Räder, alles noch an Ort und Stelle.
Neo's an, neue "Hölle" Schwimmhaube auf und dann ging es schnell ins Wasser.
Für mich weniger schnell. Das weniger schnell blieb auch.
Timo hatte schnell einiger Meter Vorsprung und ich kämpfte ganz hinten mit drei Mitstreiter.  
Immerhin schaffte ich die knapp 2000m in 54 Minuten, da befand sich Timo schon auf dem Rad um zu Ballern!
Das mit der Wechselzone lief auch noch nicht ganz so schnell, noch etwas planlos schälte ich mich aus dem Neo und rein in die Radschuhe.
Als ich dann auch endlich loskam, hieß es Aufholen.

Die ersten 30 relativ flachen Kilometer waren sehr zäh, doch das Publikum an der Strecke feuerte mich an. Danke.
Der Hammer was da schon an der Strecke los war! Die Strecke perfekt abgesichert von Helfern, Polizei und sogar die Bundeswehr war dabei.
Und alle machten eine Hammerstimmung!
Erst als es an die Höhenmeter ging, kam meine Chance. Die erste 10km Steigung auf die Roßtrappe liefen super und ich begann einzusammeln.
jetzt in die Abfahrt nach Thale vor der alle gewarnt haben, steil und schlechter Belag, mit meinem Silque kein Problem. In Thale ging es erst mal am Stadtrand entlang und dann rein in den Hexenkessel an der Wendeschleife für letzten beiden Runden!
Was für eine Stimmung mit Musik, Moderator und Jubel, das motivierte zusätzlich.
Den langen Anstieg nach Friedrichsbrunn mussten wir 2x fahren.
So konnte ich auch Timo einmal bergab und einmal bergauf zuwinken.
Es ging ihm super! Gut zu wissen.

Die 2. Wechsselzone lief flüssiger.
Helm ab, in die Laufschuhe und ab auf den Halbmarathon.
Eine wirklich sehr schöne Laufstrecke erwartete uns, kaum Teer, schöne kleine Trails. Aus Thale raus ging es am Campingplatz vorbei, dann raus auf die Trails Richtung Teufelsmauer, alle 3 Kilometer Verpflegung und immer Stimmung an der Strecke! Nach ungefähr der Hälfte der Strecke wurde es Laut, der nächste Hexenkessel war erreicht, an der Verplegungsstelle Marienhof war richtig Stimmung mit Moderator und Musik.
Dann wurde es erst mal ruhiger nach dem ganzen auf und ab ging es erst mal Fach auf einem schönen Trail entlang der Bode Richtung Ziel. Als wir den Stadtrand Quedlinburg erreichten ging es nochmal zur Sache, es fing an zu nieseln und auf dem Kopfsteinpflaster wurde es rutschig aber egal gleich geschafft!  Auch hier Stimmung an der Strecke, hoch auf den Schlossberg zum Wendepunkt und wieder runter und dann durch die Gässchen Richtung Marktplatz und Ziel!
Im Zieleinlauf in Quedlinburg wurde ich von Timo, Sören und Nicole (herzlichen Glückwunsch zu eurem Sieg bei der Mixed Staffel, großes Kino!) empfangen.

Timo rockte das Ding unter 5 1/2 Stunden und kam als 28er im Ziel an.
In seiner Altersklasse wurde er 5.!!! Super Sache, bin stolz auf dich.
Ich möchte mich auch mich beschweren. In knapp unter 6 Stunden kam ich als 4. Frau ins Ziel und wurde in meiner AK 2.
Abgesehen vom Schwimmen ein richtig geiles Event. Unmengen freiwilliger Helfer, die alle mit Herzblut bei der Sache waren. Danke, dass wir durch die Hölle gehen durften.

 

Nochmal machen? Mhhhh die berühmte "drüber schlafen Nacht" hat immerhin aus einem "never ever" ein " vielleicht sollten wir auch im Winter mal Schwimmen gehen" gemacht....

Rad am Ring 2018

Noch etwas müde sitze ich auf dem Sofa und nehme ein basisches Fußbad (an dieser Stelle vielen Dank an M.REICH und seine basischen Produkte) in der Hoffnung, dass sich meine Beine schnell erholen...
Ich lasse das letzte Wochenende Revue passieren, ja es war der Hammer!
Aber jetzt mal von Anfang an: letzten Freitag ging es in Richtung Nürburgring. Wie bezogen unsere Parzelle und nach und nach trudelten unsere Freunde ein.
Immerhin waren wir drei 2-er Teams - Gregor und Danny mit ihrer Betreuerin Kaddy.
Sören und André, Timo und ich mit unserer Betreuerin Carina (Herzlichen Dank, du warst wieder klasse).
Außerdem kurzentschlossen Patrick, der die 75km unter die Reifen nahm (Klasse Leistung) mit Nina und Jack, der radfahrerliebende Hund!
Nachdem alle ihr Camp aufgebaut hatten, drehten wir eine kleine Runde mit den Rädern und begrüßten Freunde, die man halt immer bei solchen Events trifft! ;-)

Eigentlich wollten wir "Vorschlafen", aber wie das so ist, wirklich früh gehts nicht ins Bett und lange geschlafen wird dann doch auch nicht.
Aber egal, den nächsten Morgen ließen wir gechillt angehen.
Start war ja erst um 12.43 Uh. Timo, Sören und Danny gingen zuerst an den Start.
Kurz davor hieß es für Patrick GO!
Petrus meinte es nicht wirklich gut, pünktlich zum Start zog ein zum Glück nur leichteres Gewitter über die Rennstrecke!

Zum Glück wurde die erste Hälfte, mit der Abfahrt in der das Feld noch eng zusammen ist und bei der in der Fuchsröhre um die 100KM/H gefahren werden, auf trockenen Asphalt gefahren. Im Aufstieg zur Hohen Acht wurde es dann nass und Timo musste die zweite Abfahrt im Regen unter die Reifen nehmen.

Als es dann das 2. mal ab Breitscheid bergauf ging war es zwar von oben trocken, doch der Dampf, der vom heißen Asphalt aufstieg machte den Aufstieg zur Hohen Acht zur Fahrt durchs Dampfbad.
Als der erste Wechsel nach 2 Runden von Timo für mich anstand, war die Straße wieder fast trocken...Glück gehabt, denn so sollte es auch bleiben.

Aber bei aller Freude über das Sommerwetter machte die Hitze uns zu schaffen und es hieß trinken, trinken,  trinken nicht das uns das einen Strich durch die Rechnung macht.
Wie wechselten wie im letzten Jahr auch immer nach 2 Runden...es lief relativ, wobei die Hohe Acht immer höher wurde!!!

Die Zeit verging jetzt im Nachhinein relativ schnell, wenn die Pausen auch nicht wirklich lange waren. Wir waren schneller als letztes Jahr... und fuhren konstant unser Ding.
Etwas nervig war der Wind, aber auch den kannten wir ja schon.
Carina kümmerte sich wieder super um uns, es fehlte an nix.
Schön war auch, dass in diesem Jahr immer ein paar Leute am Camp waren, mit einer größeren Gruppe ist es wirklich lustig.
Ich hatte wieder die Ehre in den Sonnenunter- und auch Aufgang zu fahren!
Beim Wechsel in der Nacht hatten wir ausgemacht das wir mit blinkendem Licht Richtung Camp kommen das man uns gleich erkennt.
Beim letzten Wechsel in der Dunkelheit kam Timo aber ohne Licht.
Schrecksekunde für ihn auf der letzten Runde in der Dunkelheit, gerade als er sich über die Kuppe der Hohen Achte quälte, verabschiedete sich sein Vorderlicht und es waren ja noch 10 km bis zum Camp. Im Mondlicht und im Licht der anderen Radler ging es dann zurück zum Wechsel.
Wie heißt es doch immer, die Strecke bin ich schon so oft gefahren die könnt ich Blind fahr`n, gesagt getan!

Bei meinem Vorletzten Wechsel mit Timo (ich freute mich schon, dass ich nur noch 2 Runden hatte), rief er mir bevor er durchstartete nur zu: jeder noch 2 Runden am Stück, dann nochmal 1er Wechsel!
Oh shit, dass hatten wir davon, dass wir schneller waren...diesmal hieß es für uns beide 13 Runden!
Und so machten wir es auch.
Am Ende sind wir in den 24 Stunden 26 Runden gefahren.
D.h. 674,4 km und 12.842 hm und konnten uns damit einen 9. Platz in der Top Ten der Männer 2-er Teams sichern.
In unserer Altersklasse der Männer reichte es sogar für den 2. Platz!
Damit sind wir super zufrieden.
Auch unsere Freunde Patrick, Danny und Gregor waren sehr erfolgreich und für André und Sören sprang sogar ebenfalls ein Treppchenplatz heraus. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Danke an Peter & das ganze Grofa Team, alle die mitgefiebert haben und an alle die mit uns das Wochenende verbracht haben!
Christine, Volker, Sascha, Uwe, Holger, Andreas, Jan, Rudolf und alle die wir jetzt vergessen haben es war schön Euch mal wieder getroffen zu haben!
Danke ihr alle habt es wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

 


Es war wieder ein tolles Event...und eines ist schon jetzt klar: im nächsten Jahr wollen wir uns mal an die Königsdisziplin wagen!

 

Trek World 2019

Am Samstag hieß es wieder: auf zur standesgemäßen Anreise zur Trek World nach Ulm.
Wie bereits in den letzten 2 Jahren sind wir auch dieses Jahr mit den Rädern angereist.
Timo hat eine wirklich tolle Strecke gewählt, klar die 300km vom letzten Jahr mussten überboten werden: es standen knapp 330km auf dem Programm!
Also ging es früh bei angenehm warmen und noch trockenen Verhältnissen los...die ersten 100km durften wir im trocken fahren, nur der Wind, immer schön von vorne, fing an zu nerven. Die erste Hälfte der Strecke verlief bis Wertheim Flach auf dem Maintal Radweg bis Wertheim, dann ging es wellig auf dem Taubertalradweg bis Rotenburg ob der Tauber. Ab dann ging es auf die Straße und Pünktlich dazu wurde der Regen Stärker und dann war es an der Zeit, die Regenjacke anzuziehen...diese mussten wir auch nicht mehr ausziehen ?
Zum Glück verlief die Strecke fast nur auf kleinen Verkehrsarmen Sträßchen immer auf und ab Richtung Süden, so das wir uns nicht noch zusätzlich mit den Autos Rumschlagen mussten.
Aber wie heißt es so schön: Spaß ist, was du draus machst! Also fuhren wir halt ca. 120km im Regen, bis es dann endlich nur noch tröpfelte!

Die Strecke war wirklich top, müssen wir unbedingt bei besserem Wetter wiederholen ?
Egal, die Badewanne im Hotelzimmer entschädigte schnell, danach ein gutes Essen und müde ins Bett. Der viele Regen und Wind zehrte schon!
Nach einem leckeren Frühstück ging es gestärkt in den 1. Messetag.
Wir wechselten zwischen Showroom, Präsentationen und kleinen Testfahrten.
Ein Highlight ganz klar das neue Madone Disc.
Den Abend verbrachten wir mit all den netten Leuten, die wir fast alle leider nur einmal im Jahr sehen, mit Barbecue und Livemusik!
Pünktlich zum EarlyBirdRide klingelte der Wecker und wir durften das neue Madone testen, oh ja es ist schnell und auch komfortabel, die Bremsen der Hammer! Danke war ne geile Ausfahrt.
Danach nochmal lecker Frühstücken ( hier gibt es immer das weltbeste Birchermüsli?) und nochmal nen halben Tag auf die Messe und dann wieder Richtung Heimat...
Alles in allem ein sehr schönes Wochenende mit netten Leuten, freuen uns schon aufs nächste Jahr...Anreise hoffentlich mit dem neuen Madone ?

 

MTUT 2018 - 64km und 1700hm

Gestern war es wieder soweit, der Maintal Ultratrail stand vor der Tür!
Jetzt liege ich mit den schweren Beinen nach oben im Liegestuhl und lasse die letzten zwei Tage Revue passieren:
Freitag Mittag ging es los mit unserem Truck nach Veitshöchheim, um unsere Startunterlagen für den diesjährigen MTUT abzuholen.
Wir mussten nicht großartig darüber sprechen, unsere Laune gab sofort zu verstehen, dass wir beide mit sehr gemischten Gefühlen an die Sache gingen. Wir wussten unsere Vorbereitung war sehr mager, nicht mal 500km dieses Jahr gelaufen, kaum auf Trails und dann so ne Nummer, dazu immer wieder Timos Knieschmerzen und auch der Knöchel gab keine Ruhe...
Egal den Freitag ließen wir gemütlich in unserem Dachzelt auf einem urigem Weingut zu Ende gehen.
Am nächsten morgen fühlten wir uns gut, völlig stressfrei machten wir uns startklar.
Kurz nach halb Sieben ging es durch die kontrolle der Pflichtausrüstung (ErsteHilfepaket, 1 Liter Wasser & Handy mit Notfallnummer mussten dabei sein), zum Briefing. Dieses Jahr waren deutlich mehr Läufer am Start da dieses Jahr beim MTUT die Deutschen Meisterschaften im Ultralauf ausgetragen wurden.
Um 7 Uhr fiel der Startschuss.

Da war es wieder das gefürchtete Schild: „noch 60km“ ? Motivation oder doch Demotivation?
Es lief recht gut, essen und vor allem viel trinken bei der Hitze hatten wir gut im Griff. Bergab machten sich schnell die Oberschenkel bemerkbar, oder besser gesagt, das mangelnde Training! Selbst dran Schuld!
Schrecksekunde nach ca 25km. Timo hat sich eine Wurzel in den Schuh gestochen, konnte sich geschickt abfangen. Schuh kaputt, knapp am Fußzeh vorbei! Glück gehabt!
Weiter ging’s.
Nach nem Marathon in etwa hat’s mich dann erwischt, keine Ahnung auf einmal lag ich im Wald, schön auf die Hüfte gepurzelt. Das Adrenalin lies mich aber immerhin 5km schmerzfrei weiterlaufen.
Wir schafften uns von Verpflegung zu Verpflegung. Großes Lob, alles top organisiert, es hat an nix gefehlt!!! ?
Leider kamen irgendwann zu Timos Knieschmerzen auch Knöchelschmerzen und er sagte an der Vorletzten Verpflegung das es wohl vernünftiger wäre Auszusteigen. Wir starteten zwar noch Gemeinsam von der Verpflegung doch er konnte erst mal nur noch gehen, ein böser Blick (ich weiß, nicht so gemeint, da eigentlich nur schmerzverzerrt...) verriet mir, alleine weiter zu laufen.
Doch ich wusste, Vernunft gab es bei Timo nicht und so war klar, dass er das durchzog. An der letzten Verpflegung raunte er nur: lieber Tot als DNF Die letzten Kilometer waren grenzwertig...beim ersehnten Schild „noch 3km“ liefen die Tränen. Schmerz oder Freude?!
Dann war er da, der Zieleinlauf!
Yesssss geschafft!

Kurz darauf kam auch Timo...du Kämpfer. Bin so stolz auf dich!
Stolz aber schmerzverzerrt machten wir uns nach kurzer Erholung auf den Heimweg.


Ein geiles Event!

Die Strecke ist wirklich perfekt ausgeschildert, führt auf dem ersten Teil immer, mit Traumhaften Ausblicken, am Maintal entlang! die Zweite Hälfte verläuft dann parallel zum Maintal im Hinterland. Die Strecke wechselt immer wieder zwischen Trails Wald und Wiesen Wegen, Teer hat man nur ganz selten unter den Laufschuhen. Die 1700 Hm verteilen sich wirklich über die ganze Strecke, das man ein stetiges auf und ab hat! Ganz Großes Lob an die vielen Helfer an der Strecke und den Verpflegungspunkten, die bei der Hitze immer freundlich um uns kümmerten und für ausreichend Nachschub an Flüssigkeit sorgten!!! MTUT ein Pflichttermin auch 2019

 

Sponsorenlauf zugunsten der Lebenshilfe Miltenberg

Letzten Samstag fand in Trennfurt der Sponsorenlauf zugunsten der Lebenshilfe Miltenberg statt. 
Gemeinsam mit unseren Freunden vom Drahtesel Team trafen wir uns um 14.00 in Trennfurt an der Schule....geil Pink war unsere Farbe! 
Um 14.30 fiel der Startschuss: es galt 3 Stunden im Rundkurs (je Runde 400m, teils Teer, teils Schotter) zu Fuss zu bewältigen. 
Egal ob als Spaziergang, einen Rollstuhl oder Kinderwagen schiebend,  Walking oder Jogging...selbst einige Vierbeiner waren mit  Startnummern unterwegs! 
Am Ende jeder Runde bekam man ein Bändchen um das Handgelenk, hier vielen Dank an die vielen Helfer, die echt motiviert unterwegs waren. Jedes Bändchen war 1€ wert. 
Also war unser Motto möglichst viele Runden zu Laufen, um viel Geld für die Lebenshilfe Miltenberg zu sammeln.  
Es war ein echt geiles Event, auf dem gesamten Rundkurs, der sehr gut besucht war, leuchtete immer wieder Pink hervor. 
Uns sogar die Drahtesel Radler kamen, wechselten Radschuhe in Laufschuhe um ein paar Runden zu laufen.
Nach 3 Stunden brannten die Beine, doch es hat sich gelohnt. 
Timo und ich konnten mit je 78 Runden, d.h. 32km 156€ erlaufen! 
Das Team Drahtesel hat insgesamt 457€ gesammelt, klasse Leistung, klasse Teamspirit würd ich mal sagen! 

Alles in allem wurden bei dem diesjährigen Sponsenlauf über 6000€ gesammelt! 
Nochmals großes Lob an alle Helfer, Top Organisation, da freut man sich doch auf's nächste Jahr. 

Nun noch das Wort zum Sonntag :-)

Mit 32km vom Vortag in den Beinen klingelte um 5 Uhr der Wecker...wie bescheuert muss man eigentlich sein. 
Doch gesagt, getan. 
Wir hatten uns eine längere Radfahrt vorgenommen...die 5 Flüsse Tour ( Main, Tauber, Jagst, Kocher und Neckar)

Anfangs waren die Beine sehr schwer, doch je länger die Tour umso besser fühlten wir uns. 
So spülten wir Kilometer für Kilometer ab. 
Eine Cappuccino und später nochmal eine Gelati Pause sorgten für gute Laune...

Nach 9 Stunden Fahrzeit und 260km in den Beinen kamen wir müde aber glücklich wieder an der Hautevollee an. 

Gelungenes Wochenende !!!

So fühlt sich Leben an...

Nach unserem Kurztrip in die Rhön mussten wir ganze 4 Tage arbeiten, bis wir wieder im Truck Richtung Süden saßen.
Unser erstes Ziel war das Aostatal. Ziemlich spät am Abend kamen wir an, alles kein Problem, das Bett war ja direkt auf dem Dach. Also Dachzelt schnell hochgezogen und ab in die Koie!
Am Nächsten Tag fuhren wir bei Sonnenschein mal den Schlußanstieg der vorletzten Giro Etappe ab....schauen, dass alles passt für die Profis ;-)
Es ging hoch hinaus nach Cervinia. Dort herrschte schon ordentlich Spektakel.
Einfach immer toll, wie in Italien der Radsport gelebt wird. Auch uns und die anderen Radler feierten die Tifosis an der Strecke wie die Profis, inc. Bengalos, anschieben und anfeuern!
Später gingen wir dann selbst an die Straße, um die Profis zu sehen.
Leider lies die von mit so erwartete Werbekaravane auf sich warten...die ganze Etappe verlief wohl etwas schneller als geplant und somit kamen irgendwann die Fahrer vor der Karavane. Aber egal eine Cap und eine QuickStepTrinkflasche konnten wir uns als Andenken sichern. 

Nach einer weiteren Nacht in den Bergen, ging es am frühen Sonntag straight away ans Meer.
Kurzes Italienisches Frühstück auf der Autobahn! Vorbei an Milano nach Finale Ligure, wo wir im Nachbarort Borgio Verezzi einen sehr schönen Campingplatz fanden.

Der Camping Park Mara super schön angelegt, hat alles was man braucht, Schwimmbad, Bar, genügend Waschplätze, Duschen und Toiletten und alles super Sauber. Wir können gar nicht verstehen, das der Campingplatz nur 2 Sterne hat, von uns bekommt er auf Jeden Fall besonders empfehlenswert!

 
Dort verbrachten wir einen wunderschönen Aktivurlaub.
So z.B. das erste mal mit Neo ins Meer zum Plantschen...tägliche Rennradtouren und schweißtreibenden Trails. Also quasi "Triathlontraining" ;-)
Die Gegend dort ist super, wenn auch sehr bergig, flach fahren eher schwierig. Aber genau so wollten wir das ja. Also fuhren wir meist nach einer kurzen Schwimmeinheit am Morgen einige Pässe hinauf, genossen die Abfahrten (Domaneland, also genau richtig für uns). Die Abende verbrachten wir ganz gechillt mit einem Aperol an der Strandpromenade oder auf unserer "Terrasse".
Es waren wirklich sehr schöne Tage. 

Die Küste von Ligurien ist Traumhaft für Aktivurlauber!

Das Meer lädt zum Schwimmen ein. Vom Campingplatz losgelaufen ging es nach ein paar hundert Metern schon in die ersten Trails die sich auf dem ganzen Berg verteilen und teilweise verblockt und steil und dadurch auch anspruchsvoll sind. Zur Orientierung sollte man eine Karte oder GPS Gerät dabei haben, da die Markierung der Wege bescheiden ist! Wir haben versucht einen Rundwanderweg zu laufen, sind aber an fehlenden Markierungen gescheitert. Also doch Freestyle!

Bei den Rennrad Touren muss man meist die Küstenstraße zur Anfahrt nutzen, auf der staute es schon jetzt in der Vorsaison, aber sobald man dann abbog wurde es ruhig! Die Berge sind von kleinen, schmalen Bergstraßen durchzogen auf denen man kilometerlang unterwegs ist ohne einen Menschen zu treffen! Traumhaft! Von der Küste weg, geht’s erst mal bergauf teilweiße von 0 auf 1300m und am Ende der Tour Traumabfahrten bis ans Meer! Der Zustand der kleinen Straßen ist von sehr gut bis zu Abenteuer, DomaneLand! Wir würden schon komfortablere Reifen ab 25mm empfehlen. Um sich orientieren zu können sollte man sich eine Tour aufs Navi laden, da die kleinen Sträßchen teilweiße nicht oder schlecht beschildert sind. (falls ihr unsere Tour haben wollt, schickt eine kurze E-Mail, dann schicken wir euch die GPS Daten)

Zur Verpflegung auf den Touren ist zu sagen, es gibt in den Bergdörfern Bars, allerdings waren die teilweiße geschlossen (Vorsaison), aber es gibt’s überall Brunnen damit man nicht verdursten muss!

Freitag hieß es dann zusammenpacken und es ging wieder in die Berge.
Nach einem kurzen Abstecher im Museo del Ciclismo am Comersee, wo wir die Fahrradgeschichte bewundern konnten,  ging es weiter nach Bormio.


Es war nicht zu übersehen, dass dort der Grandfondo Stelvio in der Vorbereitung war. Überall waren große Banner, alles war auf den Radsport ausgelegt. Das nenn ich mal Leidenschaft.

Wir bezogen unser Quatier in San Nicolo einem Nachbarort von Bormio.

Da wir Sonntags direkt nach dem Grandfondo den Heimweg antreten mussten und Bormio keinen Campingplatz hat, hatten wir eine kleine schöne Ferienwohnung für die beiden Nächte. Freitag Abend holten wir noch die Startunterlagen und trugen uns noch in die große Wand der Starter ein! Samstags drehten wir eine kleine Runde mit den Rädern und dann genossen wir DolceVita in Bormio.
 

Sonntags früh hieß es dann "Raceday". Der Grandfondo Stelvio mit seinen 151km und 4058hm stand an.
Leider mussten wir aus verschiedenen Startblöcken starten, da es von Timo noch keine Zeiten gab.
Für mich ging es also aus dem ersten Block schnell runter ins Tal, der erste Anstieg der Teglio war noch überschaubar.
Das Leiden fing an dem so gefürchteten Mortirolo mit langen Steigungen weit über 20% an. Doch auch diesen schaffte ich und es ging nach einer gefühlten Ewigkeit endlich in die Abfahrt.
Oh shit, es wurde schwammig...klasse Reifenpanne ;-(
Ich hatte zwei Optionen: warten, bis mein Edelhelfer kam oder selbst Hand anlegen.
Ok, ich fing an meinen Schlauch zu wechseln, während alle an mir vorbeifuhren. Na toll...
Aber ich schaffte es und endlich...gerade als ich damit beschäftigt war mein Hinterrad wieder einzubauen, kam Timo zur Hilfe. Daaaaanke!!!
Gemeinsam ging es dann zum letzten Berg: Climbing am Stelvio war angesagt.
20km Schlußanstieg um endlich diese "Finisher Cap" in den Händen zu halten.
Wieder ein geiles Event, Top Organisation.
Für mich reichte es trotz der Panne noch für einen 5. Platz in meiner AK.
Mehr war auch einfach nicht drinnnen...das "Triathlontraining" der letzten Woche war halt auch noch in den Beinen. Aber es war ein gelungener Abschluß eines tollen Urlaubes!
So fühlt sich Leben an!!!

"Pfingsten fährt man in Bimbach" 

 - oder "Das Wacken der Radfahrer"

Gesagt getan!
Am Freitag mittag machten wir uns auf den Weg in die Rhön.
Auf der Campingwiese „des Festivalgeländes“ bezogen wir neben unserem Nachbarn Thorsten Quartier, es war frisch, aber ansonsten super Wetter.
Alles vielversprechend für die Bimbach 400!
Gegen Abend trudelten langsam unsere Freunde Tom, Daphne, Niels, Melanie und Uwe ein. Es war schön. Einmal im Jahr kamen wir zusammen, ein Haufen netter Leute mit ein und derselben Passion!
Aufgrund der Kälte war der Abend relativ kurz und wir lagen schnell im Dachzelt eingekuschelt in unsere Schlafsäcke.
Am Samstag kam noch Elu und ein paar andere dazu, mit denen wir gemeinsam auf die 156km, 2300hm Stecke gingen.
Verrückt wie viele bekannte Gesichter man in Bimbach trifft ein Stelldichein der ganzen Rennradverrückten, selbst unser alter Bekannter Stefan Kirchmair verschlägt es aus Österreich nach Bimbach!
Es war eine schöne, gemütliche Ausfahrt mit dem besten Streuselkuchen und ein paar kleinen Pannen. Los gings schon vor der ersten Verpflegung, Tom hatte den ersten Platten des Tages, zum Absteigen rollte er sich elegant durch den Straßengraben ab. Die Panne konnte noch selbst behoben werden. Ein gerissenes Kettenblatt und ein geplatzter Schlauchreifen dezimierten die Gruppe etwas, doch dank der Servicefahrzeuge konnten alle auf den eigenen Rädern weiterfahren und wir trafen uns alle in Bimbach wieder!
Hier ein großes Lob an die Orga. Ihr wart wieder klasse!
Nach Rennpommes und alokoholfreiem Hefeweizen war dann Duschen im Container angesagt, ok...das fand ich net so toll und nach der Katzenwäsche haben wir gesehen, dass die richtigen Duschen auch offen waren. Nächstes mal...
Wir waren früh im Bett verschwunden, da wir ja bereits am Sonntag um 6.00 Uhr schon wieder auf`s Rad mussten.

Sonntag früh kamen dann Volker und Martina noch hinzu.
Zum Glück war es nicht mehr ganz so kalt und so gingen wir bei Kaiserwetter (mal abgesehen von dem Wind) auf die Extemstrecke mit 258km und 4700hm.
Timo und ich fuhren unser Ding, wir wollten das ganze nochmal als ausgedehnte Trainingseinheit sehen und so fuhren wir zügig, aber nicht im Rennmodus von Verpflegung zu Verpflegung...und da war er wieder, der leckere Streuselkuchen ;-) Leider bekam Timo Früh Knieschmerzen, Chapeau, wie du das trotz der Schmerzen durchgezogen hast. Kämpfer!!! Die Strecke war wieder ein Traum, mit tollen langen Anstiegen, wundervollen Weitblicken und Traumhaften Abfahrten! Und allem voran freundlichen Mitradlern!
Als wir dann endlich im Ziel waren, gab es wieder die obligatorischen Rennpommes ;-) danach eine richtige, warme Dusche und dann warteten wir bis nach und nach all unsere Freunde gesund über die Ziellinie fuhren...
Noch ein Gemeinsames Alkfeies Weizen und ein paar Geschichten bis sich die Gruppe nach und nach wieder in alle Himmelsrichtungen auflöste!
Danke Euch allen für das geniale Wochenende! Es ist wie Tom immer sagt „Die Rhön macht irgendwas mit den Menschen“ Geil war‘s! Euch allen eine Gute Zeit… 
…wir sehen uns Pfingsten 2019 beim „Wacken der Radfahrer“ in Bimbach!

Wir entschieden uns, auch die letzte Nacht in Bimbach zu bleiben, so konnten wie stressfrei den Tag ausklingen lassen und am nächsten Morgen mit Thorsten gemeinsam in der Sonne frühstücken bevor wir alles zusammen packten und  mit dem Truck in Richtung Wasserkuppe fuhren...geplant war ein lockere Tour um die Beine auszufahren und Timos Knie zu schonen.
Ok, in der Rhön nicht so einfach und so wurden es dann nochmal 90km und 2000hm.
Aber so haben wir aus Bimbach 400 "Pfingsten 500" gemacht ;-) Es war wirklich ein tolles Wochenende.
Die Organisation der Bimbacher ist klasse, die Leute stecken da verdammt viel Herzblut rein.
Weiter so...sind schon gespannt auf die Jubiläumsveranstaltung nächstes Jahr.

 

Main Duathlon 15.4.18

Die 1. Austragung des Main Duathlon`s in Miltenberg mit 5km Laufen, 21km Radfahren und nochmals 2,7km Laufen kam eigentlich gerade recht um schonmal das "koppeln" zu üben, zum Glück nur ein Duathlon...mein Schwimmen ist noch nix für die Öffentlichkeit ;-) Trotzdem war ich skeptisch als Timo mich anmeldete, da solch kurze Distanzen eigentlich so gar nicht meins sind.

Aber egal, mein neuer Einteiler natürlich in pink kam auch pünktlich und so war ich und meine RosaLuise am "Raceday" startklar. Da wir auf dem Campingplatz waren, hatte ich Heimvorteil und konnte am Sonntag früh entspannt zum Start rollen.

Das Team Drahtesel war fast vollständig vertreten, tolle Sache, toller  Teamspirit.

 

Um 11.15 fiel dann der Startschuß, ein starkes Läuferfeld, wir irre sind die davon gerannt. Doch es lief gut, ich fand mein Tempo und fühlte mich gut. Wir mussten 2 Runden durch`s Wohngebiet laufen, ein kurzer Anstieg mit Wendepunkt.

 

Leider ging es meiner Freundin und Teamkollegin Kaddy plötzlich sehr 
schlecht und sie musste abbrechen, Teamkollege Joshua und ich kamen dazu 
und wollten bei ihr bleiben, doch sie wollte es absolut nicht und war 
glücklicherweise auch schnell in ärztlicher Behandlung. Kaddy hier 
nochmal gute Besserung! Also liefen wir mit schlechtem Gefühl 
weiter...einfach so weitermachen? Fühlte sich irgendwie falsch an, aber 
es war ihr Wunsch. Ich versuchte den Kopf frei zu kriegen...

Dann das erste mal in der Wechselzone schnell Helm auf, Radschuhe an und 
rauf auf meinen Crosser. Das ist noch ausbaufähig, alles noch etwas 
chaotisch gelaufen ;-)  ...es kam mit wie eine Ewigkeit vor, bis ich 
endlich auf dem Rad saß!

Knallgas ging es auf die Radstrecke. Die Stecke war schön, 
anspruchsvoll, aber alles gut fahrbar mit dem Crosser und  super 
abgesichert. Hier Dank an all die vielen HelferInnen. Eine tolle 
Organisation.

Ich konnte nach der Hälfte etwa an Joshua aufschließen. Dankeschön für deinen Support! Gemeinsam sind wir dann wieder an der Wechselzone angekommen, wo ich sofort als 2. Frau angekündigt, wurde. Oh mein Gott...2. Frau! Damit hätte ich nicht gerechnet.

Also schnell in die Laufschuhe und die letzten 2,7km hinter Joshua herhecheln, der das Tempo hoch hielt und mich motivierte dran zu bleiben. Eine Riesenfreude war es Kaddy zu sehen, es ging ihr wieder 
besser, zum Glück!
Zurück im Stadion, den Zielbogen schon im Blick...yesssss ich schaffte es tatsächlich als 2. Frau über die Ziellinie zu Laufen (1. AK).
Es war ein wirklich gelungenes Event, Top Organisation. Weiter so! Herlichen Glückwunsch an alle Drahtesel Teams, an Nicole und Sören für ihren Sieg bei den Mix Staffeln aber auch besonders an unser Mixed Team Olga und Danny, die in der Staffel den 3. Platz belegten (was leider bei der Siegererhung nicht erwähnt wurde)!!!
Alles in allem ein gelungener Auftakt, ich war zufrieden. Danke an alle die da waren für`s mitfiebern, anfeuern und fotografieren. Ihr wart großartig!
Besonderen Dank an Timo, der meine Nervosität aushalten musste und wie immer klasse Support leistete.

 

Bella Vita!!! Sicilia amore mio

Jetzt sitz ich hier in der Lufthansa A321 und höre Go your own way, bewundere den schneebedeckten Monte Etna und der Pilot wartet auf sein GO!
Verrückt, wie schnell 2 1/2 Wochen vergangen sind!

Timo durfte bereits vor 3 Wochen mit seinem Fahrrad im Gepäck "Benvenuti a Sicilia" sagen.
4 1/2 Wochen Guide bei Sicilia Bike stand, bzw. stehen noch bevor.

Ich durfte einfach kommen zum Urlaub machen, war auch bitter nötig.
Ziemlich ausgebrannt bin ich angereist.
Die Sonne, Wärme und das Dolce gaben mir Energie zurück um mich wieder meinem Training zu widmen.
Wenn auch mein Körper anfänglich mit Fieber und unentdeckten Allergien rebellierte!
In kleinen, aber durchweg netten und lustigen Gruppen drehten wir unsere Runden.
Wir hatten super Wetter, konnten fast immer in Kurz-Kurz fahren...und der Wind, naja der formt ja bekanntlich den Charakter. ;-)
Abgerundet haben wir das ganze mit schönen Läufen entlang der Küste.
Eine traumhafte Kulisse!
Mit einem guten Abendessen und leckerem Wein ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen.

Neben neuen und auch bekannten Gesichtern bei Sicilia Bike waren dieses mal auch einige Team Drahtesel Freunde mit am Start ( auch wenn sich  einige davon  einer harten Geduldsprobe wegen fehlendem Gepäck oder annuliertem Flug stellen  mussten!!!). Es war schön mit euch!

Alles in allem wieder eine sehr schöne Zeit mit vielen Radkilometern.
Für mich heißt es jetzt erstmal Arrivederci! Der Alltag wird mich schnell einholen. Mal sehen,  wie lange die sizilianische Gelassenheit anhält...
Aber bereits im September wollen wir zurückkommen...mit Laufschuhen und Badeanzug :-)

Timo darf noch 1 1/2 Wochen bleiben und wenn auch er zurück ist, werden wir endlich die Campingsaison 2018 starten.
Ansonsten wird jetzt wieder Schwimmtraining und auch Koppeltraining auf der Liste stehen,...die Hölle von Q rückt näher!

Eine kleine, dankbare Anmerkung fehlt noch. Unsere Räder durften in stylisch schwarz pinknen Radkoffern von Biknd reisen. Super Sache, schnell und durch aufblasbare Luftpolster sicher verpackt. Der Koffer lässt sich klein machen und gut verstauen. Zudem ist noch massig Platz drinnen für weiteres Gepäck. Tolle Sache! Danke! 

 

Burgenland 24 Extrem, Lakemania 

Schon verrückt 2018 ist gerade mal 3 Wochen alt, Ende Januar und unser erstes Event kann abgehakt und die Finisher-Medaille aufgehängt werden!
Bereits am Mittwoch machten wir uns auf den Weg ins Burgenland und konnten am frühen Nachmittag unsere Ferienwohnung in Mörbisch beziehen, noch genügend Zeit für eine kleine Rollerrunde um die Lage zu checken.

Am nächsten Morgen fuhren wir  zusammen mit Gregor und Heiko nach Oggau um die Startunterlagen abzuholen, dann umziehen, Rucksäcke mit Ersatz-Akkus, Warnweste (Nachts Pflicht in Ungarn), warmen Klamotten und Essen packen...dann mit den Rädern die 10 km zum Start.
Um 12 Uhr war es dann soweit.
Rund 120 Radfahrer gingen bei Sonnenschein auf die erste Runde.
Es ging relativ zügig voran, wir waren in einer Gruppe mit Rennradfahrern...mal schauen, wie die die Schotterwege fahren, dachte ich mir.
Denn eigentlich war es strikt verboten, die Strecke zu verlassen. Und dann kam die erste Abzweigung in die Pampa und wir waren nur noch zu dritt ;-)

(Es ist doch immer wieder schade, Beim Briefing wurde extra gesagt das man auf der Stecke bleiben soll wie von den Behörden gefordert, damit es auch fürs nächste Jahr eine Genehmigung gibt, aber das ist dann einigen dann doch egal und wenn es dann nichts mehr gibt ist das Geschrei groß)
Die Schotterpassagen waren immer eine schöne Abwechslung zur sonst etwas monotonen Strecke, mal mit, mal gegen den Wind...
Die ersten knapp 120km waren noch im Hellen geschafft, zurück in Oggau gab's Butterzopf mmhhhh der war lecker!
Naja noch 2 Runden...so fuhren wir langsam in den Sonnenuntergang.
Die 2. Runde war äußerst einsam. Selbst der Hund in der Pampa war scheinbar schon satt und ersparte mir einen erneuten Sprint.
Doch wir funktionierten in gewohnter Manier als Team perfekt.
Die Stimmung war gut und wir freuten uns über die Halbzeit.
Zurück in Oggau würde unser Bändchen abgehakt...auf in die 3. Runde!
Es würde dann doch schon zäh, rundum alles dunkel und fast unbelebt, unheimlich.

(Danke an SigmaSport die Buster2000 leuchtete uns perfekt den Weg aus!)

Die Gespräche wurden ruhiger, die Musik im Ohr lauter um die mentalen Tiefpunkte gleich zu übertönen :-)
Der Wind würde stärker und kälter und die kleinste Pause reichte, um wieder zitternd aufs Rad zu steigen. Doch RosaLuise und der goldene Reiter nahmen uns keine Schlaglöcher übel und brachten uns gegen kurz nach Eins in der Nacht glücklich ins Ziel.
Die ersten Läufer hingegen waren schon in der Vorbereitung,  sie starteten um halb fünf in der Nacht...

Welch geiles Event...sofort stand fest: wir kommen wieder! Ob auf dem Rad, zu Fuß oder evtl. sogar beides....
Chapeau an Gregor, der das ganze auch durchgezogen hat! Geile Leistung. Und natürlich auch Glückwunsch an Heiko, der sein selbst gesetztes Ziel erreicht hat.
Alles in allem ein sehr gelungenes Event, ok die Beschilderung für Radfahrer ist noch ausbaufähig(Für Läufer perfekt, nur dadurch das wir mit den Rädern nicht auf dem Gehsteig fahren konnten wahren manche der kleinen Abbiege Pfeile spät oder gar nicht zu sehen) aber sonst sehr gute Organisation. 

Nach ein paar Stunden Schlaf machten wir uns mit den Rädern nochmal auf nach Oggau um den Zieleinlauf der Läufer anzuschauen. Danach ging es nochmal über die grüne Grenze nach Ungarn. Abends feierten wir noch ein bisschen mit Heiko und Gregor.

 

Samstags fuhren wir dann noch ne schöne Tour über Eisenstadt zur Gedenkstätte am Ehemaligen Eisernen Vorhang am Grenztor an der alten Pressburger Landstraße zwischen Sankt Margarethen im Burgenland und Sopronkőhida (Steinambrückl) in Ungarn. Es macht schon Nachdenklich und Traurig zu sehen wie die Leute damals für die Freiheit Europas gekämpft haben…. Und heute scheint alles vergessen und die Grenzen werden wieder geschlossen.

Am Sonntagmorgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen! Noch ein kurzes Läufchen vor dem Frühstück dann packen und ab ging es Richtung Heimat.

Jetzt wird's bunt!

Cap und Buff haben Konkurrenz bekommen! Ab sofort könnt ihr auch mit Trikot, Hose, Weste und vieles mehr leuchten! Erhältlich direkt bei uns oder im Drahtesel Der Radladen!

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